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Kreuzfahrten-Rating 2011: Luxus ohne Limits

Die Schweizer entern die Kreuzfahrtschiffe. Die Luxushotels auf See werden immer beliebter. Kein Wunder: Innovative neue Schiffe lassen die Klassiker oft alt aussehen. Das zeigt der grosse BILANZ-Vergleich.

Claus Schweitzer

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Zwei Tendenzen bestimmen heute die stark wachsende Kreuzfahrtenbranche: Die QualitΓ€tsreedereien peilen urbane Trendsetter an und richten ihre neuen Schiffe darauf aus. Neben puristisch elegantem Design und legerem LebensgefΓΌhl spielen grosszΓΌgige RΓΌckzugsnischen auf den Aussendecks und aussergewΓΆhnliche Routen eine Hauptrolle. Die fΓΌr den Massenmarkt stilbildenden Ozeanriesen hingegen docken mit Spa-Welten, angesagten Entertainment-Truppen und Starkoch-Ablegern an den Zeitgeist an. Den Massstab in der Kategorie der kleinen Kreuzfahrtschiffe (unter 500 Passagiere) setzen derzeit die Β«Seabourn OdysseyΒ» und die baugleiche Β«Seabourn SojournΒ». Im Gegensatz zu den Neubaureihen anderer Reedereien, die sich mehr evolutionΓ€r denn revolutionΓ€r entwickeln, leistete sich die Edelreederei Seabourn den Luxus, das Schiff von Grund auf neu zu planen. Seabourn zΓ€hlt zum weltgrΓΆssten Kreuzfahrtkonzern Carnival. In den neunziger Jahren durch kleinere Nobeljachten wie Β«Seabourn LegendΒ», Β«PrideΒ» und Β«SpiritΒ» bei betuchten Hochseereisenden gesetzten Alters zur Kultmarke avanciert, reagierte Seabourn bei der Konzeption der Β«OdysseyΒ»-Klasse auf Lifestyle-Trends und ebenso auf die BedΓΌrfnisse eines anspruchsvollen jΓΌngeren Publikums. Unterdessen kann man tatsΓ€chlich von einer Neudefinition der Reederei sprechen. Gar von einem Quantensprung innerhalb der ganzen Industrie, die sich erstaunt die Augen reibt und die beiden neuen Seabourn-Flaggschiffe ebenso mit HΓΆchstnoten bewertet wie die 37 von BILANZ befragten Kreuzfahrtenprofis (siehe Β«So wurde bewertetΒ»). Von aussen sieht die Β«Seabourn OdysseyΒ» noch aus wie ein richtiges Schiff, mit spitzem Bug und yachtΓ€hnlicher Silhouette, 198 Meter lang und 25 Meter breit. Neben den klobigen VergnΓΌgungsdampfern nimmt sie sich aus wie ein auf Hochglanz polierter Aston Martin neben einem Sattelschlepper. An Bord ist der erste Eindruck: wow! Alles wirkt luftig, hell und unaufgeregt stylish, die raffinierte Innenarchitektur in erdigen FarbtΓΆnen verstrΓΆmt die Coolness eines Miles-Davis-Songs.

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Der Gast hat Platz.
Die 225 Suiten mit riesigen Fensterfronten ΓΌberraschen durch ein kluges Layout und erinnern eher an ein Designhotel als ein Schiff. Sie liegen durchwegs aussen und haben mindestens 27 Quadratmeter FlΓ€che, meist auch eine grosse Teakholz-Veranda. Dasselbe angenehme RaumgefΓΌhl hat man auf den Aussendecks und in den Aufenthaltsbereichen, die viele intime Nischen und Orte des RΓΌckzugs bieten. Nur das zentrale Pooldeck mit vergleichsweise kleinem Becken und sehr kurzem Joggingpfad scheint etwas eng geraten zu sein. Neuland wurde bei der Gestaltung des ΓΌberwiegend in Weiss gehaltenen, ungewΓΆhnlich hohen Hauptrestaurants betreten, sodass Γ„stheten einige optische und haptische HochgenΓΌsse erleben dΓΌrfen. Kulinarisch ist die Β«OdysseyΒ» ohnehin ΓΌber jeden Zweifel erhaben: Vier Restaurants stehen zur Wahl – der Passagier isst, wann und wo er will. A la carte und ohne Aufpreis. Und vor allem konstant gut. Im Standard-Reisetarif von durchschnittlich 600 Euro pro Tag und Person sind alle Trinkgelder und GetrΓ€nke, einschliesslich Champagner, ausgewΓ€hlter Weine und Spirituosen, inbegriffen. Kosmopolitische Paare in den Vierzigern und FΓΌnfzigern bilden die Mehrheit der 450 Passagiere. Es sind Leute, denen unangestrengter Luxus lieb ist, die aber ΓΌberholte Kreuzfahrtentraditionen und prΓ€tentiΓΆsen Pomp unertrΓ€glich finden. Entsprechend agiert die 335-kΓΆpfige Crew, der es souverΓ€n gelingt, trotz Perfektion nicht pedantisch zu wirken. Das interessante Routing der Seabourn-Schiffe wird in seiner Klasse nur von der Β«MS EuropaΒ» (Rang 2) ΓΌbertroffen, die mit jΓ€hrlich rund 150 angelaufenen HΓ€fen den weltweit attraktivsten Fahrplan bietet. Das deutsche Vorzeigeschiff strahlt trotz Baujahr 1999 in bemerkenswerter Frische, und es wird stΓ€ndig verbessert: Gerade erΓΆffnete das Restaurant Β«Dieter MΓΌllerΒ», das dem einstigen Original an Land (drei Β«MichelinΒ»-Sterne) kaum nachsteht. Das Durchschnittsalter der fast ausschliesslich deutschsprachigen Passagiere auf der Β«MS EuropaΒ» ist um gefΓΌhlte zwanzig Jahre Γ€lter als auf der Β«Seabourn OdysseyΒ», und die eigentlich tadellos geschulte Β«EuropaΒ»-Crew irritiert mit kleinen UnflexibilitΓ€ten. So wird etwa der Sonnenuntergangsschwimmer auf die Minute genau um 19 Uhr aus dem Aussenpool wegspediert. Oder der Wunsch nach einem zweiten Arbeitstisch in der Kabine (was selbst auf Massenschiffen mit keinerlei Problemen verbunden ist) wird mit der BegrΓΌndung Β«Das ist bei uns unΓΌblich!Β» abgeschlagen. Der auf FrΓΌhjahr 2013 angekΓΌndigte Neubau Β«MS Europa 2Β» soll legerer und trendiger werden.

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Flexibel und splendid.
Die grΓΆsste FlexibilitΓ€t auf See bieten derzeit die beiden Edeljachten Β«SeaDream  IΒ» und Β«SeaDream  IIΒ» (Rang 4). Maximal 112 Passagiere und 96 Crewleute fahren mit, die Schiffe passen in jeden Hafen. SonderwΓΌnsche sind grundsΓ€tzlich Β«no problemΒ». GemΓ€ss der Philosophie der Reederei sind mΓΆglichst jede Regel, jeder Zwang und jeder Arbeitsablauf aufzuheben, wenn damit eine StΓΆrung oder EinschrΓ€nkung der Passagiere verbunden ist. MΓΆchten sie beispielsweise unter dem Sternenhimmel ΓΌbernachten, funktioniert die Kabinenstewardess die auf dem obersten Deck platzierten Lounge-Sofas zu flachen Doppelbetten um und bettet diese daunenweich ein. Zu den aufstrebenden Newcomern zΓ€hlt die franzΓΆsische Luxusreederei Ponant Cruises, deren Β«Le BorΓ©alΒ» (5) lΓ€ssige Perfektion fΓΌr stille Geniesser bietet, die gerne dort vor Anker gehen, wo grosse Schiffe nur vorbeifahren. Auch klassische Nischenprodukte wie die Luxus-Expeditionsschiffe Β«Prince Albert IIΒ» (6) und Β«MS HanseaticΒ» (8) behaupten sich gut auf dem Markt. Die Branche ist auf voller Fahrt voraus. Dass die Zahl der Hochseekreuzfahrer in der Schweiz kontinuierlich und auch in touristischen Krisenjahren um jΓ€hrlich rund 15 Prozent wΓ€chst, ist vor allem den mittelgrossen und grossen Schiffen zu verdanken. Dank hoher Innovationskraft und diversifizierten Konzepten hat sich deren Publikum gegenΓΌber frΓΌheren Jahren deutlich verjΓΌngt. Man braucht bloss einen Blick auf die Aussendecks der Β«Regent Seven Seas VoyagerΒ» zu werfen: Sie sind von Leben und Heiterkeit erfΓΌllt, viele Sprachen vermischen sich, und trotz hohem Anspruch zeichnet sich der Luxus auf dem Siegerschiff mittlerer GrΓΆsse (Kategorie 500 bis 2000 Passagiere) durch unangestrengte Eleganz und warmherzigen Lifestyle aus. Die weltgewandte, vornehmlich unter 50-jΓ€hrige Klientel liebt die Leichtigkeit des Seins, eine gewisse WeitlΓ€ufigkeit und die MΓΆglichkeit der Wahl auch auf hoher See. Die kleinste der 353 modernen, dem europΓ€ischen Geschmack angepassten Suiten misst 30 Quadratmeter, was bΓΆse Überraschungen beim Kabinenbezug von vornherein ausschliesst. Alle Suiten blicken aufs Meer, haben einen eigenen Balkon und ein gerΓ€umiges Marmorbad. Nie entsteht der Eindruck, das Schiff sei zu voll. WΓ€hrend der ganzen Reise sind Warteschlangen ein Fremdwort, was sich schon am Anreisetag zeigt: WΓ€hrend das Einchecken bei anderen Luxuskreuzern erst ab 16 Uhr mΓΆglich ist, kΓΆnnen die Β«VoyagerΒ»-Passagiere flexibel anreisen und die Bordinfrastruktur ab mittags voll nutzen. Auch der Β«Silver SpiritΒ» (Rang 2), dem Neubau der italienischen Nobelreederei Silversea, glΓΌckt die schwierige Balance zwischen legerem LebensgefΓΌhl und wahrem Luxus. Die Weiterentwicklung der zehnjΓ€hrigen Silversea-Kreuzer Β«Silver ShadowΒ» und Β«Silver WhisperΒ» (Rang 3 in der Kategorie der kleinen Schiffe) ist gelungen: traumhafte BΓ€der in allen 270 Aussensuiten, herrliche Open-Air-Lounges auf den hinteren Aussendecks und gutes Infotainment mit tΓ€glichen Sprachkursen und VortrΓ€gen. Noch verbesserungsfΓ€hig sind das Entertainment und die oftmals etwas fantasielosen Routen. Diese beiden SchwΓ€chen sind umgekehrt die StΓ€rken der rund doppelt so grossen Β«Crystal SerenityΒ» (3), welche die unterschiedlichsten HΓ€fen rund um den Globus ansteuert und mit hochkarΓ€tigen Shows ΓΌberrascht. Allerdings sind die Standardkabinen mit 19 Quadratmetern fΓΌr ein Luxusschiff zu klein, und die beiden abendlichen Essenssitzungen im Hauptrestaurant – mit fest zugewiesenen Tischen – entsprechen kaum dem schwerelosen KreuzfahrtgefΓΌhl von heute. Mit sehr gutem Preis-Leistungs-VerhΓ€ltnis und ausgefeiltem Routing ΓΌberzeugen die schmucken Boutiqueschiffe Β«Oceania NauticaΒ» (4) und Β«Azamara JourneyΒ» (8). Auf Β«affordable styleΒ» fΓΌr Menschen, die normalerweise keine Kreuzfahrt machen, setzt das vor einem Jahr eingeweihte Β«Mein SchiffΒ» (9) von TUI Cruises. Beim 50-Millionen-Euro-Umbau des 14-jΓ€hrigen Kreuzers setzten die Designer auf schlichte ModernitΓ€t mit klaren Linien. Ein sicherer Wert unter den Schiffen mittlerer GrΓΆsse ist die Flotte von Holland America Line. Die Traditionsreederei unterzog sich in den vergangenen Jahren einem kontinuierlichen Upgrade und besticht heute auf ihren Komfortkreuzern Β«PrinsendamΒ» (5) oder Β«NoordamΒ» (6) durch klassisches Design, zuverlΓ€ssige Serviceleistungen und smartes Understatement.

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Exklusive Kurse.
In diesem Jahr kam die Β«Nieuw AmsterdamΒ» hinzu, die bis zu 2100 Passagiere befΓΆrdert und sich sofort auf Rang 3 der besten grossen Kreuzfahrtschiffe katapultieren konnte. Neu auf der Β«Nieuw AmsterdamΒ» ist die verstΓ€rkte Zusammenarbeit mit Weltmarken. Etwa das Β«Explorations Café», das mit der Β«New York TimesΒ» fΓΌr geistige Nahrung sorgt, oder Β«The Digital WorkshopΒ» fΓΌr exklusive Microsoft-Kurse. Auch auf der Β«Celebrity SolsticeΒ», dem erstplatzierten Schiff in der Kategorie der Giganten, finden sich trotz 2850 Mitreisenden ΓΌberraschend viele ruhige Nischen und Verstecke auf Deck, wo stille Geniesser dem Wind und dem Meer lauschen kΓΆnnen. Etwa im sogenannten Β«Lawn ClubΒ» ganz zuoberst – eine 2100 Quadratmeter grosse FlΓ€che aus echtem Rasen zum Barfusslaufen, Picknicken und Krocketspielen. Was zunΓ€chst wie ein PR-Gimmick wirkt, ist in Wirklichkeit ein sinnliches Naturerlebnis. Weitere Grundpfeiler der im besten Sinne des Wortes amerikanischen Β«Celebrity SolsticeΒ»: das elegante, fast schon avantgardistische Design aus hochwertigen Materialien, die energieeffiziente Bauweise mit geschickt in die Aussendekoration integrierten Sonnenkollektoren, luftige Kabinen, ein vielfΓ€ltiges Erlebnisangebot mit sehenswerten Shows im Broadway-Stil, eine gute bis sehr gute KΓΌche in neun Restaurants, der vielleicht beste schwimmende Weinkeller der Welt, ein anspruchsvolles (und dabei nicht ΓΌberteuertes) Spa, eine Bibliothek mit Tausenden von BΓΌchern, eine Show-GlasblΓ€serei und eine vorbildliche Kinder- und Jugendbetreuung. Nur die Routen in der Karibik und im Mittelmeer scheinen etwas beliebig.

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Glamour pur.
Die Β«Queen Mary  2Β» (Rang 2) bleibt das einzige Schiff, das regelmΓ€ssig die siebentΓ€gige Transatlantik-Passage (meist zwischen Southampton und New York) fΓ€hrt. Zumindest auf dieser Route der einstigen Auswanderer kommt man sich ein bisschen bedeutender vor als der normale Kreuzfahrttourist und ΓΌbersteht auch AtlantikstΓΌrme mit Pioniergeist. Nicht fahrplanmΓ€ssig, aber atmosphΓ€risch beschwΓΆren die Β«Queen VictoriaΒ» (4) und die neue, im Oktober 2010 eingeweihte Β«Queen ElizabethΒ» (Nachfolgerin der legendΓ€ren Β«QE2Β»; noch nicht bewertet) das goldene Zeitalter der Kreuzfahrt herauf und setzen auf das Grandhotel-Flair der zwanziger Jahre. Zumindest in den Unterkunftsklassen Queens Grill und Princess Grill wΓ€hnt man sich in einer durch und durch glamourΓΆseren Welt. Das Β«Schiff im SchiffΒ»-Konzept fΓΌr Seereisende, die sich etwas Besonderes leisten wollen, ohne auf das breite Angebot eines grossen Schiffs zu verzichten, erlebt man auch in den Β«Yacht ClubΒ»-Bereichen der italienischen Β«MSC SplendidaΒ» (10) und in den Courtyard-Villa-Zonen auf der Β«Norwegian JadeΒ» (5) und der Β«Norwegian EpicΒ» (6). Mit der Β«Norwegian EpicΒ» bricht die innovative Norwegian Cruise Line zu neuen Ufern auf und bietet erstmals ein Konzept fΓΌr Alleinreisende. 128 fensterlose Studios wurden speziell fΓΌr eine Einzelbelegung ohne den ΓΌblichen Aufschlag gestaltet. Als Ausgleich fΓΌr die recht beengenden neun Quadratmeter – jeweils mit Doppelbett und individuellem Mood Lighting – verfΓΌgen sie ΓΌber eine eigene Lounge, die den Singles vorbehalten ist. Zudem geniessen Entertainment und Wellness auf der Β«Norwegian EpicΒ» einen hohen Stellenwert: Die Blue Man Group und die Second City Comedy Troupe begeistern die Zuschauer jeden Abend, ausserdem locken Zirkusvorstellungen und namhafte Musiker im Fat Cats Jazz & Blues Club, das grΓΆsste Spa und die lΓ€ngste Wasserrutschbahn auf See. Da sieht die Β«Costa LuminosaΒ» (9) des europΓ€ischen Platzhirschs Costa Crociere (die allerdings zur amerikanischen Reederei Carnival Cruises gehΓΆrt) vergleichsweise blass aus, doch erfreut auch sie sich hoher Zuwachsraten. Gebucht wird immer hΓ€ufiger elektronisch. Seit dem letzten Sommer mischt das auf Kreuzfahrten spezialisierte deutsche Online-ReisebΓΌro E-hoi den Schweizer Markt auf. Es ist schneller, umfassender und gΓΌnstiger als vergleichbare Kreuzfahrten-Anbieter, hat im Angebot rund 20  000 Kreuzfahrten sΓ€mtlicher relevanter Reedereien sowie eine Best-Preis-Garantie. E-hoi ist derzeit der attraktivste Kreuzfahrtenspezialist im Netz. Der anhaltende Boom von Schiffsreisen – auch in der Schweiz – hat, wie E-hoi-GeschΓ€ftsfΓΌhrer Alexander Esslinger meint, mit folgender Tatsache zu tun: Das Preis-Leistungs-VerhΓ€ltnis auf Kreuzfahrten ist zurzeit fast immer besser als in Hotels vergleichbarer Kategorien.

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