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Reaktion

Schweiz: Starker Franken lässt Hotelpreise purzeln

Schweizer Hoteliers spüren den starken Franken und haben entsprechend reagiert. Denn: Im Hotel schlafen ist in der Schweiz billiger geworden. Weltweit zeigt der Trend jedoch nach oben.

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Hotel: 2014 kostete eine Hotelübernachtung durchschnittlich 199 Franken. Keystone RMS

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Schweizer Hoteliers haben im vergangenen Jahr die Preise gesenkt. 2014 kostete eine Hotelübernachtung in der Schweiz noch durchschnittlich 199 Franken. 2015 waren es noch 192 Franken.

Dies entspricht einem Rückgang um vier Prozent, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Hotel Price Index des Buchungsportals Hotels.com hervorgeht. Die Schweizer Hoteliers reagierten mit den Preisnachlässen auf den starken Franken. Sie versuchten so Gegensteuer zur währungsbedingten Verteuerung zu geben.

Weltweit wurden Hotelübernachtungen teurer

Weltweit zeigt der Trend jedoch nach oben, allerdings nur leicht: Im vergangenen Jahr verteuerte sich eine Hotelübernachtung um ein Prozent. Langsam näherten sich die Hotelpreise damit ihrem Höchststand aus Zeiten von vor der Wirtschaftskrise, heisst es in der Mitteilung. Dieser Höchststand wurde 2007 erreicht.

Den Rekord von 2007 bereits geknackt haben die Hotels in Nordamerika. Dort legten die Preise im vergangenen Jahr im weltweiten Vergleich am stärksten zu. Billiger wurde es hingegen in Asien, Lateinamerika und der Pazifikregion.

(sda/ccr)
Das sind die besten Ferienhotels der Schweiz 2015:
Die besten Ferienhotels der Schweiz 2015:  Platz 10: Park Weggis, Weggis.Das Park Weggis am Vierwaldstättersee zielt auf eine junge, genussfreudige Klientel ab. Einzigartig sind die tibetischen Therapeuten im Spa und die mit 2600 Positionen umfangreichste Weinkarte der Schweiz.
Platz 9: Grand Resort, Bad Ragaz.Das Grand Resort Bad Ragaz punktet mit höchster Kompetenz in Gesundheitsfragen, doch lässt der wilde Stilmix in den verschiedenen Gebäudetrakten keinen architektonischen Masterplan erkennen. Auch kommen die Zimmer im Grand Hotel Quellenhof in die Jahre.
Platz 8: Tschuggen Grand Hotel, Arosa.Das Tschuggen Grand Hotel in Arosa begeistert mit einzigartigem Wellbeing-Bereich unter farbig illuminierten Glas-Segeln und dem hauseigenen «Tschuggen Express», der in drei Minuten ins Ski- und Wandergebiet führt. Bei den ältlichen Hotelkorridoren hörte die Investitionsfreude leider auf.
Platz 7: Suvretta House, St. Moritz.Das Suvretta House in St. Moritz zeigt, wie man drei Gäste-Generationen anspricht und trotzdem mit tadelloser Haltung auf seinen Traditionen beharrt. Die Lage inmitten des Wintersport- und Wandergebiets ist kaum zu toppen.
Platz 6: Villa Honegg, Ennetbürgen.Die Villa Honegg auf dem Bürgenstock bietet eine gelungene Kombination aus elitärer Intimität und behaglichem Luxus. Man fühlt sich fast wie in einem Privathaus mit besonders aufmerksamem Personal. Das nette Team unter Gastgeber Peter Durrer hat viel dazu beigetragen, dass sich das Hotel um sechs Ränge steigern konnte.
Platz 5: Eden Roc, Ascona.Wo immer man sich im Eden Roc in Ascona aufhält – vor einem leuchtet der Lago Maggiore. Das gastronomische Angebot ist top, und es wurden auch einige Zimmer renoviert, doch führten viele Mitarbeiterwechsel zu unbeständiger Servicequalität. Das kostete drei Ränge.
Platz 4: The Alpina Gstaad, Gstaad.Um drei Ränge steigern konnte sich The Alpina Gstaad. Gastgeber Eric Favre hat aus dem einst ungeliebten, seelenlosen Riesenchalet ein heiter stimmendes, gastorientiertes Haus gemacht, das die Bühne eines Grand- und die Nestwärme eines Boutiquehotels bietet.
Platz 3: Riffelalp Resort 2222m, Zermatt.Das Riffelalp Resort 2222m ob Zermatt bietet das ultimative Alpenerlebnis und ist ein Leuchtturm für sportliche Genussmenschen aus aller Welt, die unbedingt hier und nirgendwo sonst in den Bergen absteigen wollen.
Platz 2: Castello del Sole, Ascona.Das Castello del Sole in Ascona verbessert sich um zwei Ränge zum Vorjahr. Das Luxushotel inmitten des eigenen Landwirtschaftsbetriebs im Maggiadelta vermittelt die Erfahrung von Stille und Weite und macht selbst nimmermüde Kritiker auf TripAdvisor sprachlos.
Platz 1: Gstaad Palace, Gstaad.Das Gstaad Palace eroberte nach fünf Jahren den ersten Platz zurück. Der Alpenpalast ist eines der letzten inhabergeführten Luxushotels der Schweiz und bietet beste Voraussetzungen, damit man sich von der Gewöhnlichkeit dieser Welt erholen kann.Die vollständigen Listen des BILANZ-Hotel-Ratings 2015 finden Sie hierBilder: PR
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