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Das Geschäft mit der Langlebigkeit wird vom Luxus zum Mainstream. Anbieter wollen mit neuen Therapiezentren vom Boom profitieren.
«Noch vor drei Jahren wäre wohl kaum jemand in ein Longevity-Zentrum in Zürich gekommen», sagt Marc Bernegger, der Gründer des Inkubators Maximon. Nun komme das Thema aus der nerdigen Ecke heraus und werde massentauglich.
PDWas kommt auf den Teller, wenn auf der Agenda einer Konferenz über Langlebigkeit ein «Longevity Dinner» steht? Die Vorfreude auf Genuss war wohl bei manchen Teilnehmenden gedämpft. Gedünstete Linsen mit Süsskartoffeln und Brokkoli konnte man vielleicht erwarten. Doch weit gefehlt: Simmentaler Rindsfilet mit Kartoffelstock und Törtchen mit Crème Diplomat und Pistazienglace zum Dessert standen auf dem Menü. Auch reichlich Rotwein durfte an der Longevity Conference in Gstaad, die diesen Herbst stattfand, nicht fehlen. Schliesslich richtete sich der Anlass an finanzkräftige Investoren, und die wollen offenbar nicht nur vielversprechende Jungunternehmen, sondern auch schmackhaftes Essen vorgesetzt bekommen.
Unser Podcast zum Thema
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Der Appetit auf das Geschäft mit dem langen Leben ist gross. Gerade hat sich die Longevity-Szene aus aller Welt in Riad getroffen. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat den Kampf gegen das Altern ausgerufen und dafür die Hevolution Foundation gegründet. Eine Milliarde Dollar jährlich fliessen von dort in Longevity-Projekte rund um den Globus. Am Global Healthspan Summit in der saudischen Hauptstadt von Ende November brachten sich viele Unternehmen, Forschungsinstitute und andere Organisationen für den Geldsegen in Stellung – über 2000 Gäste waren dabei, darunter auch Akteure aus der Schweiz.
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