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Seit 500 Jahren prägt der Notendrucker die Geschichte des Geldes und will nun in der digitalen Ära bestehen. Einblicke in eine diskrete Firma.
Hightech-Nötli: Für die hohe Sicherheit der Frankennoten sind zehn Produktionsschritte nötig.
PRMitten im geschäftigen Wiedikon, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, liegt die Dietzingerstrasse. Eine kaum befahrene 30er-Zone, auf beiden Seiten reihen sich Altbauten aneinander, die schmucklosen Fassaden üben sich in nobler Zurückhaltung. Fast unsichtbar fügt sich Haus Nr. 3 ein. Über einem Fenster im ersten Stock erkennt man den schlichten, in den Sandstein gemeisselten Schriftzug: Orell Füssli. Seit 1923 ist hier der Hauptsitz eines der ältesten Unternehmen der Welt. In der Schweiz bekannt für den Buchhandel, weltweit angesehen für den Druck von Geldnoten.
Schon von der Strasse her hört man den gleichmässigen Rhythmus der Druckmaschinen wie einen mechanischen Herzschlag. Jeder Schlag steht für einen Bogen mit 40 Noten. Auf mehreren unterirdischen Stockwerken wird das Papiergeld gedruckt, in Tresoren gelagert und auf Paletten gestapelt, bevor es mit Lastwagen von der Dietzingerstrasse zum Flughafen und von dort in die ganze Welt geflogen wird.

Diskreter Hauptsitz: Mitten in Zürich-Wiedikon druckt Orell Füssli im Keller des Headquarters Banknoten.
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Diskreter Hauptsitz: Mitten in Zürich-Wiedikon druckt Orell Füssli im Keller des Headquarters Banknoten.
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