Nach seinem Rückzug bei Swiss Life veröffentlicht der AWD-Gründer sein erstes Buch - und entschuldigt sich darin bei seinen Kunden. Maschmeyer gibt zudem Einblicke in sein Privatleben mit Veronica Ferres und die Kontakte zum ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff.
Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer: Das Paar lernte sich 2007 mit Hilfe von Christian Wulff kennen. (Bild: Keystone) RMS
Nach dem Rückzug aus dem Verwaltungsrat von Swiss Life ist es um den AWD-Gründer Carsten Maschmeyer - abgesehen von seinen Auftritten mit Gattin Veronica Ferres in der Welt der Stars und Sternchen - ruhig geworden. Jetzt ist er zurück: «Selfmade - erfolgreich leben», heisst das morgen erscheinende Buch, in dem er auf seine bisherige Karriere zurückblickt.
Allerdings räumt Maschmeyer ein, dass er bei seinen 6000 Mitarbeitenden im AWP-Konzern nicht immer denselben Massstab angelegt habe wie bei sich. «Ich habe Beschwerden unzufriedener Kunden nicht immer ausreichend ernst genommen, was ich heute bereue», wird Maschmeyer zitiert. Er gibt zu, arrogant gewirkt zu haben - «heute würde ich es anders machen».
AWD sieht sich aktuell in Österreich im Zusammenhang mit Investments in Immobilienfonds mit Klagen konfrontiert. Und auch in Deutschland untersuchen die Behörden die Verkaufspraktiken des Finanzdienstleisters. Der Mutterkonzern Swiss Life hat im vergangenen Jahr 59 Millionen Franken für juristische Auseinandersetzungen als Rückstellungen abgebucht.
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Das Buch Maschmeyers gibt laut «SonntagsZeitung» auch Einblicke ins Privatleben: So kam er an den Berliner Filmfestspielen 2007 mit Schauspielerin Veronica Ferres in Kontakt - einander vorgestellt wurden die heutigen Eheleute vom kürzlich zurückgetretenen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff.