Die Zahl der Autos muss reduziert werden
Der Mitfahrtanbieter Uber arbeitet an einem Senkrechtstarter, der seine Nutzer «abseits fester Routen direkt von A nach B fliegen» soll. Dafür müssten aber erst Landeplätze in den Städten eingerichtet werden, etwa auf den Dächern von Parkhäusern.
Auch der Airbus-Konzern will demnächst kleine Einheiten produzieren, anfangs selbstfliegende Ein-Personen-Taxis, später einen City-Airbus, der mehrere Personen durch die Luft transportieren soll.
Ich finde das alles sehr eindrucksvoll, aber wenig überzeugend. Wenn es darum geht, Staus und Stress auf den Strassen abzubauen, muss die Zahl der Autos reduziert werden. Den Verkehr in die Luft zu verlegen, würde nur eine weitere Stau- und Stressebene erzeugen. Und noch mehr soziale Ungleichheit.
Die einen könnten sofort abheben, die anderen müssten sich erst ein freies Stück Strasse als Start- oder Landebahn suchen. Aber man soll sich dem Fortschritt nicht in den Weg stellen. Ohne die Raumfahrt gäbe es keine Teflonpfanne. Vielleicht bekommen wir bald fliegende Dixi-Klos. Dann hätte sich der Aufwand wirklich gelohnt.