Kuoni und Starwoods – es kommt zur Konsolidierung
Dass eine derartige Wachstumsbranche viel Kapital anzieht, wundert nicht. Die einen engagieren sich in Aktien der Reisekonzerne, die anderen kaufen sie gleich auf. So geschehen bei Kuoni, Anfang Jahr.
Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT hat sich
den heimischen Reisedienstleister vollständig einverleibt.
Auch für Privatanleger gibt es also mehr als genug Gründe, sich mit dem Sektor näher zu beschäftigen. Das Risiko der Branche durch negative Einflüsse von Kriegen, Terror oder auch wie zuletzt durch Flugzeugentführungen wie jene in Ägypten darf aber nicht vergessen werden. So spürt beispielsweise Thomas Cook die
Zurückhaltung der Kunden nach den Anschlägen in vielen Reiseländern. Das Unternehmen teilte mit, dass die Buchungen für die Sommersaison derzeit um 5 Prozent unter jenen des Vorjahreswertes liegen. Der britische Touristikkonzern geht davon aus, dass die Kunden nicht generell fernbleiben werden, sondern sich erst später für einen Urlaub entscheiden, um dann aktuellere Informationen zur Sicherheitslage zu haben. Auch, wenn es also kurzfristig zu Schwankungen kommen kann, unter langfristigen Gesichtspunkten hat der Sektor derartige Bedrohungen bis dato stets bewältigen können.