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Premiere 
Das Debüt von Fabrice Zumbrunnen

Fabrice Zumbrunnen
Fabrice Zumbrunnen: Muss an der Bilanzmedienkonferenz Farbe bekennen. Quelle: Keystone .

Bisher hat sich der neue Migros-Chef öffentlich zurückgehalten. Jetzt muss Fabrice Zumbrunnen zeigen, wofür er steht.

Dirk Schütz
Kommentar  
Von Dirk Schütz
26.03.2018

In Sergio Leones Monumentalwerk «Once upon a time in the west», mit «Spiel mir das Lied vom Tod» nicht ganz faktennah übersetzt, sagt Claudia Cardinale am Ende zu Charles Bronson: «Sweetwater wartet auf Dich». Und Bronson antwortet mit dem Satz des einsamen Helden, der erst noch die Welt retten muss: «Irgendwer wartet immer.» Ganz gross.
 
Einen grossen Auftritt hat am Dienstag auch der neue Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen – ein Jahr nach seiner Kür zum Lenker des grössten Schweizer Arbeitgebers. Bisher schottete er sich ab, jetzt muss er sich bei der Bilanzmedienkonferenz erstmals zeigen – volles Haus ist ihm gewiss.

«Der Nette» titelten wir letzten Oktober über den sanft sprechenden Romand aus Neuchatel, der zuvor das eher randständige HR-Ressort führte. Doch dass er langjährige Führungskräfte wie etwa Kommunikationschefin Monica Glisenti abrupt verabschiedete, zeigt doch eine gewisse Härte. Ich bin gespannt, wie scharf er noch schiesst: Steckt etwa doch ein Bronson in ihm? Lassen wir uns überraschen.

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