Es war eine besondere Persönlichkeit, die den jungen Tessiner umwarb. Zwei Jahre hatte er bei der Citibank in Zürich verbracht, jetzt lockte den 27-Jährigen Ende der achtziger Jahre die aufstrebende Wall-Street-Firma Merrill Lynch. An der Spitze des kleinen Büros an der Mühlebachstrasse im Zürcher Seefeld stand ein Mann, der so extrem wie niemand den Aufstieg und Fall des Schweizer Banking verkörpern sollte: Marcel Ospel.