Abo
Start-up

So mischen Fintechs die etablierte Finanzwelt auf

Start-ups wollen der etablierten Finanzwelt einen neuen Anstrich verpassen. Einblicke in ­einen pulsierenden Sektor.

sdf

Fintech, start-up

Für die Gründer des Start-ups Yokoy, Melanie Gabriel und Philippe Sahli, war schon von Anfang an klar, dass ihr Fintech kein KMU werden soll, sondern ein globaler Konzern. Mit diesem Selbstbewusstsein kann die Frima für Ausgabenmanagement die Investoren überzeugen – es gilt bereits als das nächste Einhorn der Branche.

SEBASTIAN GABRIEL

Erst vor wenigen Monaten ist das Start-up Yokoy vom Technopark in ein grösseres, topmodernes Büro beim Toni-Areal in Zürich umgezogen. «Und schon platzen wir hier aus allen Nähten», lacht Melanie Gabriel, die zum fünfköpfigen Gründerteam zählt. Heute – drei Jahre nach dem Start – beschäftigt Yokoy 160 Mitarbeitende, wächst mit 400 Prozent pro Jahr und räumt haufenweise Preise ab.

Mehr als 500 Kunden, darunter Stadler Rail, Bühler und ASK Chemicals, nutzen das Ausgabenmanagement-Tool bereits. Nun ist auch noch der begehrteste aller Investoren aus dem Silicon Valley mit an Bord. Yokoy wird als das nächste Einhorn der Fintech-Welt gehandelt. Für Co-Gründer Philippe Sahli ist das alles immer noch kaum zu glauben.

«Ich bin jetzt CEO von einem Unternehmen mit 160 Leuten.» Sahli ist 29 Jahre jung, und man würde ihn, trotz des Steve-Jobs-Gedächtnislooks mit schwarzer Jeans und Rollkragenpullover, keinen Tag älter schätzen.

Über die Autoren
sdf

Anne-Barbara Luft

Anne-Barbara Luft

Werbung