Guten Tag,
Pierre Brunschwig über das Ende einer Traditionsmarke Grieder, zu hohe Preise im Luxus-Geschäft und seinen Vermieter Nick Hayek.
Luxuswarenhäuser: Pierre Brunschwig bestimmt die Strategie des Familienunternehmens in vierter Generation mit.
Niels Ackermann / Lundi13 für BILANZPierre Brunschwig strahlt beim Treffen am Genfer Hauptsitz des Familienunternehmens Ruhe aus. Dies, obwohl sich beim Traditionshaus Bongénie Grieder gerade viel verändert. Die Marke Grieder verschwindet mit dem Umzug in Zürich, um die pünktliche Eröffnung des neuen Edelkaufhauses vor Weihnachten muss der Patron zittern, und einer von zwei CEOs hat das Unternehmen jüngst verlassen. Dabei sind die Herausforderungen mit dem starken Franken und einer Krise im Luxussektor schon so gross genug.
Ganz einfach: Es ist der richtige Zeitpunkt. Der Name Grieder war eng mit dem Grieder-Haus in Zürich verbunden. Jetzt müssen wir dort raus, und damit ist die Zeit reif für einen einheitlichen Brand. Das bringt grosse Vorteile beim Marketing und auch was unseren neuen Webauftritt betrifft. Die Botschaft ist klar: Wir setzen auf eine Marke in der ganzen Schweiz.
Die Marke hat nicht in der ganzen Deutschschweiz, sondern vor allem in Zürich eine lange Tradition. In Basel entstand Grieder aus der Übernahme von Merkur, und in Bern war es ursprünglich ein Geschäft von Weilemann. Den Namen Grieder haben wir zudem nicht exklusiv. Wer im Internet Grieder.ch eingibt, landet bei einem Ofenbauer. Bongénie ist dagegen einzigartig, und ich bin sicher, die Marke wird auch in der Deutschschweiz gut ankommen. Zudem haben wir ein neues Logo entwickelt und den Webauftritt erneuert.
Werbung