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Mit der Nominierung beim Backwarenkonzern wirft sich Andreas Schmid einmal mehr zwischen die Fronten. Wer Schmid kennt, ist wenig überrascht.
Mann mit Schlachtplan: Multi-Verwaltungsrat Andreas Schmid setzt gerne auf seine militärische Erfahrung im Generalstab.
Keystone
Echt jetzt? Andreas Schmid? Hat der nicht schon genug zu tun? Ein Raunen ging durch Schweizer Industriekreise, als bekannt wurde, dass der Verwaltungsrat des Backwarenkonzerns Aryzta just Schmid am 16. September in die Kampfwahl ums Präsidium schicken will. Zehn Mandate hat der 62-Jährige schon, auch in Verwaltungsräten von Firmen, die derzeit wegen Corona in besonders schwieriger Lage sind, wie der Flughafen Zürich oder der Airline-Caterer Gategroup.
Nun wirft er sich auch noch in den Kampf beim seit Jahren in Dauerkrise verharrenden Gipfeli-Hersteller, wo derzeit zwischen Verwaltungsrat und angriffigen Grossaktionären ein Seilziehen stattfindet.
Unter Beschuss genommen wurde die bestehende Aryzta-Führung von der aktivistischen Gruppe rund um die Beteiligungsgesellschaften Veraison und Cobas, die eigene Leute portieren wollen und dem bestehenden Präsidenten Gary McGann das Messer an den Hals gesetzt haben.
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