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Seat/Cupra-Chef Griffiths im Gespräch

«Keine Auslaufstrategie für Seat»

Wayne Griffiths im Interview über Cupra und Seat, über seine Schülerjobs in England, über Barcelona, seine Strandbar – und David Bowie.

Dirk Ruschmann

Wayne Griffiths, wie üblich in Sneakers und Thom-Browne-Sakko, kürzlich bei der Präsentation des elektrischen Cupra Raval. Und Griffiths hat noch grosse Pläne für neue Modelle – auch Sportwagen.

Wayne Griffiths, wie üblich in Sneakers und Thom-Browne-Sakko, kürzlich bei der Präsentation des elektrischen Cupra Raval. Und Griffiths hat noch grosse Pläne für neue Modelle – auch Sportwagen.

Ferran Nadeu

Dieser Mann ist die lässigste Socke der gesamten Autoindustrie: Wayne Griffiths hat eine komplett neue Automarke an den Start gebracht, die dem VW-Konzern etwas Coolness schenkt.

Covid, Ukraine-Krieg, Chipmangel: In diese Zeit hinein wurden Sie im Oktober 2020 CEO von Seat und Cupra. Wie war das?

Eine verrückte Zeit! Ich bin dieses Jahr 57 geworden. Die ersten 54 Jahre meines Lebens ist nichts Grosses passiert. Es war eine Evolution, ich war immer in der Autoindustrie, hab angefangen mit Diesel und Benziner, bin Handschalter gefahren. Dann Bumm – alles anders. Covid, Halbleiterkrise, jetzt haben wir Krieg in Europa, das hätte man im schlimmsten Alptraum nicht gedacht.

Zugleich muss die Autobranche ihre technische Basis umstellen: vom Verbrenner auf Elektro.

Es passiert gerade alles auf einmal. Dazu habe ich zwei Thesen.

Über die Autoren
Dirk Ruschmann
Dirk Ruschmann
Dirk Ruschmann

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