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Aktivistische Investoren: Der Druck auf die Unternehmen steigt

Mehr als 60 Unternehmen ­gelten als gefährdet, Ziel von aktivistischen Kampagnen zu werden. Der Druck dürfte dieses Jahr zunehmen.

Bastian Heiniger

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A technician prepares the mounting of ABB-made silicon chips onto HiPak substrates prior to soldering at the ABB AG semi-conductor plant in Lenzburg, Switzerland, on Tuesday, Aug. 30, 2011. ABB AG is the world's largest builder of electricity grids. Photographer: Gianluca Colla/Bloomberg
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Sie beteiligen sich an Unternehmen, scharen andere Investoren hinter sich und üben Druck auf das Management aus – in der Hoffnung, den Aktienkurs zu beflügeln und kurzfristige Gewinne einzufahren. Gemeinhin haben aktivistische Investoren, oft abgetan als «Heuschrecken», einen zweifelhaften Ruf. Kaum ein Jahr dauerte etwa das Engagement des Schweizer Finanzinvestors Veraison beim Backwarenhersteller Aryzta.
Mit einer Performance von mehr als 100 Prozent hat Veraison kürzlich die Anteile stark reduziert. Wenig erfolgreich war der US-Investmentfonds Elliott, der Aryzta kaufen wollte. Bei ABB etwa sorgten die Investoren Cevian und Artisan für Wirbel und drängten auf die Abtrennung einer Sparte. Und bei Nestlé hat Daniel Loeb, der sich mit seinem Hedgefonds Third Point vor drei Jahren eingekauft hat, zwar gut verdient, jedoch erfolglos den Verkauf von Nestlés Anteil an L’Oréal gefordert.

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