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Crowdlending: Ganz ohne Bank gehts doch nicht

Eigentlich sind Crowdlending-Anbieter an den Start gegangen, um die Banken bei der Kreditvergabe zu ersetzen. Doch so ganz ohne Bank funktioniert das GeschΓ€ftsmodell offenbar nicht.

Erich Gerbl

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Eigentlich sind Crowdlending-Anbieter an den Start gegangen, um die Banken bei der Kreditvergabe zu ersetzen. Über die Plattformen vergeben private GlÀubiger Kredite an Privatpersonen und Unternehmen. Doch so ganz ohne Bank funktioniert das GeschÀftsmodell offenbar nicht. «Das klassische Crowdlending macht keinen Sinn. Das kann man als ­GeschÀft nicht betreiben», sagt nicht ­irgendeine Bank, sondern Christoph ­Mueller, CEO und Gründer der Crowdlending-Plattform CreditGate24.

ZurΓΌck zur klassischen Betreuung

Mueller verhandelt im Moment mit acht Banken und acht Versicherungen. Ein Deal mit einer grossen Versicherung stehe kurz vor dem Abschluss. Mit der Hypothekarbank Lenzburg wird seit September kooperiert. Statt direkt Privatkredite zu vergeben, nΓΌtzt die Bank die Plattform. Γ„hnlich der SIX Group will Mueller sein Produkt verschiedenen Instituten als Service anbieten und so den Kundenkreis erweitern.

Auch der Faktor Mensch lΓ€sst sich nicht ausschalten. So kehrt CreditGate24 im Crowdlending zur klassischen Betreuung zurΓΌck. Bis Sommer 2017 ist daher eine Verdoppelung der Mitarbeiterzahl geplant. Mueller: Β«Kundenkontakte kann man nicht digitalisieren.Β»

 

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