Guten Tag,
Ein Winterthurer bereitet Beate Uhse hierzulande den Garaus.
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Am 30. April werden auch die letzten Lichter ausgehen in den stationΓ€ren Schweizer Shops mit der einst auffΓ€lligen Reklametafel von Beate Uhse. Nur noch Β«furchtbare LΓ€denΒ» (Uhse-Sohn Ulrich Rotermund) wie an ZΓΌrichs Langstrasse versuchten zuletzt mit dem Uhse-Logo Kunden zu kΓΆdern.
Der Grund fΓΌr diesen Niedergang ist simpel: Der Schweizer Erotik-Entrepreneur Heinz Bleisch aus Winterthur, viele Jahre lang exklusiver Lizenznehmer der deutschen Beate Uhse AG, hat die Vereinbarung gekΓΌndigt und peu Γ peu rund drei Dutzend frΓΌhere Uhse-Filialen umbenannt in Magic X. SchΓ€tzungsweise 40 Millionen Franken verbucht die Magic X Retail am Stammsitz in PfΓ€ffikon SZ aus Shops und Versand. Mit seiner Eigenkreation attackiert Bleisch die Filialkette Beate Uhse inzwischen gar in deren deutschen Heimatquartieren. Sechs Sexshops hat Magic X nΓΆrdlich der Schweizer Grenze bereits in Stellung gebracht.
Magic X tritt nach und prangert das deutsche Uhse-Modell als Β«schmuddeligΒ» an. Der Branchenleader habe Β«das Porno-Image nie ganz abstreifen kΓΆnnenΒ», mit der Folge, nur Β«auf MΓ€nner fixierte SexshopsΒ» zu betreiben. In der Tat hat es unter Bleischs Regie in der Schweiz nie Sexkinos oder Videokabinen in den Uhse-LΓ€den gegeben. Mit der eigenen Β«Premium-Erotik als WachstumsmotorΒ» reklamiert Magic X fΓΌr sich, Β«dass speziell auch Frauen sich davon angesprochen fΓΌhlenΒ». Γber 40 Prozent der Kunden sind angeblich Frauen.
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