Denn mit dem Verkauf an die Bündner endet die Ära eines Bankers, der einst in den Teppichetagen der Schweiz für grosse Unruhe sorgte. Ebner, US-geschulter Banker, war in den 1990er Jahren mit seinem Shareholder-Value-Ansatz auf Grossunternehmen wie die Bankgesellschaft losgegangen. Nur mit Müh und Not konnte sich das Schweizer Establishment gegen den Financier wehren, dessen Finanzgruppe zeitweise bis zu 30 Milliarden Franken schwer war.