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Die vegane Bäckereikette Bakery Bakery wächst stark. Und nimmt jetzt das Wort «vegan» aus dem Firmenlogo.
Lycra Strattmann und Kevin Schmid, Gründer von Bakery Bakery: Schweizer Expansion stark in Bearbeitung. Erster Auslandsstandort in Kopenhagen sanft angedacht.
ZVGVegane Bäckereien? Für Karnivoren und andere eingefleischte Schinkengipfeli-Tiger mag das nach der sprichwörtlichen Nische der Nische klingen. Aber dem ist nicht so. Wenn man es gut macht, wird es zum Millionenbusiness. Ein Zahlenzeugnis davon legt Kevin Schmid ab, der 2020 mit Lycra Strattmann das Unternehmen Bakery Bakery gegründet hat.
Mittlerweile steht die vegane Bäckereikette aus Bern mit acht Standorten im Markt; bis Ende Jahr sollen zwei weitere hinzukommen. Das wird dem Unternehmen im laufenden Jahr erstmals einen Umsatz von mehr als 10 Millionen Franken einbringen. «Bis 2030 sind zwanzig bis dreissig Filialen in der Schweiz geplant», sagt Schmid. Wird das Wachstumsziel per 2030 erreicht, werden es dann 20 bis 30 Millionen Franken Umsatz sein.
In zwei Crowdinvesting-Runden hat das Unternehmen 2024 und 2025 jeweils mehr als 1 Million Franken gesammelt. Um die geplante Expansion zu stemmen, sieht Bakery Bakery eine neue Produktionsanlage in Bern vor: «Ausserhalb von Bern planen wir für 2027 eine gläserne Produktionsanlage auf rund 2000 bis 3000 Quadratmetern. Das wird uns helfen, das Wachstum effizient und skalierbar zu gestalten sowie die Qualität und die Bekömmlichkeit der Produkte auf ein neues Niveau zu bringen.»
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