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Zurich-Chef Greco: Das sind seine Mitstreiter und Gegner

Der neue Zurich-Chef Mario Greco gilt nicht als Diplomat, sondern als Analytiker ohne Angst vor harten Schnitten. Ein Überblick über die Mitstreiter und die Gegenspieler des Neapolitaners.

dirk schutz

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Die Mitstreiter des neuen Zurich-Chefs Mario Greco:Der damalige Konzernchef James «Jim» Schiro (verstorben 2014) wollte Mario Greco bereits 2004 in die Führungsetage der Zurich holen. Greco entschied sich aber für den Verbleib in Italien und den Vermögensverwalter Sanpaolo IMI. Beim nächsten Wechsel entschied Greco sich aber für Schiros Angebot und Zurich. RMS

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Die Ansprüche waren tief. «Investoren, die erwarten, dass Mario Greco Generali transformieren kann, dürften enttäuscht werden», orakelte der «Economist», als der Neapolitaner vor vier Jahren den Chefsessel des italienischen Versicherungsgiganten Generali übernahm. Es kam anders: Greco stiess Beteiligungen ab, holte ausländische Manager in die Konzernleitung, senkte die Kosten – und trieb den Aktienkurs um 50 Prozent in die Höhe. Jetzt hoffen die gebeutelten Aktionäre der Zurich Insurance Group auf eine Wiederholung.

Geprägt von der No-Nonsense-Kultur

Der 56-Jährige gilt als scharfer Analytiker, der auch vor unpopulären Entscheidungen nicht zurückschreckt. Von der stark von Seilschaften geprägten italienischen Unternehmenslandschaft liess er sich nie vereinnahmen: Seine Lehrjahre verbrachte er bei McKinsey und dem deutschen Versicherungsriesen Allianz, dessen No-Nonsense-Kultur ihn prägte.
Dass er die Zurich bestens kennt – er leitete sowohl das Lebens- als auch das Sachversicherungsgeschäft –, ist ein grosser Vorteil. Aus der Enttäuschung über die jüngste Entwicklung macht er kein Hehl, und die Begründung für harte Schnitte liefert sie ihm allemal. Kommunikativ machte er schon vor seinem Antritt alles richtig: Die Gewinnwarnung ist draussen, der Abbau von 8000 Stellen angekündigt.

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In der Bildergalerie oben sehen Sie, wer die Mitstreiter und die Gegenspieler des neuen Zurich-Chefs sind.
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