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BILANZ-Hotel-Ranking 2021

Die besten Ferienhotels in Europa 2021

Das Versprechen auf verantwortungsvolle Gastlichkeit und intelligenten Luxus punktet. Ebenso wichtig: Viel Freiraum und Alternativen vor Ort.

10 Bilder
Schloss Elmau, Elmau/Bayern

Platz 1 (Vorjahr: 1):  Schloss Elmau, Elmau/Bayern

Das kosmopolitische Naturresort, wiederholter Spitzenreiter in den BILANZ-Charts, steht für eine grosse Familiengeschichte und bietet genau die lebendige Geborgenheit und Abgeschiedenheit, nach der sich viele kultivierte Menschen sehnen. Es begeistert mit einer unvergleichlichen Kombination von körperlichen, seelischen, landschaftlichen, kulinarischen und kulturellen Genüssen, die nirgends sonst zu finden ist. Einzelne dieser Genüsse – wie zum Beispiel die acht Restaurants oder die unterschiedlichen Spas mit getrennten Bereichen für Erwachsene und Familien mit Kindern – gibt es natürlich auch anderswo, aber kein Hotel auf der Welt hat darüber hinaus ein solch hochkarätiges, für Hotelgäste kostenloses Konzert- und Kulturprogramm. Dietmar Müller-Elmau zählt zu den wenigen Hoteliers, die eine wirkliche Vision und eine faszinierende Geschichte zu erzählen haben – und nicht müde werden, ihr Haus immer wieder von Neuem zu verändern, um relevant zu bleiben. Täglich überlegt er sich, wie er noch mehr Magie für seine Gäste schaffen und Luxus mit Sinnhaftigkeit füllen kann. Und obschon Schloss Elmau viele Monate pandemiebedingt geschlossen war, regt der Schlossherr zu Gelassenheit an: «Angesichts eines jederzeit wieder drohenden Lockdowns sind wir und auch unsere Gäste unendlich dankbar für jeden normalen Tag. Vielleicht läuft auch deshalb alles so harmonisch wie noch nie. Nichts schärft die Wertschätzung des Jetzt mehr als das Wissen, dass morgen alles vorbei sein kann.»

Wenn doch nur… die beiden einladenden, reich bestückten Bibliotheken auch etwas neuere und aktuellere Bücher im Sortiment hätten. Vermutlich will man die hoteleigene Buchhandlung nicht konkurrenzieren.

PD
Schloss Elmau, Elmau/Bayern

Platz 1 (Vorjahr: 1):  Schloss Elmau, Elmau/Bayern

Das kosmopolitische Naturresort, wiederholter Spitzenreiter in den BILANZ-Charts, steht für eine grosse Familiengeschichte und bietet genau die lebendige Geborgenheit und Abgeschiedenheit, nach der sich viele kultivierte Menschen sehnen. Es begeistert mit einer unvergleichlichen Kombination von körperlichen, seelischen, landschaftlichen, kulinarischen und kulturellen Genüssen, die nirgends sonst zu finden ist. Einzelne dieser Genüsse – wie zum Beispiel die acht Restaurants oder die unterschiedlichen Spas mit getrennten Bereichen für Erwachsene und Familien mit Kindern – gibt es natürlich auch anderswo, aber kein Hotel auf der Welt hat darüber hinaus ein solch hochkarätiges, für Hotelgäste kostenloses Konzert- und Kulturprogramm. Dietmar Müller-Elmau zählt zu den wenigen Hoteliers, die eine wirkliche Vision und eine faszinierende Geschichte zu erzählen haben – und nicht müde werden, ihr Haus immer wieder von Neuem zu verändern, um relevant zu bleiben. Täglich überlegt er sich, wie er noch mehr Magie für seine Gäste schaffen und Luxus mit Sinnhaftigkeit füllen kann. Und obschon Schloss Elmau viele Monate pandemiebedingt geschlossen war, regt der Schlossherr zu Gelassenheit an: «Angesichts eines jederzeit wieder drohenden Lockdowns sind wir und auch unsere Gäste unendlich dankbar für jeden normalen Tag. Vielleicht läuft auch deshalb alles so harmonisch wie noch nie. Nichts schärft die Wertschätzung des Jetzt mehr als das Wissen, dass morgen alles vorbei sein kann.»

Wenn doch nur… die beiden einladenden, reich bestückten Bibliotheken auch etwas neuere und aktuellere Bücher im Sortiment hätten. Vermutlich will man die hoteleigene Buchhandlung nicht konkurrenzieren.

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Hotel du Cap Eden Roc

Platz 2 (Vorjahr: 4): Hôtel du Cap-Eden-Roc, Cap d’Antibes/Côte d‘Azur

Eine bestimmte Vision vom idealen Lebensstil der französischen Riviera während 150 Jahren stets aufs Neue aufrecht zu erhalten, ist keine geringe Last. Doch dem Hôtel du Cap» gelingt es auch in diesen hektischen Zeiten, ein Gefühl von erhabener Ewigkeit heraufzubeschwören und den mediterranen Zauber des mythischen Anwesens wachzurufen. Der Oldschool-Glamour, der in diesem «rock of paradise» an der südlichen Spitze des Cap d’Antibes immer noch zu erleben ist, inspirierte schon F. Scott Fitzgerald zu seinem Roman «Tender is the Night», und es würde sich niemand wundern, wenn der Grosse Gatsby durch den Pinienhain spazieren würde. Man würde ihn jedoch gar nicht bemerken, weil sich die Gäste so gut in der Hotelanlage verteilen, dass jeder genug Raum für sich und vor allem sein individuelles Lieblingsplätzchen findet. Nur drei Besitzerfamilien gab es bisher, und dieselbe Kontinuität zeigt sich bei den Mitarbeitern, von denen sich viele schon ein, zwei Jahrzehnte um die teilweise weltberühmten Gäste kümmern – so auch Hoteldirektor Philippe Perd, der mit Traditionsbewusstsein und Zukunftsgewandtheit die Weichen dafür stellt, dass diese Hotelikone auch in den kommenden 150 Jahren ein Leuchtturm mondäner Gastlichkeit mit Einmaligkeitscharakter bleibt. Er sagt: «Es gibt nur ein Hôtel du Cap, so wie es nur eine Mona Lisa gibt.»

Wenn doch nur… in den Hochsommermonaten ein Zimmer zu ergattern wäre. Aber stets mit wiederkehrenden Gästen ausgebucht zu sein, ist ein Problem, das jedes Hotel gerne hätte.

 

PD
Hotel du Cap Eden Roc

Platz 2 (Vorjahr: 4): Hôtel du Cap-Eden-Roc, Cap d’Antibes/Côte d‘Azur

Eine bestimmte Vision vom idealen Lebensstil der französischen Riviera während 150 Jahren stets aufs Neue aufrecht zu erhalten, ist keine geringe Last. Doch dem Hôtel du Cap» gelingt es auch in diesen hektischen Zeiten, ein Gefühl von erhabener Ewigkeit heraufzubeschwören und den mediterranen Zauber des mythischen Anwesens wachzurufen. Der Oldschool-Glamour, der in diesem «rock of paradise» an der südlichen Spitze des Cap d’Antibes immer noch zu erleben ist, inspirierte schon F. Scott Fitzgerald zu seinem Roman «Tender is the Night», und es würde sich niemand wundern, wenn der Grosse Gatsby durch den Pinienhain spazieren würde. Man würde ihn jedoch gar nicht bemerken, weil sich die Gäste so gut in der Hotelanlage verteilen, dass jeder genug Raum für sich und vor allem sein individuelles Lieblingsplätzchen findet. Nur drei Besitzerfamilien gab es bisher, und dieselbe Kontinuität zeigt sich bei den Mitarbeitern, von denen sich viele schon ein, zwei Jahrzehnte um die teilweise weltberühmten Gäste kümmern – so auch Hoteldirektor Philippe Perd, der mit Traditionsbewusstsein und Zukunftsgewandtheit die Weichen dafür stellt, dass diese Hotelikone auch in den kommenden 150 Jahren ein Leuchtturm mondäner Gastlichkeit mit Einmaligkeitscharakter bleibt. Er sagt: «Es gibt nur ein Hôtel du Cap, so wie es nur eine Mona Lisa gibt.»

Wenn doch nur… in den Hochsommermonaten ein Zimmer zu ergattern wäre. Aber stets mit wiederkehrenden Gästen ausgebucht zu sein, ist ein Problem, das jedes Hotel gerne hätte.

 

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Villa la Coste

Platz 3 (Vorjahr: 5): Villa La Coste, Le Puy-Sainte-Réparade/Luberon

Diese provenzalische Domäne in weltentrückter Alleinlage präsentiert sich in sublimer Zen-Ästhetik und raubt selbst schwer zu beeindruckenden Vielgereisten den Atem. Inmitten des hauseigenen Bio-Weinguts, zwischen Pinien und Olivenhainen, hat der kunstsinnige irische Immobilienunternehmer Patrick McKillen seine ganz eigene Vision eines Landsitzes verwirklicht. Diesen versteht er als «work in progress», das angebotsmässig weiterwachsen und mit den Jahren immer facettenreicher werden soll (z.B. auch mit einer erschwinglichen Hotel-Dépendance). Zwei Dutzend weltberühmte Architekten von Jean Nouvel über Tadao Ando bis Frank Gehry haben hier bereits ihre Spuren hinterlassen, und der Skulpturenpark inmitten der Rebhänge und Wälder würde jedem Museum of Modern Art gut anstehen. Im Hotel, das die ganzen Ländereien überblickt, verbinden sich grosse Glasflächen, klare Linien und viel Weiss mit lokalen Naturmaterialien, privaten Patios und weiteren Exponaten zeitgenössischer Kunst. Dass die Gäste im Gesamtkunstwerk La Coste ein Gefühl von Gemütlichkeit überkommt, ist der Vielzahl wohnlicher Accessoires und dem Feingefühl des hochgradig gastbewussten Hotelteams um François Laran zu verdanken. Letzteres überzeugt durch umsichtige Planung wie auch mit gekonnter Improvisation, und infolge kontinuierlich optimierter Detailpflege gelang dem Hotel der Sprung auf den dritten Rang. Neu seit diesem Juli: Das Hauptrestaurant wird nun von Hélène Darroze geführt. Sie hat einst die Macher des Disney-Animationsfilms «Ratatouille» für die Figur der Köchin Colette inspiriert. Darroze bleibt gleichzeitig ihrem Dreisternelokal im Londoner Traditionshotel The Connaught, wo McKillen Mitbesitzer ist, verbunden.

Wenn doch nur… der Hotelpool nicht so klein wäre, dass man kaum drin schwimmen kann.

 

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Villa la Coste

Platz 3 (Vorjahr: 5): Villa La Coste, Le Puy-Sainte-Réparade/Luberon

Diese provenzalische Domäne in weltentrückter Alleinlage präsentiert sich in sublimer Zen-Ästhetik und raubt selbst schwer zu beeindruckenden Vielgereisten den Atem. Inmitten des hauseigenen Bio-Weinguts, zwischen Pinien und Olivenhainen, hat der kunstsinnige irische Immobilienunternehmer Patrick McKillen seine ganz eigene Vision eines Landsitzes verwirklicht. Diesen versteht er als «work in progress», das angebotsmässig weiterwachsen und mit den Jahren immer facettenreicher werden soll (z.B. auch mit einer erschwinglichen Hotel-Dépendance). Zwei Dutzend weltberühmte Architekten von Jean Nouvel über Tadao Ando bis Frank Gehry haben hier bereits ihre Spuren hinterlassen, und der Skulpturenpark inmitten der Rebhänge und Wälder würde jedem Museum of Modern Art gut anstehen. Im Hotel, das die ganzen Ländereien überblickt, verbinden sich grosse Glasflächen, klare Linien und viel Weiss mit lokalen Naturmaterialien, privaten Patios und weiteren Exponaten zeitgenössischer Kunst. Dass die Gäste im Gesamtkunstwerk La Coste ein Gefühl von Gemütlichkeit überkommt, ist der Vielzahl wohnlicher Accessoires und dem Feingefühl des hochgradig gastbewussten Hotelteams um François Laran zu verdanken. Letzteres überzeugt durch umsichtige Planung wie auch mit gekonnter Improvisation, und infolge kontinuierlich optimierter Detailpflege gelang dem Hotel der Sprung auf den dritten Rang. Neu seit diesem Juli: Das Hauptrestaurant wird nun von Hélène Darroze geführt. Sie hat einst die Macher des Disney-Animationsfilms «Ratatouille» für die Figur der Köchin Colette inspiriert. Darroze bleibt gleichzeitig ihrem Dreisternelokal im Londoner Traditionshotel The Connaught, wo McKillen Mitbesitzer ist, verbunden.

Wenn doch nur… der Hotelpool nicht so klein wäre, dass man kaum drin schwimmen kann.

 

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Heckfield Palace

Platz 4 (Vorjahr: 3): Heckfield Place, Hook/Hampshire

Ist dies das beste unter den vielen reizvollen Country House Hotels in England? Viele, die es wissen müssen, meinen ja. Das 2018 eröffnete, von einem weitläufigen Privatpark umgebene Heckfield Place trifft genau den richtigen Ton, mischt Altes und Neues mit augenzwinkerndem Esprit und überrascht mit einer erlesen unkonventionellen Kunstsammlung: Das ganze Haus ist sowohl mit Werken grosser zeitgenössischer Meister als auch von persönlichen Kunstentdeckungen des Besitzers auf eBay beseelt. Der Hotelgast weiss nie, welches Gemälde nun eine Million und welches lediglich ein paar hundert Pfund wert ist. Auch Kino und Spa sind state-of-the-art, und die Zimmer zauberhaft behaglich. Ausserdem gibt es nicht nur Räume zum Schlafen, sondern auch solche für den Morgen, den Nachmittag, für geplante oder ungeplante Begegnungen. Gastgeberin Olivia Richli (zuvor in diversen Aman Resorts unterwegs) versteht es, sich mit authentischen, mehrheitlich aus der Region stammenden Mitarbeitern zu umgeben und für grösstmögliche Ungezwungenheit zu sorgen, während Küchenchefin Skye Gyngell zeigt, wie gut Nachhaltigkeit und kulinarischer Anspruch zusammenpassen. Was Gäste bei ihren Spaziergängen durch die riesigen biodynamischen Gärten entdecken, geniessen sie später auf ihrem Teller.

Wenn doch nur… ein Spa vorhanden wäre, welches diese Bezeichnung verdient. Doch ist ein grosszügiger Wellbeing-Bereich mit Hallenbad in Planung.

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Heckfield Palace

Platz 4 (Vorjahr: 3): Heckfield Place, Hook/Hampshire

Ist dies das beste unter den vielen reizvollen Country House Hotels in England? Viele, die es wissen müssen, meinen ja. Das 2018 eröffnete, von einem weitläufigen Privatpark umgebene Heckfield Place trifft genau den richtigen Ton, mischt Altes und Neues mit augenzwinkerndem Esprit und überrascht mit einer erlesen unkonventionellen Kunstsammlung: Das ganze Haus ist sowohl mit Werken grosser zeitgenössischer Meister als auch von persönlichen Kunstentdeckungen des Besitzers auf eBay beseelt. Der Hotelgast weiss nie, welches Gemälde nun eine Million und welches lediglich ein paar hundert Pfund wert ist. Auch Kino und Spa sind state-of-the-art, und die Zimmer zauberhaft behaglich. Ausserdem gibt es nicht nur Räume zum Schlafen, sondern auch solche für den Morgen, den Nachmittag, für geplante oder ungeplante Begegnungen. Gastgeberin Olivia Richli (zuvor in diversen Aman Resorts unterwegs) versteht es, sich mit authentischen, mehrheitlich aus der Region stammenden Mitarbeitern zu umgeben und für grösstmögliche Ungezwungenheit zu sorgen, während Küchenchefin Skye Gyngell zeigt, wie gut Nachhaltigkeit und kulinarischer Anspruch zusammenpassen. Was Gäste bei ihren Spaziergängen durch die riesigen biodynamischen Gärten entdecken, geniessen sie später auf ihrem Teller.

Wenn doch nur… ein Spa vorhanden wäre, welches diese Bezeichnung verdient. Doch ist ein grosszügiger Wellbeing-Bereich mit Hallenbad in Planung.

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Villa Feltrinelli

Platz 5 (Vorjahr: 2): Villa Feltrinelli, Gargnano/Gardasee

Jeder Vielreisende kennt die leise Enttäuschung bei der Ankunft in einem Luxushotel, dessen Mythos und Internetauftritt mehr erwarten liessen. Bei der Villa Feltrinelli ist es umgekehrt: Passiert man das unauffällige Eingangstor, an dem nur ein winziges Namensschild auf das Hotel hinweist, und kurvt durch den Privatpark ans Seeufer hinunter, hebt man wie auf einem fliegenden Teppich ab. In dramatischer Landschaftskulisse steht da ein Luftschloss wie aus Tausendundeiner Nacht. 1892 als Sommersitz der Papier-Magnatenfamilie Feltrinelli erbaut und in der Endphase des Zweiten Weltkriegs von Benito Mussolini unter Hausarrest bewohnt, wurde das Anwesen am Rand des Dörfchens Gargnano dem Verfall preisgegeben, bis es 1997 der amerikanische Hotelunternehmer Bob Burns entdeckte und in einen magischen Ort verwandelte, der die Ära der Luxusreisen im frühen 20. Jahrhundert aufleben lässt. Zu den Besonderheiten dieses Sommerfrischeparadieses zählt die Möglichkeit, zu jeder gewünschten Zeit an jedem beliebigen Ort im Park oder in den Salons frühstücken oder dinieren zu können. Auch in diesem schwierigen Jahr leistet sich die Villa Feltrinelli den Luxus, doppelt so viele Mitarbeiter wie Besucher zu haben. «Unsere Gäste sollen bei uns Ruhe, Fürsorge und Aufrichtigkeit finden», sagt der Schweizer Hausherr Markus Odermatt.

Wenn doch nur… bei der Abreise nicht das Gefühl aufkäme, als würden plötzlich die Scheinwerfer ausgeknipst. 

 

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Villa Feltrinelli

Platz 5 (Vorjahr: 2): Villa Feltrinelli, Gargnano/Gardasee

Jeder Vielreisende kennt die leise Enttäuschung bei der Ankunft in einem Luxushotel, dessen Mythos und Internetauftritt mehr erwarten liessen. Bei der Villa Feltrinelli ist es umgekehrt: Passiert man das unauffällige Eingangstor, an dem nur ein winziges Namensschild auf das Hotel hinweist, und kurvt durch den Privatpark ans Seeufer hinunter, hebt man wie auf einem fliegenden Teppich ab. In dramatischer Landschaftskulisse steht da ein Luftschloss wie aus Tausendundeiner Nacht. 1892 als Sommersitz der Papier-Magnatenfamilie Feltrinelli erbaut und in der Endphase des Zweiten Weltkriegs von Benito Mussolini unter Hausarrest bewohnt, wurde das Anwesen am Rand des Dörfchens Gargnano dem Verfall preisgegeben, bis es 1997 der amerikanische Hotelunternehmer Bob Burns entdeckte und in einen magischen Ort verwandelte, der die Ära der Luxusreisen im frühen 20. Jahrhundert aufleben lässt. Zu den Besonderheiten dieses Sommerfrischeparadieses zählt die Möglichkeit, zu jeder gewünschten Zeit an jedem beliebigen Ort im Park oder in den Salons frühstücken oder dinieren zu können. Auch in diesem schwierigen Jahr leistet sich die Villa Feltrinelli den Luxus, doppelt so viele Mitarbeiter wie Besucher zu haben. «Unsere Gäste sollen bei uns Ruhe, Fürsorge und Aufrichtigkeit finden», sagt der Schweizer Hausherr Markus Odermatt.

Wenn doch nur… bei der Abreise nicht das Gefühl aufkäme, als würden plötzlich die Scheinwerfer ausgeknipst. 

 

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La Reserve Ramatuelle

Platz 6 (Vorjahr: 11): La Réserve Ramatuelle, Ramatuelle/Saint-Tropez

Welten entfernt vom quirligen Saint-Tropez und doch ganz nah, bietet La Réserve Ramatuelle eine entschieden neuzeitliche Kontrastversion zu den altehrwürdigen Hotelpalästen an der Côte d’Azur. Entstanden ist dieser friedliche Rückzugsort aus einem modernistischen Privatanwesen aus den 1970er-Jahren. Beim Umbau in ein Hotel 2009 blieben die markanten, kurvenförmigen Dächer und das geradlinige Design erhalten, doch hat Architekt Jean-Michel Wilmotte das sandrosa-farbene Gebäude noch mehr zur provenzalischen Küstenlandschaft hin geöffnet, die mit ihren pinienbewaldeten Hügeln und der üppigen Vegetation an mediterraner Anmut kaum zu schlagen ist. Zwar gibt es keinen direkten Zugang zum Meer, doch steht jederzeit ein Shuttle zum hoteleigenen Strandclub an der Plage de Pampelonne bereit. Nicolas Vincent, seit Anbeginn für das Wohl der Gäste und die hohen Massstäbe in puncto Kulinarik und Spa verantwortlich, schenkt den Details grosse Aufmerksamkeit und feilt ständig an der Verbesserung der Infrastruktur, so dass es schwerelos fünf Ränge aufwärts geht. Das Gourmetlokal La Voile (zwei Michelin-Sterne) erstrahlt seit diesem Sommer in neuer Farbigkeit, und das japanische Rooftop-Restaurant unter freiem Himmel ist ein so erfolgreicher Flüstertipp unter heimischen Bonvivants, dass es auf der Hotel-Website (noch sonst irgendwo) gar nicht erst angepriesen wird. Erholungssuchende, die mit Familie oder Freunden anreisen und noch mehr Privatsphäre suchen als das Hotel ohnehin schon bietet, buchen auf demselben eingezäunten Gelände eine der vierzehn Villen mit jeweils drei bis sechs Schlafzimmern und eigenem Pool. 

Wenn doch nur… auch ein «normales» Restaurant für jene Gäste zur Verfügung stünde, die länger als zwei Tage in der «Réserve» absteigen und vielleicht nicht immer Lust auf kulinarische Höhenflüge haben.

 

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La Reserve Ramatuelle

Platz 6 (Vorjahr: 11): La Réserve Ramatuelle, Ramatuelle/Saint-Tropez

Welten entfernt vom quirligen Saint-Tropez und doch ganz nah, bietet La Réserve Ramatuelle eine entschieden neuzeitliche Kontrastversion zu den altehrwürdigen Hotelpalästen an der Côte d’Azur. Entstanden ist dieser friedliche Rückzugsort aus einem modernistischen Privatanwesen aus den 1970er-Jahren. Beim Umbau in ein Hotel 2009 blieben die markanten, kurvenförmigen Dächer und das geradlinige Design erhalten, doch hat Architekt Jean-Michel Wilmotte das sandrosa-farbene Gebäude noch mehr zur provenzalischen Küstenlandschaft hin geöffnet, die mit ihren pinienbewaldeten Hügeln und der üppigen Vegetation an mediterraner Anmut kaum zu schlagen ist. Zwar gibt es keinen direkten Zugang zum Meer, doch steht jederzeit ein Shuttle zum hoteleigenen Strandclub an der Plage de Pampelonne bereit. Nicolas Vincent, seit Anbeginn für das Wohl der Gäste und die hohen Massstäbe in puncto Kulinarik und Spa verantwortlich, schenkt den Details grosse Aufmerksamkeit und feilt ständig an der Verbesserung der Infrastruktur, so dass es schwerelos fünf Ränge aufwärts geht. Das Gourmetlokal La Voile (zwei Michelin-Sterne) erstrahlt seit diesem Sommer in neuer Farbigkeit, und das japanische Rooftop-Restaurant unter freiem Himmel ist ein so erfolgreicher Flüstertipp unter heimischen Bonvivants, dass es auf der Hotel-Website (noch sonst irgendwo) gar nicht erst angepriesen wird. Erholungssuchende, die mit Familie oder Freunden anreisen und noch mehr Privatsphäre suchen als das Hotel ohnehin schon bietet, buchen auf demselben eingezäunten Gelände eine der vierzehn Villen mit jeweils drei bis sechs Schlafzimmern und eigenem Pool. 

Wenn doch nur… auch ein «normales» Restaurant für jene Gäste zur Verfügung stünde, die länger als zwei Tage in der «Réserve» absteigen und vielleicht nicht immer Lust auf kulinarische Höhenflüge haben.

 

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San Luis Resort in Avelengo

Platz 7 (Vorjahr: 12): San Luis, Hafling bei Meran/Südtirol

Mag die alte Weltordnung wackeln, der Tourismus aus den Fugen geraten – die besten Hotels setzen alles daran, die Romantik des Reisens jeden Tag aufs Neue aufleben zu lassen und in ihren Mikrokosmen dafür zu sorgen, dass Gäste wie Mitarbeitende zu besseren Versionen ihrer selbst werden, jetzt erst recht. Das San Luis ist so ein Ort. Fünf Ränge besser als im Vorjahr und erstmals in den Top Ten der europäischen Ferienhotels, besteht das diskret extravagante, ausschliesslich Übernachtungsgästen vorbehaltene Hideaway aus 38 geräumigen, stilsicher gestalteten Chalets und Baumhäusern, die sich wie ein kleines Dorf rund um einen Naturbadesee und das sublime «Clubhouse» mit Wohnhalle, Restaurant, Badescheune und grossem Aussenpool verteilen. Die öffentlichen Räume bieten im Verhältnis zur Gästezahl enorm viel Platz selbst bei vollem Haus (was meist der Fall ist), ausserdem verfügt jede Wohneinheit über eine eigene Sauna. Das Frühstück wird zu jeder gewünschten Uhrzeit in die Hütte respektive auf die private Terrasse geliefert. Alles atmet Geborgenheit und gelebte Gastlichkeit. «Wir holen die Menschen einfach so ab, wie sie sind», sagt der junge Hausherr Alex Meister.

Wenn doch nur… die Küche so feinsinnig wäre wie das Ambiente. 

PD
San Luis Resort in Avelengo

Platz 7 (Vorjahr: 12): San Luis, Hafling bei Meran/Südtirol

Mag die alte Weltordnung wackeln, der Tourismus aus den Fugen geraten – die besten Hotels setzen alles daran, die Romantik des Reisens jeden Tag aufs Neue aufleben zu lassen und in ihren Mikrokosmen dafür zu sorgen, dass Gäste wie Mitarbeitende zu besseren Versionen ihrer selbst werden, jetzt erst recht. Das San Luis ist so ein Ort. Fünf Ränge besser als im Vorjahr und erstmals in den Top Ten der europäischen Ferienhotels, besteht das diskret extravagante, ausschliesslich Übernachtungsgästen vorbehaltene Hideaway aus 38 geräumigen, stilsicher gestalteten Chalets und Baumhäusern, die sich wie ein kleines Dorf rund um einen Naturbadesee und das sublime «Clubhouse» mit Wohnhalle, Restaurant, Badescheune und grossem Aussenpool verteilen. Die öffentlichen Räume bieten im Verhältnis zur Gästezahl enorm viel Platz selbst bei vollem Haus (was meist der Fall ist), ausserdem verfügt jede Wohneinheit über eine eigene Sauna. Das Frühstück wird zu jeder gewünschten Uhrzeit in die Hütte respektive auf die private Terrasse geliefert. Alles atmet Geborgenheit und gelebte Gastlichkeit. «Wir holen die Menschen einfach so ab, wie sie sind», sagt der junge Hausherr Alex Meister.

Wenn doch nur… die Küche so feinsinnig wäre wie das Ambiente. 

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Grand Hôtel du Cap-Ferrat, Saint-Jean-Cap-Ferrat/Côte d’Azur

Platz 8 (Vorjahr: 9): Grand Hôtel du Cap-Ferrat, Saint-Jean-Cap-Ferrat/Côte d’Azur

Riviera Revival: Sei es aus Nostalgie oder als Sinnbild der neuen Goldenen Zwanziger – das Grand Hôtel du Cap-Ferrat besiegelt die wiedererlangte Strahlkraft der Côte d‘Azur. Das formidabel an der Südspitze der Halbinsel Cap-Ferrat zwischen Nizza und Monaco gelegene, Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Hotel hat wesentlich zum Mythos der französischen Riviera beigetragen – zunächst als winterlicher Unterschlupf, denn bis in die späten Dreissigerjahre war die Sommersonne bei der distinguierten Clientèle aus dem Norden verpönt. Seit 2015 wird das Grand Hôtel, das dem gewöhnlichen Touristen verschlossen bleibt, von der Four Seasons Gruppe betrieben, mit einem Serviceverständnis, das persönlich-aufmerksam und zugleich von professioneller Distanz ist. Von den beiden Restaurantterrassen unter riesigen Pinien sowie von den meisten Zimmern hat man 180 Grad Meerblick, sieht betörende Sonnenuntergänge, unvergessliche Sternenhimmel. Den Tag verbringt man im hoteleigenen Beach-Club inmitten duftender Mittelmeervegetation über den Klippen. Rund um den 33 Meter langen Salzwasserpool verteilen sich weiträumig private Cabanas. Es ist eine Hotelanlage, deren Schönheit man nie vergisst. Und nach der man immer ein Stück Sehnsucht haben wird.

Wenn doch nur… das Schwimmen im Meer problemlos möglich wäre. Dies ist hier nur wirklich geübten Schwimmern angeraten; die Strömungen an der Spitze des Caps sind einfach zu stark.

PD
Grand Hôtel du Cap-Ferrat, Saint-Jean-Cap-Ferrat/Côte d’Azur

Platz 8 (Vorjahr: 9): Grand Hôtel du Cap-Ferrat, Saint-Jean-Cap-Ferrat/Côte d’Azur

Riviera Revival: Sei es aus Nostalgie oder als Sinnbild der neuen Goldenen Zwanziger – das Grand Hôtel du Cap-Ferrat besiegelt die wiedererlangte Strahlkraft der Côte d‘Azur. Das formidabel an der Südspitze der Halbinsel Cap-Ferrat zwischen Nizza und Monaco gelegene, Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Hotel hat wesentlich zum Mythos der französischen Riviera beigetragen – zunächst als winterlicher Unterschlupf, denn bis in die späten Dreissigerjahre war die Sommersonne bei der distinguierten Clientèle aus dem Norden verpönt. Seit 2015 wird das Grand Hôtel, das dem gewöhnlichen Touristen verschlossen bleibt, von der Four Seasons Gruppe betrieben, mit einem Serviceverständnis, das persönlich-aufmerksam und zugleich von professioneller Distanz ist. Von den beiden Restaurantterrassen unter riesigen Pinien sowie von den meisten Zimmern hat man 180 Grad Meerblick, sieht betörende Sonnenuntergänge, unvergessliche Sternenhimmel. Den Tag verbringt man im hoteleigenen Beach-Club inmitten duftender Mittelmeervegetation über den Klippen. Rund um den 33 Meter langen Salzwasserpool verteilen sich weiträumig private Cabanas. Es ist eine Hotelanlage, deren Schönheit man nie vergisst. Und nach der man immer ein Stück Sehnsucht haben wird.

Wenn doch nur… das Schwimmen im Meer problemlos möglich wäre. Dies ist hier nur wirklich geübten Schwimmern angeraten; die Strömungen an der Spitze des Caps sind einfach zu stark.

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Il San Pietro di Positano

Platz 9 (Vorjahr: 10): Il San Pietro di Positano, Positano/Amalfitana

Wenn es hochsommerlich heiss ist an der Amalfitana und der touristische Trubel unerträglich wird, gibt es nichts Wohltuenderes als einen stillen Rückzugsort am Meeresufer – insbesondere wenn man sich im «San Pietro» verstecken kann. Das Hotel hat einen Charme und einen Zauber, den kein neues Hotel auf dem Reissbrett entwerfen kann. Die Familie Cinque, die dieses unaufdringlich luxuriöse, spektakulär auf einer Felsnase gelegene Hideaway in dritter Generation führt, zeigt geradezu exemplarisch das Schöne an der mediterranen Gastlichkeit auf, die alles Künstliche und Förmliche der Tophotellerie abstreift und die Gäste mit entwaffnender Authentizität und Herzlichkeit auf direktem Weg in den Relax-Modus versetzt. Hier taucht man nicht nur in eine andere Welt, sondern auch in ein anderes Zeitgefühl ein, so perfekt wie in den schönsten Filmen. Der terrassierte Nutzgarten versorgt die Küche mit frischem Gemüse und Obst, zum Baden lockt eine private Bucht, und wer zwischendurch ins bunte Leben von Positano eintauchen möchte, kann jederzeit den Hotel-Shuttle in Anspruch nehmen. Allerdings muss man sich den Ort erst verdienen: Die Anfahrt über das kurvige Küstensträsschen hat es in sich. 

Wenn doch nur… dem Frühstück dieselbe Aufmerksamkeit zuteil würde wie der restlichen Kulinarik am Mittag und Abend.

PD
Il San Pietro di Positano

Platz 9 (Vorjahr: 10): Il San Pietro di Positano, Positano/Amalfitana

Wenn es hochsommerlich heiss ist an der Amalfitana und der touristische Trubel unerträglich wird, gibt es nichts Wohltuenderes als einen stillen Rückzugsort am Meeresufer – insbesondere wenn man sich im «San Pietro» verstecken kann. Das Hotel hat einen Charme und einen Zauber, den kein neues Hotel auf dem Reissbrett entwerfen kann. Die Familie Cinque, die dieses unaufdringlich luxuriöse, spektakulär auf einer Felsnase gelegene Hideaway in dritter Generation führt, zeigt geradezu exemplarisch das Schöne an der mediterranen Gastlichkeit auf, die alles Künstliche und Förmliche der Tophotellerie abstreift und die Gäste mit entwaffnender Authentizität und Herzlichkeit auf direktem Weg in den Relax-Modus versetzt. Hier taucht man nicht nur in eine andere Welt, sondern auch in ein anderes Zeitgefühl ein, so perfekt wie in den schönsten Filmen. Der terrassierte Nutzgarten versorgt die Küche mit frischem Gemüse und Obst, zum Baden lockt eine private Bucht, und wer zwischendurch ins bunte Leben von Positano eintauchen möchte, kann jederzeit den Hotel-Shuttle in Anspruch nehmen. Allerdings muss man sich den Ort erst verdienen: Die Anfahrt über das kurvige Küstensträsschen hat es in sich. 

Wenn doch nur… dem Frühstück dieselbe Aufmerksamkeit zuteil würde wie der restlichen Kulinarik am Mittag und Abend.

PD
Castello di Rescho

Platz 10 (neu): Castello di Reschio, Lisciano Niccone/Umbrien 

Conte Antonio Bolza ist ein Gentleman alter Schule, wie es ihn eigentlich nicht mehr gibt. Aus einer ungarischen Aristokratenfamilie stammend und nach dem Zweiten Weltkrieg aus seinem Land vertrieben, suchte er lange eine neue Heimat für sich und seine Familie. Diese fand er zunächst in einem kleinen Landgut auf dem riesigen Anwesen des Castello di Reschio zwischen Perugia und Siena, wo Umbrien an die Toskana grenzt. Als er später etwas Land hinzukaufen wollte, stellten ihn die Schlossbesitzer vor die Wahl: Die ganze Domäne oder nichts. 1994 erstand er sie, einschliesslich 50 mittelalterlichen, meist zu Ruinen verkommenen Bauernhäusern. Unterstützung fand der Conte in seinem Sohn Benedikt und dessen Frau Nencia, die sich daran machten, die Ruinen zu restaurieren und in stilvolle Ferienvillen zu verwandeln. Zehn davon werden heute an Gäste vermietet. Nun hat Benedikt, der sieben Jahre in London Architektur und Design studierte, seinen lang gehegten Traum wahrgemacht: Das tausendjährige Schlossgemäuer in ein Hotel umzuwandeln. Entstanden ist eine zauberhafte, faszinierend vielschichtige und bis ins kleinste Detail liebevoll umgesetzte Rückzugsoase mit 36 Zimmern, zwei Restaurants, wundersamen Räumen und dem vielleicht schönsten Pool Italiens. Mehr als ein Hotel, ist Reschio eher ein «lieu de vie» geworden, der die Gäste mit dem Gefühl umfängt, an einem geheimen Ort zu sein, an dem man alles hinter sich lassen kann. 

Wenn doch nur… die Fenster in allen Zimmern ganz geöffnet (und nicht nur gekippt) werden könnten. Die Sicherheitsbestimmungen der alten Trutzburg erfordern dies.

PD
Castello di Rescho

Platz 10 (neu): Castello di Reschio, Lisciano Niccone/Umbrien 

Conte Antonio Bolza ist ein Gentleman alter Schule, wie es ihn eigentlich nicht mehr gibt. Aus einer ungarischen Aristokratenfamilie stammend und nach dem Zweiten Weltkrieg aus seinem Land vertrieben, suchte er lange eine neue Heimat für sich und seine Familie. Diese fand er zunächst in einem kleinen Landgut auf dem riesigen Anwesen des Castello di Reschio zwischen Perugia und Siena, wo Umbrien an die Toskana grenzt. Als er später etwas Land hinzukaufen wollte, stellten ihn die Schlossbesitzer vor die Wahl: Die ganze Domäne oder nichts. 1994 erstand er sie, einschliesslich 50 mittelalterlichen, meist zu Ruinen verkommenen Bauernhäusern. Unterstützung fand der Conte in seinem Sohn Benedikt und dessen Frau Nencia, die sich daran machten, die Ruinen zu restaurieren und in stilvolle Ferienvillen zu verwandeln. Zehn davon werden heute an Gäste vermietet. Nun hat Benedikt, der sieben Jahre in London Architektur und Design studierte, seinen lang gehegten Traum wahrgemacht: Das tausendjährige Schlossgemäuer in ein Hotel umzuwandeln. Entstanden ist eine zauberhafte, faszinierend vielschichtige und bis ins kleinste Detail liebevoll umgesetzte Rückzugsoase mit 36 Zimmern, zwei Restaurants, wundersamen Räumen und dem vielleicht schönsten Pool Italiens. Mehr als ein Hotel, ist Reschio eher ein «lieu de vie» geworden, der die Gäste mit dem Gefühl umfängt, an einem geheimen Ort zu sein, an dem man alles hinter sich lassen kann. 

Wenn doch nur… die Fenster in allen Zimmern ganz geöffnet (und nicht nur gekippt) werden könnten. Die Sicherheitsbestimmungen der alten Trutzburg erfordern dies.

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