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Der erste motorisierte Ski der Welt kommt aus der Schweiz. Was taugt der E-Skimo?
Autorin Tina Fischer hat den motorisierten Ski am Berg getestet.
Tina FischerSan Bernardino war ein verschlafenes Nest. Ein versteckter Ort. Und dann kam Stefano Artioli. 300 Millionen Franken investiert der Immobilienunternehmer in die Skiregion. Schlagartig rückte das Dorf in den nationalen Fokus. Doch es beherbergt noch ein zweites Grossprojekt, das leiser vonstattengeht – na ja, fast. Zwei Tüftler entwickelten hier im Verborgenen den ersten E-Ski der Welt.
«San Bernardino war unser Hiding Place», sagt Ivan Mura, der technische Kopf hinter dem Unternehmen. Günstig, gut erreichbar und fern von neugierigen Blicken. Fünf Jahre später präsentieren sie mit dem E-Skimo den ersten marktfähigen Elektro-Tourenski und ernten grosses Interesse. Wie funktioniert der Ski? Und ist das die Zukunft am Skiberg? Ein Selbstversuch auf der Splügenstrasse.
Das erste Mal fühlt sich alles reichlich ungelenk an. Der Ski ist breit und mit 6,5 Kilogramm pro Stück schwer. Dazu ist vieles neu: Vorne an den Ski gehört die Batterie, hinten der Motor. Dazwischen fädelt man das Band ein, das unter dem Ski zurück zur Bindung läuft. Das funktioniert dank Löchern im Ski. Löcher im Ski? Dazu später mehr.
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