Es war ein spezielles Angebot für eine spezielle Bewerbung. Dass der langjährige Vontobel-Chef Zeno Staub für den Nationalrat antrat, hatte in der geschwätzigen Zürcher Banken-Community bereits für Erstaunen gesorgt.
Doch jetzt griff der 54-Jährige zu einem Werbemittel besonderer Art. Nach dem Motto «Rent a Zeno» konnten ihn private Haushalte bei einer Zusammenkunft ab 15 Personen für eine Stunde zur Hausparty («Grillieren, Raclette oder einfach so») begrüssen. Der Bankchef, bislang als eher verkopft bekannt, soll durchaus Wärmepunkte gesammelt haben.