Guten Tag,
SGS eignen sich bestens für defensive Anlagen, Cosmo und Cassiopea sind Aktien mit Pfiff und viel Risiko – und Dätwyler gewinnt an Attraktivität.
Ruhige Hand: Peter Kalantzis (links) und Frankie Ng halten SGS auf sicherem Kurs.
KeystoneDie jüngsten Kurseinbrüche an den internationalen Börsen haben uns wieder vor Augen geführt: Aktien sind risikoreiche Anlagen. Eine Binsenweisheit, zugegeben. Allerdings dürften gerade unerfahrene Anleger jüngst ziemlich erschrocken sein. Doch auch bei manch erfahrenem Investor ist der Aspekt des Risikos von Dividendenpapieren nach einer Hausse, die seit elf Jahren andauert, in den Hintergrund gerückt.
Solange die Zinsen auf einem Tiefststand verharren und die Rohstoffpreise sich nicht erholen, sehe ich keine Alternativen zu Aktien. Langfristig jedenfalls hat sich diese Anlagekategorie als weitaus besseres Investment entpuppt als Obligationen. Heftige Kursrückschläge können denn auch eine Chance für den Aufbau neuer Positionen sein. Allerdings sollte dies nur unter langfristigen Aspekten erfolgen. Und mit Blick auf die sich etwas eintrübende Konjunktur verlege ich meinen Schwerpunkt zunehmend auf defensive Papiere.
Dazu zählen die Titel von SGS. Unter den SMI-Aktien gehören sie zu den Mauerblümchen; in den letzten 52 Wochen legten die Titel gerade mal 5 Prozent zu, während der Index gegen 20 Prozent gewann. Dabei glänzt der Konzern, der Rohstoffe oder Agrarprodukte wie auch Investitions- und Konsumgüter auf Qualität und Menge prüft, zwar nicht mit enormen Wachstumsraten, dafür mit laufenden Ertragsverbesserungen. So sank 2019 der Umsatz minim, doch die Profitabilität stieg erneut.
Werbung