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Viele Jungfirmen besorgen sich neues Kapital via Crowdfunding. Neben Investoren bringt das auch Fans. Doch auf die Freude folgt oft Frust.
Die Crowd investierte 5 Millionen Franken in nachhaltige Outdoorkleidung von Nikin. Robin Gnehm, Carla Vilela Gonzaga Hänny und Nicholas Hänny sind die Köpfe hinter dem Schweizer Modelabel.
PD/NikinMichel Juhasz hat ein Problem, das sich viele Unternehmer wünschen würden: Seine Crowdinvesting-Kampagne erreichte innert kürzester Zeit das Mindestziel. «Nun heisst es, das Maximum von 600’000 Franken zu knacken», gibt sich der Gründer von Transalpes Bikes optimistisch.
Für den Hersteller von Schweizer E-Bikes in der Manufaktur in Baar ZG war der Gang zur Crowd eine bewusste Entscheidung. Zweiradunternehmer Juhasz gibt zwar pragmatisch zu, dass er auf die Schnelle keine weiteren Ankeraktionäre gefunden habe, dafür verbreitere er nun das Aktionariat, was ihm bei der Nachfolgeregelung helfe. Denn eine solche strebt er in drei bis fünf Jahren an. Sein Pitch für den Investmentschwarm: «Wer investiert, profitiert nicht nur von Dividenden, sondern auch von einer attraktiven Exitoption mit Kurssteigerung.»
Bisher haben 34 Investoren in die kleine Zuger Bike-Manufaktur investiert. Weitere Kleinanleger sollen folgen. Menschen, die nicht nur Geld geben, sondern idealerweise auch als Fans und Multiplikatoren für die Marke wirken. Sie machen den Schwarm aus, der Juhasz’ Idee trägt.
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