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Menschen, Tiere und Donationen: Wieso der Zoo Zürich mehr als nur Unterhaltung bietet

Warum der Zoo Zürich mehr ist als nur Unterhaltung für Menschen. Ein Einblick in ein einzigartiges Business.

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Pamela Beltrame,

Anne-Barbara Luft

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SANFTE RIESEN Im Elefantenpark des Zoos Zürich kann man die Dickhäuter bestaunen – und erfährt, wie sich der Zoo seit zehn Jahren für den Schutz von wild lebenden Elefanten engagiert.

Enzo Franchini

Der Himmel ist wolkenbedeckt, die Wetter-App sagt Regen voraus. Severin Dressen scheint die Prognose nicht zu stören, vom typischen Gespräch im Sitzungszimmer hält er sowieso nicht viel: «Der Rundgang durch den Zoo sorgt meist für Inspiration und guten Gesprächsstoff.»

Dressen ist auffällig gross, sein Gesicht fast jugendlich und seine Haare zu einem Dutt gebunden. Sieht so der Direktor eines der renommiertesten Zoos der Welt aus? Seit knapp zwei Jahren sitzt der erst 34-Jährige im Chefsessel. Die ikonische Zoo-Weste kombiniert er mit einem weissen Hemd, beigen Chinos und eleganten Schuhen. Beim Spaziergang durch den Zoo hört man Besucher hier und da flüstern: «Schau mal, der Zoodirektor.»

Keine ganz normale Firma

«Mich muss man nicht kennen, aber Severin Dressen schon», betont Martin Naville, seit 18 Jahren Präsident des Verwaltungsrats des Zoos Zürich und auch wegen seines Amts als Direktor der Swiss-American Chamber of Commerce Teil der Zürcher Prominenz. Er kann nicht genug betonen, wie glücklich er über den neuen Zoodirektor ist. «Eigentlich wollten wir eine 45-jährige Schweizerin», verrät Naville.

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Anne-Barbara Luft
Anne-Barbara Luft

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