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Im Private Banking wird das Rennen um die Zukunft der Grossbanken UBS und CS entschieden. Zwei ehemalige Kollegen treten gegeneinander an.
Der wichtigste Wettbewerb im Schweizer Banking geht in die nächste Runde.
KeystoneAngesichts des spektakulären Wechsels im Präsidium der CS ging eine andere wichtige Personalie etwas unter: Die Bank hat seit dem 3. Januar einen neuen Chef für ihren Kernbereich Vermögensverwaltung. Francesco De Ferrari heisst der gebürtige Italiener mit Schweizer Pass – ein Topmann.
Abgesehen von einem kurzen Intermezzo in den letzten drei Jahren hat er praktisch seine ganze Karriere bei der CS verbracht, in jenem Bereich, den er jetzt leiten darf: die Vermögensverwaltung, wobei er lange im Schlüsselmarkt Asien tätig war.
Bankintern sorgte seine Berufung für Aufsehen. Denn mit De Ferrari tritt just jener Mann die Leitung der Kernsparte an, der schon einmal als Kandidat für den Posten galt. Doch 2015 kam ein anderer bei CEO Tidjane Thiam zum Handkuss: der junge Iqbal Khan, ein Mann aus der zweiten Reihe, der lange vor allem als Accountant tätig war. Private-Banking-Profi De Ferrari indes hatte das Nachsehen; er blieb noch drei Jahre, um dann nach Australien zum Vermögensverwalter AMP zu wechseln.
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