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Was Frauen wollen und (von Banken) nicht bekommen

Banken gehen zu wenig auf die Bedürfnisse von Frauen ein. Jetzt springen Fintechs ein.

sdf

A young woman is seated at a desk surrounded by monitors displaying data, she is contemplating in this dark, moody office.

Die Finanzbranche ist noch immer ein Geschäft von Männern für Männer. Die Banken verpassen dadurch Deals in Milliardenhöhe mit Frauen.

Getty Images

Schon als junge Frau interessiert sich Aysha van de Paer für Finanzen und Investments. Daher geht sie mit ihren Ersparnissen zu der Filiale einer Westschweizer Kantonalbank. Der Anlageberater überzeugt sie davon, in einen aktiv gemanagten Anlagefonds zu investieren.

Doch der Fonds entwickelt sich in den kommenden Jahren nicht gut. Das Wenige an Wertsteigerung wird von den Gebühren verschlungen. Frustriert verkauft van de Paer nach einiger Zeit den Fonds, ohne einen Rappen verloren oder gewonnen zu haben. Was sie verliert, ist das Vertrauen in Banken.

Viele Frauen haben schon ähnliche Erfahrungen mit der Finanzbranche gemacht. Eine aktuelle Umfrage von J.P. Morgan Asset Management unter 4000 Frauen aus zehn Ländern zeigt, dass 42 Prozent der Befragten auch deswegen keine Investments tätigen, weil sie kein Vertrauen in ihre Anlageberater haben. Eine Zahl, die Banken wachrütteln sollte.

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sdf

Anne-Barbara Luft

Anne-Barbara Luft

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