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Das sind die wichtigsten Schweizer Künstler 2016

Zum 23. Mal kürt «Bilanz» die besten Schweizer Künstler. Dieses Jahr mit einem klaren Trend: Die Frauen sind auf dem Vormarsch.

Brigitte Ulmer

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Zum 23. Mal kürt «Bilanz» die besten Schweizer Künstler. Hierfür selektierte eine 50-köpfige Jury aus Kuratoren, Kunsthistorikern und Museumsdirektoren die zurzeit spannendsten Künstler. Die Top Ten:Platz 10: Ugo RondinoneDer Installationskünstler rutscht von Platz 9 auf den zehnten Rang. Rondinone lebt in Zürich und in New York und ist bekannt für seine Wörter in Regenbogenfarben, die von Fassaden leuchten. Preisspanne: 35'000 - 1,3 Millionen Franken RMS

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Das «Bilanz»-Künstler-Rating, das anlässlich der Art Basel die stärksten künstlerischen Positionen von einer Fachjury auswählen lässt, verzeichnet eine neue Stärke der Frauen: Pipilotti Rist verteidigt ihren zweiten Platz, nach Roman Signer (1) und vor John Armleder (3), doch allein auf den Plätzen 10 bis 20 verzeichnet die Liste sieben Frauen – und zwar aller Generationen.
Ausserdem ist der Kunstmarkt stark polarisiert. Der High-End Bereich mit den weiterhin surrealen Preisen täuscht darüber hinweg, dass sich der Markt insgesamt verlangsamt hat. «Der Mittelstand schrumpft, so fallen auch die entsprechenden Sammler weg. Für mittlere und kleinere Galerien ist das eine Existenzfrage», betonen die Basler Galeristen Diego und Gilli Stampa. «Der Markt war überhitzt. Jetzt hat er sich abgekühlt. Die Sammler besinnen sich wieder mehr», kommentiert die Galeristin Eva Presenhuber von der gleichnamigen Galerie in Zürich.
Das vollständige Künstler-Rating lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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