Die besten Stadthotels der Schweiz 2021
Stadtherbergen, denen es gelingt, die Freizeitangebote der urbanen Region ins Hotelerlebnis einzuweben, erholen sich am besten von der Krise.

Platz 1 (Vorjahr: 3): Les Trois Rois, Basel
Im «Drei Könige» am gemächlich dahinziehenden Rhein gehen seit 340 Jahren Gäste ein und aus, länger als in allen anderen Grandhotels dieses Rankings. Es vermittelt gerade in unstabilen Zeiten ein GefĂĽhl der Kontinuität und holt ein bisschen Glanz und Gloria zurĂĽck in die oftmals deprimierend gleichförmige Hotelwelt. Zugleich strahlt das Les Trois Rois eine grosse GemĂĽtlichkeit aus, etwa beim Afternoon-Tea in der Lobby oder bei einem Drink in der Kaminbar. Die ZimmertĂĽren öffnet man noch mit richtig schweren SchlĂĽsseln, und wohin man im ganzen Haus blickt, ist man von Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten umgeben, ohne dass diese aufgesetzt wirken wĂĽrden. Zum leichten SchwindelgefĂĽhl, welches das «Trois Rois» auslöst, trägt die Schieflage des Hotels bei. Die Steintreppen im Lichthof zwischen Entree und Lobby – dem architektonischen Herzen des palastartigen Baus – senken sich zur einen Seite um einige Zentimeter, was wie bei venezianischen Palazzi durch Bodenabsenkungen am Flussufer zu erklären ist. Dass der Zauber anhält, ist Thomas Straumann zu verdanken, respektive dessen persönlicher Neigung zu Grandhotels. Der Unternehmer aus dem Oberbaselbiet rettete das zur Jahrtausendwende vor dem Zerfall stehende Juwel, indem er es 2004 kurzentschlossen erwarb und historiengetreu renovieren liess. Bis heute schlägt sein Herz fĂĽr das «Trois Rois». Gastgeberin Tanja Wegmann, ebenfalls Baslerin, ist stets nah am Geschehen dran und erzeugt mit ihrem Team eine Atmosphäre unangestrengter Kultiviertheit.Â
Wenn doch nur… das Gourmetrestaurant Cheval Blanc, wo Küchenchef Peter Knogl zielsicher zu den Sternen greift, nicht Opfer des eigenen Erfolgs wäre und kurzfristig ein Tisch zu ergattern wäre. Für Freitag- und Samstagabend muss man oft Monate im Voraus buchen.
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PD (Pressedienst)
Platz 1 (Vorjahr: 3): Les Trois Rois, Basel
Im «Drei Könige» am gemächlich dahinziehenden Rhein gehen seit 340 Jahren Gäste ein und aus, länger als in allen anderen Grandhotels dieses Rankings. Es vermittelt gerade in unstabilen Zeiten ein GefĂĽhl der Kontinuität und holt ein bisschen Glanz und Gloria zurĂĽck in die oftmals deprimierend gleichförmige Hotelwelt. Zugleich strahlt das Les Trois Rois eine grosse GemĂĽtlichkeit aus, etwa beim Afternoon-Tea in der Lobby oder bei einem Drink in der Kaminbar. Die ZimmertĂĽren öffnet man noch mit richtig schweren SchlĂĽsseln, und wohin man im ganzen Haus blickt, ist man von Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten umgeben, ohne dass diese aufgesetzt wirken wĂĽrden. Zum leichten SchwindelgefĂĽhl, welches das «Trois Rois» auslöst, trägt die Schieflage des Hotels bei. Die Steintreppen im Lichthof zwischen Entree und Lobby – dem architektonischen Herzen des palastartigen Baus – senken sich zur einen Seite um einige Zentimeter, was wie bei venezianischen Palazzi durch Bodenabsenkungen am Flussufer zu erklären ist. Dass der Zauber anhält, ist Thomas Straumann zu verdanken, respektive dessen persönlicher Neigung zu Grandhotels. Der Unternehmer aus dem Oberbaselbiet rettete das zur Jahrtausendwende vor dem Zerfall stehende Juwel, indem er es 2004 kurzentschlossen erwarb und historiengetreu renovieren liess. Bis heute schlägt sein Herz fĂĽr das «Trois Rois». Gastgeberin Tanja Wegmann, ebenfalls Baslerin, ist stets nah am Geschehen dran und erzeugt mit ihrem Team eine Atmosphäre unangestrengter Kultiviertheit.Â
Wenn doch nur… das Gourmetrestaurant Cheval Blanc, wo Küchenchef Peter Knogl zielsicher zu den Sternen greift, nicht Opfer des eigenen Erfolgs wäre und kurzfristig ein Tisch zu ergattern wäre. Für Freitag- und Samstagabend muss man oft Monate im Voraus buchen.
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Platz 2 (Vorjahr: 1): Beau-Rivage Palace, Lausanne
Wer Hotelmagie wirklich sehen, fühlen und zelebrieren will, kommt nicht um das Beau-Rivage Palace herum. Mehr als seine Pendants in der Deutschschweiz strahlt dieser Belle-Epoque-Palast die schöne Selbstverständlichkeit von langsam gewachsenen, fortwährend mit dem Energiefluss ihrer Zeit entwickelten Traditionshäusern aus. Hier kommt nostalgischer Luxus ohne Aufheben, dafür mit unaufgeregter Eleganz und dem beherzten gewissen Etwas daher. Und ein Hotel, das schon 160 Jahre mit unumgänglichen Höhen und Tiefen erlebt hat, hat ja heute etwas überaus Beruhigendes: Diese wunderschönen Hallen, Salons und Treppenhäuser haben grössere Dinge als das Coronavirus überwunden. Gleichzeitig sorgt Direktorin Nathalie Seiler-Hayez für gehaltvolle Substanz in allen Bereichen. Das Wellbeing-Konzept im unlängst erneuerten Cinq Mondes Spa überzeugt ebenso wie die japanische Cuisine im «Miyako» oder das lukullische Frühstück. In die aufwendig renovierten Zimmer und Bäder im (westlichen) «Palace»-Flügel würde man am liebsten für längere Zeit einziehen, und wer sich einmal an die diskrete Fürsorglichkeit von Chef-Concierge Sylvie Gonin oder Duty-Managerin Viktoria Schlegel gewöhnt hat, wird es in anderen Stadthotels schwer haben. Im Restaurant Anne-Sophie Pic (moderne französische Gourmetküche) stehen Veränderungen an, ebenso im klassizistischen «Beau-Rivage»-Flügel, dessen Zimmer bis im Spätherbst 2021 alle umgebaut werden. Einziger Wermutstropfen: Bei all den Möglichkeiten, die dieses fabelhafte Hotel bietet, besteht die Gefahr, dass man die parkumgebene Anlage – einmal angekommen – nicht mehr verlässt, denn fast alles, was das Leben angenehm macht, vereint sich hier.
Wenn doch nur… die momentan so friedliche und fast schon «privat» anmutende Ambiance erhalten bliebe und die Kongresse, Veranstaltungen und Grosshochzeiten nicht bald schon wieder Einzug hielten. Diese wurden durch die Pandemie stark eingedämmt.
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PD (Pressedienst)
Platz 2 (Vorjahr: 1): Beau-Rivage Palace, Lausanne
Wer Hotelmagie wirklich sehen, fühlen und zelebrieren will, kommt nicht um das Beau-Rivage Palace herum. Mehr als seine Pendants in der Deutschschweiz strahlt dieser Belle-Epoque-Palast die schöne Selbstverständlichkeit von langsam gewachsenen, fortwährend mit dem Energiefluss ihrer Zeit entwickelten Traditionshäusern aus. Hier kommt nostalgischer Luxus ohne Aufheben, dafür mit unaufgeregter Eleganz und dem beherzten gewissen Etwas daher. Und ein Hotel, das schon 160 Jahre mit unumgänglichen Höhen und Tiefen erlebt hat, hat ja heute etwas überaus Beruhigendes: Diese wunderschönen Hallen, Salons und Treppenhäuser haben grössere Dinge als das Coronavirus überwunden. Gleichzeitig sorgt Direktorin Nathalie Seiler-Hayez für gehaltvolle Substanz in allen Bereichen. Das Wellbeing-Konzept im unlängst erneuerten Cinq Mondes Spa überzeugt ebenso wie die japanische Cuisine im «Miyako» oder das lukullische Frühstück. In die aufwendig renovierten Zimmer und Bäder im (westlichen) «Palace»-Flügel würde man am liebsten für längere Zeit einziehen, und wer sich einmal an die diskrete Fürsorglichkeit von Chef-Concierge Sylvie Gonin oder Duty-Managerin Viktoria Schlegel gewöhnt hat, wird es in anderen Stadthotels schwer haben. Im Restaurant Anne-Sophie Pic (moderne französische Gourmetküche) stehen Veränderungen an, ebenso im klassizistischen «Beau-Rivage»-Flügel, dessen Zimmer bis im Spätherbst 2021 alle umgebaut werden. Einziger Wermutstropfen: Bei all den Möglichkeiten, die dieses fabelhafte Hotel bietet, besteht die Gefahr, dass man die parkumgebene Anlage – einmal angekommen – nicht mehr verlässt, denn fast alles, was das Leben angenehm macht, vereint sich hier.
Wenn doch nur… die momentan so friedliche und fast schon «privat» anmutende Ambiance erhalten bliebe und die Kongresse, Veranstaltungen und Grosshochzeiten nicht bald schon wieder Einzug hielten. Diese wurden durch die Pandemie stark eingedämmt.
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PD (Pressedienst)
Platz 3 (Vorjahr: 2): The Dolder Grand, ZĂĽrich
Hoch über der Stadt, mitten im Grünen und mit Blick auf See und Alpen, fühlt man sich in Zürichs moderner Hotelikone weit weg von allem. Kosmopolitische Bonvivants jeglicher Couleur finden hier zusammen, zelebrieren das nonchalant-elegante Gastdasein und erholen sich von den Strapazen des Alltags. Unverändert sind die öffentlichen Räume von feinster Kunst durchwirkt – darunter Andy Warhols riesiger Eyecatcher «Big Retrospective Painting» in der Lobby, wo inzwischen auch die Bar untergebracht ist (die Rezeption wurde zum Concierge in die Eingangshalle transferiert). Einen ebenso hohen Stellenwert hat die Kulinarik, sei es im «The Restaurant» beim Herdvirtuosen Heiko Nieder oder im einfacheren «Saltz» mit Panoramaterrasse. Liebhaber der orientalischen Küche können Mezze-Variationen oder Pouletspiesse Shish Taouk per Room-Service ordern. Ausserdem gibt es immer wieder gastronomische Pop-ups, zuletzt mit japanischer Cuisine. Im weitläufigen Spa wurde soeben das medizinische Angebot ausgebaut, doch sind die Aussen(liege)flächen zum Relaxen für ein City-Resort dieser Grössenordnung recht knapp bemessen. General Manager Markus Granelli ist nah am jungen Hotelteam dran und lebt seine Werte des respektvollen Umgangs und der flachen Hierarchien ebenso vor wie eine mitreissende Hands-on-Mentalität. Mit beachtlichem Erfolg übrigens: Das Dolder Grand kam besser über die Pandemie als die meisten anderen Stadthotels im Land.
Wenn doch nur… der Zahn der Zeit nicht beginnen wĂĽrde, am 2008 wiedereröffneten Grandhotel zu nagen. Der Instandhaltung mancher Zimmer mĂĽsste höhere Aufmerksamkeit zukommen. Dasselbe gilt fĂĽr die Terrasse des Restaurants Saltz: Ă–lflecken auf den Holztischen, teilweise zerrissene Sonnenschirme, und beim Testbesuch Mitte Juli waren auf der Damentoilette ein halbes Dutzend GlĂĽhbirnen defekt. Â
PD
Platz 3 (Vorjahr: 2): The Dolder Grand, ZĂĽrich
Hoch über der Stadt, mitten im Grünen und mit Blick auf See und Alpen, fühlt man sich in Zürichs moderner Hotelikone weit weg von allem. Kosmopolitische Bonvivants jeglicher Couleur finden hier zusammen, zelebrieren das nonchalant-elegante Gastdasein und erholen sich von den Strapazen des Alltags. Unverändert sind die öffentlichen Räume von feinster Kunst durchwirkt – darunter Andy Warhols riesiger Eyecatcher «Big Retrospective Painting» in der Lobby, wo inzwischen auch die Bar untergebracht ist (die Rezeption wurde zum Concierge in die Eingangshalle transferiert). Einen ebenso hohen Stellenwert hat die Kulinarik, sei es im «The Restaurant» beim Herdvirtuosen Heiko Nieder oder im einfacheren «Saltz» mit Panoramaterrasse. Liebhaber der orientalischen Küche können Mezze-Variationen oder Pouletspiesse Shish Taouk per Room-Service ordern. Ausserdem gibt es immer wieder gastronomische Pop-ups, zuletzt mit japanischer Cuisine. Im weitläufigen Spa wurde soeben das medizinische Angebot ausgebaut, doch sind die Aussen(liege)flächen zum Relaxen für ein City-Resort dieser Grössenordnung recht knapp bemessen. General Manager Markus Granelli ist nah am jungen Hotelteam dran und lebt seine Werte des respektvollen Umgangs und der flachen Hierarchien ebenso vor wie eine mitreissende Hands-on-Mentalität. Mit beachtlichem Erfolg übrigens: Das Dolder Grand kam besser über die Pandemie als die meisten anderen Stadthotels im Land.
Wenn doch nur… der Zahn der Zeit nicht beginnen wĂĽrde, am 2008 wiedereröffneten Grandhotel zu nagen. Der Instandhaltung mancher Zimmer mĂĽsste höhere Aufmerksamkeit zukommen. Dasselbe gilt fĂĽr die Terrasse des Restaurants Saltz: Ă–lflecken auf den Holztischen, teilweise zerrissene Sonnenschirme, und beim Testbesuch Mitte Juli waren auf der Damentoilette ein halbes Dutzend GlĂĽhbirnen defekt. Â
PD
Platz 4 (Vorjahr: 8): Four Seasons Hotel des Bergues, Genf
Die älteste Genfer Luxusherberge (1834), an der Einmündung des Genfersees in die Rhone gelegen, hat in der Summe aller Qualitäten aufgeholt und landet auf Platz 4. Sie verbindet den Prickeleffekt eines Grandhotels mit der Individualität eines Boutiquehotels und lässt trotz Headquarter in Toronto kein Corporate-Flair aufkommen. Im Gegenteil: Four Seasons beweist ein Gespür für den Standort, und die Faszination einer grossen Tradition geht hier mit einem zeitgemässen Verständnis von Service einher. Die bestens eingespielte Crew um Direktor Martin Rhomberg sorgt ganz ohne serviles Getue dafür, dass der normale Gast vom ersten Moment an gleich gut empfangen wird wie die VIPs. Die Ambiance ist auf klassische Weise wohnlich – oder so wohnlich ein Hotel mit 115 Zimmern eben sein kann. Gleichermassen beliebt bei Übernachtungsgästen und Einheimischen ist das japanische Rooftop-Restaurant Izumi. Das Spa mit konstant grossartigen Therapeuten und kleinem Hallenbad in der Dachetage sorgt für entspannende Momente. Und Concierge-Lady Mina Bayat lässt sich von keinem Spezialwunsch aus der Ruhe bringen: «Chez nous, l’extra est ordinaire», sagt sie.
Wenn doch nur… ein Aufenthalt nicht so aufs Portemonnaie schlagen würde. Und so praktisch die Location im sprichwörtlichen Stadtzentrum auch ist – wer das Zimmerfenster zur Mont-Blanc-Brücke öffnet, hört auch nachts eher das Brausen des Verkehrs als das Rauschen der Rhone.
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Olivia Pulver
Platz 4 (Vorjahr: 8): Four Seasons Hotel des Bergues, Genf
Die älteste Genfer Luxusherberge (1834), an der Einmündung des Genfersees in die Rhone gelegen, hat in der Summe aller Qualitäten aufgeholt und landet auf Platz 4. Sie verbindet den Prickeleffekt eines Grandhotels mit der Individualität eines Boutiquehotels und lässt trotz Headquarter in Toronto kein Corporate-Flair aufkommen. Im Gegenteil: Four Seasons beweist ein Gespür für den Standort, und die Faszination einer grossen Tradition geht hier mit einem zeitgemässen Verständnis von Service einher. Die bestens eingespielte Crew um Direktor Martin Rhomberg sorgt ganz ohne serviles Getue dafür, dass der normale Gast vom ersten Moment an gleich gut empfangen wird wie die VIPs. Die Ambiance ist auf klassische Weise wohnlich – oder so wohnlich ein Hotel mit 115 Zimmern eben sein kann. Gleichermassen beliebt bei Übernachtungsgästen und Einheimischen ist das japanische Rooftop-Restaurant Izumi. Das Spa mit konstant grossartigen Therapeuten und kleinem Hallenbad in der Dachetage sorgt für entspannende Momente. Und Concierge-Lady Mina Bayat lässt sich von keinem Spezialwunsch aus der Ruhe bringen: «Chez nous, l’extra est ordinaire», sagt sie.
Wenn doch nur… ein Aufenthalt nicht so aufs Portemonnaie schlagen würde. Und so praktisch die Location im sprichwörtlichen Stadtzentrum auch ist – wer das Zimmerfenster zur Mont-Blanc-Brücke öffnet, hört auch nachts eher das Brausen des Verkehrs als das Rauschen der Rhone.
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Olivia Pulver
Platz 5 (Vorjahr: 4): Fairmont Le Montreux Palace, Montreux
Leichtigkeit spüren in dieser seltsamen Zeit. Energie und Freude tanken, die Sorgen zu Hause lassen. Wer die Hotel-Drehtür in Gang setzt, findet sich sofort in der schwerelosen Ambiance der Belle-Epoque wieder, die hier leuchtet, als hätte sie gerade erst begonnen. «Das Leben sollte besser sein als zu Hause, wenn man in einem Grandhotel eincheckt», sagt Michael Smithuis. Und das gelingt dem stets wohlwollenden Hotelier, der hier seit achtzehn Jahren die Fäden in der Hand hält. Er übersieht niemanden, vermittelt jedem Gast das Gefühl, der wichtigste zu sein und lässt fast jeden mit einem Lächeln zurück. Ob in einem der 236 Zimmer oder im frisch renovierten Spa, ob im Montreux Jazz Café oder in Funky Claude’s Bar: Immer fühlt man sich gleich lebendiger, vergnügter, ausgeglichener – und von den Herausforderungen gegenwärtiger Zeiten befreit. Als Sinnbild für das entspannte Lebensgefühl im «Montreux Palace» steht der legendäre Konzertflügel in der Hotelhalle im ersten Stock. Dieser wird fast täglich und zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten spontan von Hotelgästen bespielt – von der zehnjährigen Diplomatentochter ebenso wie vom prominenten amerikanischen Jazzmusiker, der sich mal für eine Woche am Genfersee erholt. Das diskret aufmerksame Team tut sein Übriges, damit man sich hier sehr, sehr wohl fühlt.
Wenn doch nur… das Frühstück etwas weniger an die Systemhotellerie des Mutterkonzerns Accor erinnern würde. Ausserdem ist das eine und andere Badezimmer nicht mehr ganz taufrisch.
PD
Platz 5 (Vorjahr: 4): Fairmont Le Montreux Palace, Montreux
Leichtigkeit spüren in dieser seltsamen Zeit. Energie und Freude tanken, die Sorgen zu Hause lassen. Wer die Hotel-Drehtür in Gang setzt, findet sich sofort in der schwerelosen Ambiance der Belle-Epoque wieder, die hier leuchtet, als hätte sie gerade erst begonnen. «Das Leben sollte besser sein als zu Hause, wenn man in einem Grandhotel eincheckt», sagt Michael Smithuis. Und das gelingt dem stets wohlwollenden Hotelier, der hier seit achtzehn Jahren die Fäden in der Hand hält. Er übersieht niemanden, vermittelt jedem Gast das Gefühl, der wichtigste zu sein und lässt fast jeden mit einem Lächeln zurück. Ob in einem der 236 Zimmer oder im frisch renovierten Spa, ob im Montreux Jazz Café oder in Funky Claude’s Bar: Immer fühlt man sich gleich lebendiger, vergnügter, ausgeglichener – und von den Herausforderungen gegenwärtiger Zeiten befreit. Als Sinnbild für das entspannte Lebensgefühl im «Montreux Palace» steht der legendäre Konzertflügel in der Hotelhalle im ersten Stock. Dieser wird fast täglich und zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten spontan von Hotelgästen bespielt – von der zehnjährigen Diplomatentochter ebenso wie vom prominenten amerikanischen Jazzmusiker, der sich mal für eine Woche am Genfersee erholt. Das diskret aufmerksame Team tut sein Übriges, damit man sich hier sehr, sehr wohl fühlt.
Wenn doch nur… das Frühstück etwas weniger an die Systemhotellerie des Mutterkonzerns Accor erinnern würde. Ausserdem ist das eine und andere Badezimmer nicht mehr ganz taufrisch.
PD
Platz 6 (Vorjahr: 5): La Réserve Genève, Genf-Bellevue
Hatten in der Vor-Corona-Zeit oftmals die innerstädtischen Luxushotels die besseren Belegungszahlen (vom Hochsommer mal ausgenommen), hat sich der Wind zugunsten der City-Resorts gedreht. Städtereisende schotten sich heute lieber in feinen Refugien fern den Menschenmassen ab. Die Genfer «Réserve» liegt in einer Gartenanlage fünf Kilometer ausserhalb des Zentrums. Der Privatstrand ist durch eine Unterführung unter der Seestrasse erreichbar. Das Interieur wurde 2003 von Innenarchitekt Jacques Garcia in cooler Opulenz im Stil einer urbanen Lodge mit vielen exzentrischen Accessoires durchgestaltet und strahlt eine heitere Atmosphäre aus. Jüngst wurde das Hauptrestaurant Le Loti (moderne französische Küche ohne Chichi) erneuert und mit dem weitläufigen Lounge-Bereich zusammengeführt. Das Spa Nescens zählt zu den schönsten im Land und setzt verstärkt auf vier- bis siebentägige Better-Aging-Kuren: Erholungssuchende, die für einige Tage den grossen Offline-Modus suchen und sich dabei Klarheit über ihren Gesundheitszustand verschaffen möchten, können hier in sinnlicher Ambiance ihre Reserven aufladen. Ein Boots-Shuttle verbindet das Hotel mit dem Stadtzentrum.
Wenn doch nur… die musikalische Dauerberieselung in allen Restaurants und öffentlichen Räumen nicht wäre. Es gibt kein Entkommen. Zudem ist der Service bei Vollbelegung rasch überfordert und die heute in Tophotels übliche «guest history», in welcher die Vorlieben und Eigenheiten der Stammgäste vermerkt werden, scheint nicht existent zu sein.
PD
Platz 6 (Vorjahr: 5): La Réserve Genève, Genf-Bellevue
Hatten in der Vor-Corona-Zeit oftmals die innerstädtischen Luxushotels die besseren Belegungszahlen (vom Hochsommer mal ausgenommen), hat sich der Wind zugunsten der City-Resorts gedreht. Städtereisende schotten sich heute lieber in feinen Refugien fern den Menschenmassen ab. Die Genfer «Réserve» liegt in einer Gartenanlage fünf Kilometer ausserhalb des Zentrums. Der Privatstrand ist durch eine Unterführung unter der Seestrasse erreichbar. Das Interieur wurde 2003 von Innenarchitekt Jacques Garcia in cooler Opulenz im Stil einer urbanen Lodge mit vielen exzentrischen Accessoires durchgestaltet und strahlt eine heitere Atmosphäre aus. Jüngst wurde das Hauptrestaurant Le Loti (moderne französische Küche ohne Chichi) erneuert und mit dem weitläufigen Lounge-Bereich zusammengeführt. Das Spa Nescens zählt zu den schönsten im Land und setzt verstärkt auf vier- bis siebentägige Better-Aging-Kuren: Erholungssuchende, die für einige Tage den grossen Offline-Modus suchen und sich dabei Klarheit über ihren Gesundheitszustand verschaffen möchten, können hier in sinnlicher Ambiance ihre Reserven aufladen. Ein Boots-Shuttle verbindet das Hotel mit dem Stadtzentrum.
Wenn doch nur… die musikalische Dauerberieselung in allen Restaurants und öffentlichen Räumen nicht wäre. Es gibt kein Entkommen. Zudem ist der Service bei Vollbelegung rasch überfordert und die heute in Tophotels übliche «guest history», in welcher die Vorlieben und Eigenheiten der Stammgäste vermerkt werden, scheint nicht existent zu sein.
PD
Platz 7 (Vorjahr: 6): Victoria-Jungfrau, Interlaken
Wirtschaftlich betrachtet, zählt das Victoria-Jungfrau zu den grossen Verlierern der Pandemie. Jahrzehntelang war es stark auf Fernmärkte ausgelegt und konnte in den letzten Monaten die 216 Zimmer bei Weitem nicht mit Gästen aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland füllen. Die Verluste sind ähnlich dramatisch wie in vielen grossstädtischen Hotels. Umso mehr Respekt verdient die qualitative Performance, die zwar in der Angebotsbreite etwas nachgelassen hat, nicht aber in der Servicekultur und im Gefühl der Grosszügigkeit, die sich wie ein roter Faden durch das 165-jährige Grandhotel zieht. Die Magie des Victoria-Jungfrau ist ungebrochen und gedeiht aus dem Zusammenspiel der Mitarbeitenden, aus deren Haltung. Schon bei der Ankunft registriert man den liebenswerten Spirit des Hotels – und die starke Hand des Direktors Peter Kämpfer, der dem Team den gleichen Stellenwert einräumt wie den Gästen. Mit unaufgeregter, doch fühlbarer Präsenz sorgt er dafür, dass sich jeder vor und hinter den Kulissen verstanden und umsorgt fühlt. Unlängst wurden vierzig Zimmer im ersten und zweiten Stock des „Jungfrau“-Trakts komplett erneuert, darunter die Suite 250: eine gelungen extravagante Reminiszenz an die Goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts. Unverändert begeistert das Victoria-Jungfrau mit verschiedenen Stimmungswelten unter einem Dach: Wer gerne grosses Kino mit Sehen und Gesehenwerden in weitläufigen Belle-Epoque-Hallen mag, ist hier ebenso gut aufgehoben wie jene Besucher, die einfach mal ein paar Tage genüsslich abtauchen oder im Spa Nescens zu neuer Gesundheit und Lebensenergie finden wollen.
Wenn doch nur… das schon lange geplante Projekt eines grossen Aussenpools im rückwärtigen Gartenbereich umgesetzt würde. Das Victoria-Jungfrau wirbt zwar mit 5500 Quadratmetern Spa-Fläche, doch an regnerischen Wochenenden, wenn viele Gäste gleichzeitig Lust auf Wasser, Wärme und Wellbeing bekommen, kann es auch in Bezug auf freie Behandlungstermine eng werden.
Photo: Stefano Candito
Platz 7 (Vorjahr: 6): Victoria-Jungfrau, Interlaken
Wirtschaftlich betrachtet, zählt das Victoria-Jungfrau zu den grossen Verlierern der Pandemie. Jahrzehntelang war es stark auf Fernmärkte ausgelegt und konnte in den letzten Monaten die 216 Zimmer bei Weitem nicht mit Gästen aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland füllen. Die Verluste sind ähnlich dramatisch wie in vielen grossstädtischen Hotels. Umso mehr Respekt verdient die qualitative Performance, die zwar in der Angebotsbreite etwas nachgelassen hat, nicht aber in der Servicekultur und im Gefühl der Grosszügigkeit, die sich wie ein roter Faden durch das 165-jährige Grandhotel zieht. Die Magie des Victoria-Jungfrau ist ungebrochen und gedeiht aus dem Zusammenspiel der Mitarbeitenden, aus deren Haltung. Schon bei der Ankunft registriert man den liebenswerten Spirit des Hotels – und die starke Hand des Direktors Peter Kämpfer, der dem Team den gleichen Stellenwert einräumt wie den Gästen. Mit unaufgeregter, doch fühlbarer Präsenz sorgt er dafür, dass sich jeder vor und hinter den Kulissen verstanden und umsorgt fühlt. Unlängst wurden vierzig Zimmer im ersten und zweiten Stock des „Jungfrau“-Trakts komplett erneuert, darunter die Suite 250: eine gelungen extravagante Reminiszenz an die Goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts. Unverändert begeistert das Victoria-Jungfrau mit verschiedenen Stimmungswelten unter einem Dach: Wer gerne grosses Kino mit Sehen und Gesehenwerden in weitläufigen Belle-Epoque-Hallen mag, ist hier ebenso gut aufgehoben wie jene Besucher, die einfach mal ein paar Tage genüsslich abtauchen oder im Spa Nescens zu neuer Gesundheit und Lebensenergie finden wollen.
Wenn doch nur… das schon lange geplante Projekt eines grossen Aussenpools im rückwärtigen Gartenbereich umgesetzt würde. Das Victoria-Jungfrau wirbt zwar mit 5500 Quadratmetern Spa-Fläche, doch an regnerischen Wochenenden, wenn viele Gäste gleichzeitig Lust auf Wasser, Wärme und Wellbeing bekommen, kann es auch in Bezug auf freie Behandlungstermine eng werden.
Photo: Stefano CanditoWerbung

Platz 8 (Vorjahr: 9): La Réserve Eden au Lac, Zürich
Hotels, die bereits lange vor ihrer Eröffnung die PR-Windmühlen rotieren lassen und grosse Erwartungen schüren, haben oftmals den Effekt, dass man beim Erstbesuch leicht enttäuscht ist. Im La Réserve Eden au Lac hinter der Oper wünschten sich die Verantwortlichen um den Hotelunternehmer Michel Reybier das Gegenteil. Als das Haus vor anderthalb Jahren still und leise seine Türen öffnete, konnte man den Betrieb langsam hochfahren, Schwachstellen eliminieren und die ersten Gäste positiv überraschen. Die Mauern aus dem Jahr 1909 kontrastieren aufs Vortrefflichste mit dem wertigen, maritim geprägten Design von Philippe Starck. Zwar hat der moderne Jachtclub-Stil wenig mit Zürich zu tun, doch immerhin blickt das Hotel ja frontal auf den See. «Ein Platz, an dem man seine Alltagssorgen vergessen kann», sollte es laut Starck werden, und das ist vollauf gelungen, sei es in den 40 Zimmern, dem Hauptrestaurant mit Bar im Erdgeschoss und im Besonderen im japanisch-peruanischen Restaurant La Muña, das sich im Dachgeschoss unter offener Balkenkonstruktion befindet und über zwei Dachterrassen verfügt. Die Formkurve des jungen Teams zeigt steil nach oben, die Küche in den beiden Restaurants ist vollkommen unkompliziert, leicht zugänglich und maximal genussvoll, so dass einfach jeder Gast etwas damit anfangen kann. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie Direktor Thomas Maechler spezielle, nicht ohne Weiteres zugängliche Angebote im umliegenden Seefeldquartier ins Hotelerlebnis einbezieht, etwa den originellen Meeting-Raum des Monocle-Shops von Tyler Brûlé.
Wenn doch nur… ein Spa vorhanden wäre. Da dies ein wichtiger Bestandteil der Schwesterhotels in Genf, Ramatuelle und Paris ist, wird jedoch auch in ZĂĽrich nach Lösungen gesucht. Immerhin liegt das hölzerne Seebad Utoquai gleich gegenĂĽber, und zum Stand-up-Paddling (Boards stehen fĂĽr Hotelgäste bereit) braucht man nur ĂĽber die Strasse zu gehen.Â
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PD (Pressedienst)
Platz 8 (Vorjahr: 9): La Réserve Eden au Lac, Zürich
Hotels, die bereits lange vor ihrer Eröffnung die PR-Windmühlen rotieren lassen und grosse Erwartungen schüren, haben oftmals den Effekt, dass man beim Erstbesuch leicht enttäuscht ist. Im La Réserve Eden au Lac hinter der Oper wünschten sich die Verantwortlichen um den Hotelunternehmer Michel Reybier das Gegenteil. Als das Haus vor anderthalb Jahren still und leise seine Türen öffnete, konnte man den Betrieb langsam hochfahren, Schwachstellen eliminieren und die ersten Gäste positiv überraschen. Die Mauern aus dem Jahr 1909 kontrastieren aufs Vortrefflichste mit dem wertigen, maritim geprägten Design von Philippe Starck. Zwar hat der moderne Jachtclub-Stil wenig mit Zürich zu tun, doch immerhin blickt das Hotel ja frontal auf den See. «Ein Platz, an dem man seine Alltagssorgen vergessen kann», sollte es laut Starck werden, und das ist vollauf gelungen, sei es in den 40 Zimmern, dem Hauptrestaurant mit Bar im Erdgeschoss und im Besonderen im japanisch-peruanischen Restaurant La Muña, das sich im Dachgeschoss unter offener Balkenkonstruktion befindet und über zwei Dachterrassen verfügt. Die Formkurve des jungen Teams zeigt steil nach oben, die Küche in den beiden Restaurants ist vollkommen unkompliziert, leicht zugänglich und maximal genussvoll, so dass einfach jeder Gast etwas damit anfangen kann. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie Direktor Thomas Maechler spezielle, nicht ohne Weiteres zugängliche Angebote im umliegenden Seefeldquartier ins Hotelerlebnis einbezieht, etwa den originellen Meeting-Raum des Monocle-Shops von Tyler Brûlé.
Wenn doch nur… ein Spa vorhanden wäre. Da dies ein wichtiger Bestandteil der Schwesterhotels in Genf, Ramatuelle und Paris ist, wird jedoch auch in ZĂĽrich nach Lösungen gesucht. Immerhin liegt das hölzerne Seebad Utoquai gleich gegenĂĽber, und zum Stand-up-Paddling (Boards stehen fĂĽr Hotelgäste bereit) braucht man nur ĂĽber die Strasse zu gehen.Â
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PD (Pressedienst)
Platz 9 (Vorjahr: 7): Baur au Lac, ZĂĽrich
Das Baur au Lac, seit 1844 im Dienst der Gastlichkeit und in sechster Generation im Besitz der GrĂĽnderfamilie, verlor zwei Plätze von 7 auf 9. Das sichert ihm dennoch unseren Respekt und viele glĂĽckliche Gäste. Im kleinen Hotelpark mit Blick auf See und Alpen kann man sich stilvoll vom Trubel der Stadt zurĂĽckziehen und trotzdem mittendrin sein. Das ZĂĽrcher Traditionshaus blieb – als eines der wenigen Hotels in Europa – während allen pandemischen Lockdowns durchgehend geöffnet. Die Hotelkorridore zählen zu den schönsten im Land. Die 119 Zimmer und Suiten sind gut in Schuss, allerdings blicken nur wenige auf den See und einige auf die ebenso dĂĽstere wie laute Talstrasse. Die Lobby, die hier «Le Hall» heisst, wird von einheimischen wie internationalen Gästen als angenehm belebtes Wohnzimmer geschätzt, sei es zum FrĂĽhstĂĽck, Lunch, Afternoon Tea oder ApĂ©ro. Weitere Highlights sind die neue Edel-Brasserie Baur’s, das Gourmetrestaurant Pavillon von KĂĽchenchef Laurent Eperon sowie die wechselnden Skulpturen renommierter KĂĽnstler im Park.Â
Wenn doch nur… die gelegentlich hervorgekehrte Vornehmtuerei einiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht wäre. Ausserdem kontrastiert der vorgebliche Perfektionsanspruch des Hotels mit zu vielen kleinen Malheurs und Nachlässigkeiten des nicht durchwegs gut koordinierten Teams.
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PD
Platz 9 (Vorjahr: 7): Baur au Lac, ZĂĽrich
Das Baur au Lac, seit 1844 im Dienst der Gastlichkeit und in sechster Generation im Besitz der GrĂĽnderfamilie, verlor zwei Plätze von 7 auf 9. Das sichert ihm dennoch unseren Respekt und viele glĂĽckliche Gäste. Im kleinen Hotelpark mit Blick auf See und Alpen kann man sich stilvoll vom Trubel der Stadt zurĂĽckziehen und trotzdem mittendrin sein. Das ZĂĽrcher Traditionshaus blieb – als eines der wenigen Hotels in Europa – während allen pandemischen Lockdowns durchgehend geöffnet. Die Hotelkorridore zählen zu den schönsten im Land. Die 119 Zimmer und Suiten sind gut in Schuss, allerdings blicken nur wenige auf den See und einige auf die ebenso dĂĽstere wie laute Talstrasse. Die Lobby, die hier «Le Hall» heisst, wird von einheimischen wie internationalen Gästen als angenehm belebtes Wohnzimmer geschätzt, sei es zum FrĂĽhstĂĽck, Lunch, Afternoon Tea oder ApĂ©ro. Weitere Highlights sind die neue Edel-Brasserie Baur’s, das Gourmetrestaurant Pavillon von KĂĽchenchef Laurent Eperon sowie die wechselnden Skulpturen renommierter KĂĽnstler im Park.Â
Wenn doch nur… die gelegentlich hervorgekehrte Vornehmtuerei einiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht wäre. Ausserdem kontrastiert der vorgebliche Perfektionsanspruch des Hotels mit zu vielen kleinen Malheurs und Nachlässigkeiten des nicht durchwegs gut koordinierten Teams.
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PD
Platz 10 (Vorjahr: 12): Grand HĂ´tel du Lac, Vevey
Die Stadthotels müssen alle umdenken und die fehlenden Geschäfts- und Kongressgäste durch Freizeitreisende ersetzen. Dem kleinen, feinen Grand Hôtel du Lac aus dem Jahr 1868 gelingt dies besonders gut. Mit seiner begrünten Sommerterrasse über der Seepromenade strahlt es eine heitere Ferienatmosphäre mit nostalgischer Note aus, ausserdem wird hier die Philosophie eines exklusiven Gästehauses kunstvoll, aber ohne jegliche Affektiertheit umgesetzt. Sowohl in der Wohnhalle mit angrenzender Bar und in der schmucken Restaurant-Veranda als auch in den Korridoren und 50 Zimmern besticht eine wohnlich elegante Atmosphäre, betont durch üppigen Blumenschmuck und liebevolle Details. Auch die entspannte Effizienz des Hotelteams um Direktor Luc Califano beeindruckt, und vom Frühstück über die Spa-Treatments bis zu den unerwarteten Aufmerksamkeiten ist alles so, dass man gerne wiederkommt. Derzeit in Planung – respektive in Abklärung mit dem Heimatschutz: Der historische Festsaal soll zu einem einzigartigen Indoor-Pool umfunktioniert werden. So oder so ist das Grand Hôtel du Lac eine Perle in der Hotelsammlung der Königsfamilie von Bahrain, welcher auch mehrheitlich die Hotelgruppe Kempinski gehört.
Wenn doch nur… die «Buddha»-Freiluftbar in den Sommermonaten nicht wäre, die abends den Garten und sämtliche Seeblickzimmer beschallt (und wahrscheinlich eher einheimische Barbesucher als Hotelgäste erfreut).Â
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PD (Pressedienst)
Platz 10 (Vorjahr: 12): Grand HĂ´tel du Lac, Vevey
Die Stadthotels müssen alle umdenken und die fehlenden Geschäfts- und Kongressgäste durch Freizeitreisende ersetzen. Dem kleinen, feinen Grand Hôtel du Lac aus dem Jahr 1868 gelingt dies besonders gut. Mit seiner begrünten Sommerterrasse über der Seepromenade strahlt es eine heitere Ferienatmosphäre mit nostalgischer Note aus, ausserdem wird hier die Philosophie eines exklusiven Gästehauses kunstvoll, aber ohne jegliche Affektiertheit umgesetzt. Sowohl in der Wohnhalle mit angrenzender Bar und in der schmucken Restaurant-Veranda als auch in den Korridoren und 50 Zimmern besticht eine wohnlich elegante Atmosphäre, betont durch üppigen Blumenschmuck und liebevolle Details. Auch die entspannte Effizienz des Hotelteams um Direktor Luc Califano beeindruckt, und vom Frühstück über die Spa-Treatments bis zu den unerwarteten Aufmerksamkeiten ist alles so, dass man gerne wiederkommt. Derzeit in Planung – respektive in Abklärung mit dem Heimatschutz: Der historische Festsaal soll zu einem einzigartigen Indoor-Pool umfunktioniert werden. So oder so ist das Grand Hôtel du Lac eine Perle in der Hotelsammlung der Königsfamilie von Bahrain, welcher auch mehrheitlich die Hotelgruppe Kempinski gehört.
Wenn doch nur… die «Buddha»-Freiluftbar in den Sommermonaten nicht wäre, die abends den Garten und sämtliche Seeblickzimmer beschallt (und wahrscheinlich eher einheimische Barbesucher als Hotelgäste erfreut).Â
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