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Gottstein, Hamers und Co.: Das sind die 100 Top-Banker der Schweiz

Eine neue Nummer eins und doch viel Konstanz: Noch nie in den letzten zwölf Jahren gab es im Banker-Ranking so wenige Newcomer.

Erik Nolmans

Banker-Ranking 2020: Das sind die Newcomer

Ralph Hamers, new CEO of Swiss Bank UBS, during a press conference in Zurich, Switzerland, Thursday, February 20, 2020.  Dutchman Ralph Hamers will replace Sergio Ermotti, who is still UBS boss, on November 1, 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Manuel Kunzelmann
Laurent Ramsey
Börse Six in Selnau Zürich
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Beat Cabiallavetta
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Giorgio_Pradelli
Suni Harford
Alexander Classen
Mitarbeiter der Credit Suisse, aufgenommen am Montag, 6. Maerz 2017 in Zuerich.
Michael Klein
Betty Sanchez GL Bank JUlius Bär
Marc Syz
1 / 14

Die Newcomer:

Platz 3: Ralph Hamers (54), CEO UBS

Seit dem 1. September lernt er an der Seite von Noch-Chef Sergio Ermotti die Bank kennen, ab dem 1. November darf er dann als CEO den Takt bei der UBS vorgeben. Die Erwartungen an den 54-jährigen Niederländer sind gross. Er hat wenig Erfahrung im Geschäft mit den Reichen und Superreichen: Die niederländische Grossbank ING, wo er fast seine gesamte Karriere verbracht hat, ist eher im Massengeschäft stark.

Keystone

Noch selten war der Entscheid, wer Nummer eins im jährlichen Ranking wird, so klar und einhellig wie in diesem Jahr: Thomas Gottstein, seit Februar CEO der Credit Suisse, ist der Mann der Stunde. Schnell hat er die Zeiten unter Tidjane Thiam vergessen gemacht, dessen Amtszeit von der Beschattungsaffäre um Konzernleitungskollege Iqbal Khan belastet war.

Im Gegensatz zu Thiam, der sich als Kostensparer inszenierte, zeigt die CS unter Gottstein auch bei neuen Produkten Elan, etwa mit dem digitalen Banking-Angebot CSX, das mit neuer App und onlinefähiger Bezahlkarte die bei den Jungen beliebten Smartphone-Banken angreifen soll.

Dass man es aber auch übertreiben kann mit der Anbiederung an die Jungen, zeigt das Hin und Her in Sachen Duzis. Nachdem Kommentatoren die neue Politik, dass Kunden geduzt werden sollen, kritisiert hatten, beeilte sich die Bank zu betonen, dies sei alles nicht so gemeint gewesen: Der Kundenberater stelle sich mit dem Vornamen vor, der Kunde werde aber gesiezt.

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Erik Nolmans
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