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Swatch auf dem Weg zu neuem Rekordjahr

Nayla Hayek bezog sich in ihrer Rede auch auf den Tod ihres Vaters. (Bild: Keystone)

Glänzende Aussichten für Swatch: An der Generalversammlung zeigte Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek ambitionierte Ziele für das laufende Geschäftsjahr auf. Der Blick zurück zeigt ein erfolgreiches, aber trauriges Jahr.

Veröffentlicht 31.05.2011

Der Uhrenkonzern Swatch strebt im laufenden Geschäftsjahr neue Rekordergebnisse an. "Wir sind gut unterwegs für ein neues Rekordjahr 2011 und werden alles tun, es zu realisieren", sagte die Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek an der Generalversammlung in Basel.

Der negative Währungseinfluss und die Kapazitätsengpässe in der Produktion machen das für das Unternehmen allerdings zu einer Herausforderung.

Bereits im vergangenen Geschäftsjahr 2010 hat die Swatch Group mit 6,4 Milliarden Franken einen Rekordumsatz erzielt. Auch der Betriebsgewinn ist mit 1,4 Milliarden rekordhoch ausgefallen. Dies habe den Verwaltungsrat dazu veranlasst, die Dividende je Aktie um 25 Prozent zu erhöhen, so Nayla Hayek weiter. Aufgrund des "sehr guten" Jahresstarts 2011 und der weiteren positiven Aussichten des Geschäftsverlaufs, sei dieser erhöhte Vorschlag trotz der gegenwärtigen Frankenstärke angebracht.

Trauer nicht in Worten fassbar

Nayla Hayek blickte in ihrer Ansprache auf das vergangene Jahr zurück. Das Jahr sei nach dem Tod ihres Vaters und Swatch-Gründers Nicolas Hayek am 28. Juni nicht einfach gewesen. "Es lässt sich hier nicht in Worte fassen, wie gross die Trauer für unsere Familie und insbesondere auch für mich ist", sagte sie weiter.

Dennoch könne heute mit Befriedigung eine geschäftlich äusserst positive Bilanz gezogen werden. Die Ergebnisse bestätigten die strategische Richtigkeit der Optionen, die Nicolas Hayek vor seinem Tod getroffen habe.

Konzernchef Nick Hayek bekräftigte anschliessend in seiner kurzen Rede, dass die Swatch Group an ihrer langfristig angelegten Strategie festhalten werde. Die Uhrmacherei sei in seiner Natur langfristig. So benötige etwa die Entwicklung eines Uhrwerkes rund sechs Jahre und die Ausbildung eines Uhrmachers für solche Werke über fünfzehn Jahre.

(laf/cms/sda)

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