Der vollmundigen Ankündigung – Brand-Manager William Germain: «Wir verfolgen ganz klar eine Manufakturstrategie» – bleiben die Franzosen nichts schuldig. Sie haben mehrere hauseigene Kaliber im Programm. Und den in Aussicht gestellten Vintage-Stil beherrschen sie aufs Feinste. Und last but not least bleiben die Zeitmesser bezahlbar.
All das erfüllt auch die neuste Kreation: Sie heisst Granvelle wie die Inspirationsquelle, der Granvelle Palace in Besançon, wo die Yema-Uhren hergestellt werden. Der Palast, in dem das Musée du Temps untergebracht ist, steckt in der Krone und im 39-Millimeter-Edelstahlgehäuse: Dieses hat die Form der Bögen im Säulengang im Innenhof – eckenlos quadratisch. Besonders schön: die kleine Sekunde bei 9 Uhr. So geht geschmackvolle Asymmetrie.
Die Granvelle ist ausgestattet mit dem CMM.20-Kaliber mit Mikrorotor und einer Gangreserve von 70 Stunden. Die Uhr mit dem guillochierten Zifferblatt gibt es in Schwarz, Grün und Blau. Kostenpunkt: 1659 Franken.