Dafür verlässt er den Verwaltungsrat des nur ein Fünftel so grossen skandinavischen Konkurrenten Telia. «Man kann nicht zwei grosse Telekom-Mandate gleichzeitig ausfüllen», sagt Swantee, gebürtiger Holländer mit Schweizer Pass: «Vodafone ist eine neue Erfahrung für mich und international viel breiter aufgestellt», so der 55-Jährige. «Ich war als CEO immer in nur einem Land, jetzt will ich wieder mehr internationale Arbeit machen.» Zudem ist es für Swantee, der weiterhin an der Zürcher Goldküste wohnt und wochenweise nach London pendelt, eine Erleichterung, wenn die Destination Stockholm wegfällt.
Den Kontakt zu Chairman Jean-François van Boxmeer, ehemaligem Heineken-Chef,stellten die Headhunter von Spencer Stuart her, doch Vodafone-CEO Nick Read kennt Swantee schon aus Sunrise-Zeiten: Dort war Vodafone Vertragspartner für die Betreuung von Geschäftskunden im Mobilfunkbereich; beide Firmen tauschten Best Practices aus.