Die Galerie Hauser&Wirth wird vom wichtigsten Ranking der Szene geehrt: Niemand ist im internationalen Kunstbetrieb derzeit wichtiger als die Schweizer Iwan und Manuela Wirth, nicht einmal Ai Weiwei.
Die Schweizer Galeristen Iwan und Manuela Wirth sind vom britischen Kunstmagazin Β«ArtReviewΒ» zu den derzeit wichtigsten PersΓΆnlichkeiten im internationalen Kunstbetrieb gekΓΌrt worden. Das Ehepaar landete im Ranking 2015 der Β«Power 100Β» auf Platz 1. Weitere Schweizer wie der KΓΌnstler Thomas Hirschhorn sind unter den ersten 50.
Die Galerie Hauser & Wirth vertritt die besten Schweizer KΓΌnstler. GemΓ€ss dem jΓΌngsten Ranking von Β«BilanzΒ» lassen sich die drei wichtigsten Schweizer KΓΌnstler β Roman Signer, Pipilotti Rist und Christoph BΓΌchel β von Iwan und Manuela Wirth vertreten.
Im kommenden MΓ€rz erΓΆffnen Iwan und Manuela Wirth in Los Angeles einen 9300 Quadratmeter grossen Raum. Neben einem Buchladen, einer Bar und einem Restaurant werden darin Arbeiten der wichtigsten KΓΌnstler der Stadt prΓ€sentiert.
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Ai Weiwei folgt auf die Schweizer
Auf Platz zwei folgt der chinesische KΓΌnstler und Regimekritiker Ai Weiwei, auf Platz drei der deutschstΓ€mmige New Yorker Galerist David Zwirner. Der Vorjahreserste Nicholas Serota, Chef der Tate Britain in London, kommt auf den fΓΌnften Rang. Mit Kurator Hans Ulrich Obrist, Ko-Direktor der Serpentine Gallery London, hat es ein weiterer Schweizer unter die wichtigsten fΓΌnf geschafft. Er teilt sich den Platz mit seiner britischen Kollegin Julia Peyton-Jones. Im vergangenen Jahr hatte Iwan Wirth den dritten Platz belegt.
Mit der Kunstsammlerin Maja Hoffmann (Platz 20) und dem KΓΌnstler Thomas Hirschhorn (Platz 45) sind noch mehr Schweizer in der Rangliste vertreten. Allesamt haben 2015 besser abgeschnitten als im letztjΓ€hrigen Ranking. Die in Γsterreich geborene Schweizer Galeristin Eva Presenhuber steht mit ihrer ZΓΌrcher Galerie auf Platz 68.
Das von einer anonymen internationalen Jury erstellte Ranking gilt als wichtigste Rangliste der weltweiten Kunstbranche. Es sorgt immer wieder fΓΌr heisse Diskussionen.