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Forbes-Ranking

Reich, reicher, am reichsten: Keiner kommt an Gates heran

Zum vierten Mal in Folge heisst der reichste Mann der Welt Bill Gates. Sein Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt dabei mehr als 10 Milliarden Dollar. Weiter zulegen kann auch Mark Zuckerberg.

Das sind laut dem US-Magazin «Forbes» die reichsten Menschen der Welt:Platz 10: Nummer zehn ist der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, mit 47,5 MIlliarden Dollar auf dem Konto.
Platz 8: Die Brüder Charles und David Koch (Bild) aus der Öl-Branche stehen auf der Liste mit jeweils 48,3 Milliarden Dollar an Stelle acht und neun.
Platz 7: Larry Ellison, der Gründer der Softwarefirma Oracle, folgt auf Rang sieben. Sein Vermögen summiert sich auf 52,2 Milliarden Dollar.
Platz 6: Das Vermögen des mexikanischen Telekom-Tycoons Carlos Slim Helu beläuft sich auf 54,5 Milliarden Dollar.
Platz 5: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kann sein Vermögen nochmals kräftig steigern: Von 44,6 Milliarden Dollar im Vorjahr kommt er neu auf 56 Milliarden Dollar.
Platz 4: Zwei Plätze zurück ging es für den spanischen «Zara»-Modemagnaten Amancio Ortega. Sein Vermögen beträgt laut «Forbes» aktuell geschätzte 71,3 Milliarden Dollar.
Jeff Bezos, Amazon
Platz 2: US-Starinvestor Warren Buffett schafft es mit 75,6 Milliarden Dollar auf den zweiten Rang bei «Forbes» - seine Vermögenssteigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt dabei fast 15 Milliarden Dollar.
Platz 1: Microsoft-Mitgründer Bill Gates führt weiter die «Forbes»-Liste der Reichsten unter den Superreichen an. Sein Vermögen wird auf 86 Milliarden Dollar geschätzt. Damit wuchs Gates' Reichtum um 11 Milliarden Dollar im Vergleich zur Schätzung aus dem Vorjahr. In 18 der letzten 22 Jahre führte Gates die Liste bereits an.
US-Präsident und Immobilien-Milliardär Donald Trump belegt im Reichsten-Ranking Platz 544. Forbes schätzt sein Vermögen auf 3,5 Milliarden Dollar - rund eine Milliarde weniger als noch 2016. Seit Jahrzehnten liegt Trump mit dem US-Magazin im Clinch um die Höhe seines Vermögens. Bilder: Keystone
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Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der am Montag veröffentlichten Rangliste des US-Magazins «Forbes» führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge die alljährliche Rangliste der Milliardäre an – und zum 18. Mal in 22 Jahren.
«Forbes» gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar an. Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen.

Deutlicher Abstand zu Platz zwei

Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein. Er ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi und engagiert sich für den Kampf gegen Malaria.
Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffett, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates.

Zara-Besitzer fällt zurück

Buffett löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier.

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Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.

«Alte» Reiche in der Mehrheit

Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. «Forbes» zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft.
Unter den reichsten 20 Milliardären sind nur Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch.
Das sind die zehn Reichsten der Schweiz:
(sda/jfr)
Die Top Ten der 300 Reichsten:Rang 10: Gérard WertheimerAls Eigentümer der französischen Luxusikone Chanel haben die Gebrüder Gérard (Bild) und Alain Wertheimer mit Parfums, Haute Couture, Taschen und Schmuck Milliarden verdient. Die Branchenkrise hat zwar inzwischen auch Chanel eingeholt, dennoch behauptet sich der in Genf wohnhafte Gérard mit 10 bis 11 Milliarden Franken in den Top Ten.Pierre Suu/Pix4u
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Rang 8: Charlene de Carvalho-HeinekenDank der Übernahme von SABMiller durch den Branchenprimus AB InBev arbeitet sich Heineken auf den zweiten Platz in der Bierwelt vor. Auch sonst war 2016 ein gutes Jahr für den Bierbrauer – das Premiumbier dürfte die 30-Millionen-Hektoliter-Marke knacken – und die Frau hinter dem Bier: Charlene de Carvalho-Heinekens Vermögen legte neu auf 11 bis 12 Milliarden Franken zu.Keystone
Rang 7: Viktor VekselbergEs war kein gutes Jahr für Viktor Vekselberg. Mal wieder nicht. Seine beiden Schweizer Hauptbeteiligungen Sulzer und OC Oerlikon verloren weiter an Wert. Dennoch stieg das Vermögen des Russen auf 12 bis 13 Milliarden Franken. Erstmals nämlich hat Vekselberg einen Einblick in seine privaten Beteiligungen gegeben, darunter vier russische Regionalflughäfen, Minen und vieles mehr.Flickr/CC
Rang 6: Familie BertarelliAuch nach dem Verkauf des Familienunternehmens Serono sieht sich Ernesto Bertarelli (im Bild mit Ehefrau Kirsty) als Unternehmer. Mit Boston Pharmaceuticals baut er etwa eine 600 Millionen schwere Brücke zwischen Forschung, Produktion und Firmenbeteiligung. Seine Schwester Dona dagegen investiert weiter in edle Gasthäuser. Zusammen besitzen sie 12 bis 13 Milliarden Franken.Keystone
Rang 5: Hansjörg WyssEr steckt Millionen in Demokratieförderung und betätigt sich in der Schweiz als Kunstmäzen, trotzdem wird Hansjörg Wyss reicher und reicher. Das verdankt er vorallem seinem Aktienpaket an Johnson & Johnson, das er seit dem Verkauf von Synthes hält. 13 bis 14 Milliarden Franken Vermögen stehen dieses Jahr zu Buche.Keystone
Rang 4: Familie BrenninkmeijerInternetanbieter à la Amazon machen traditionsreichen Textilfinalisten wie C&A das Leben schwer. Obwohl der Umsatz auf dem wichtigsten Markt Deutschland zuletzt einbrach, hält die weitverzweigte Familie noch immer 15 bis 16 Milliarden Franken. Albert Brenninkmeijer (Bild), seit Sommer 2012 Herr der 100 helvetischen C&A-Verkaufshäuser, und seine Ehefrau wohnen seit kurzem in Hongkong.Keystone
Rang 3: Familien Hoffmann und OeriMit Luc Hoffmann ist im Sommer der letzte Vertreter der dritten Erbengeneration von Roche gestorben. Sein Sohn, André Hoffmann (Bild), übernahm die Rolle des Familiensprechers. Mit Cousin Andreas Oeri vertritt er den Clan im Roche-VR. Dort laufen die Geschäfte durchwachsen. Die Aktien zeigen klar nach unten und das Familienvermögen sank um gut 2 Milliarden Franken auf 23 bis 24 Milliarden Franken.Michele Limina
Jorge Lemann
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