Guten Tag,
Daniel Humm, einer der weltbesten Köche und Chef des «Eleven Madison Park», über sein Comeback, sein nächstes grosses Ding und Glück im Unglück.
Zeit zum Nachdenken: Am Anfang des Lockdowns in New York sass Daniel Humm ein paar Tage zu Hause. Dann zog es ihn wieder hinaus, er hatte eine Idee.
Peter Lüders23. September, 16 Uhr
Daniel Humm erscheint pünktlich auf dem Screen. «Hi, schön, dass es klappt», lacht er in die Kamera seines Smartphones. Nach 90 Sekunden ist das Zoom-Meeting schon beendet. Humm ist nicht in New York, sondern im «Baur au Lac» in Zürich. Das Treffen findet schliesslich am nächsten Morgen statt, face-to-face.
Herr Humm, was machen Sie in Zürich?
Ein paar Tage Ferien. Nach dem Interview gehe ich weiter nach London. Dort haben wir im «Claridge’s» gerade unser Restaurant «Davies and Brook» aufgemacht.
Mutig!
Wir werden sehen, wie es herauskommt. Es ist eine schwierige Zeit und alles recht kompliziert. Aber immerhin sind wir in England abgesichert, und die Angestellten sind bezahlt, falls wir wieder schliessen müssen. Ganz anders in den USA.
Werbung