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Banker-Rating: So wurde bewertet

Im Ranking werden die 100 wichtigsten Schweizer Banker und Bankerinnen gelistet.

Veröffentlicht 28.08.2009

Ausgewählt wurden auch Ausländer, ­sofern sie bei Schweizer Banken tätig sind, sowie Schweizer, die bei ausländischen Instituten arbeiten. Aufgrund einer Branchenrecherche ­wurden vier Kriterien ausgewählt und von der BILANZ je mit maximal zehn Punkten bewertet.

• 1. Rolle, Funktion, Bedeutung.
• 2. Führungsstärke, individuelle ­Gestaltungskraft.
• 3. Performance eigener Wirkungskreis und des Sektors.
• 4. Künftige Veränderungskraft, Potenzial für wichtige Rolle.

So erhält beispielsweise beim Kriterium eins der Chef einer grossen Bank mehr Punkte als der Chef einer kleineren Bank, ein CEO mehr als ein Sparten­leiter. Beim Kriterium zwei erhält mehr Punkte, wer wirklich Taktgeber in der Bank ist. Ebenso wichtig sind die Performance sowie die Aussicht, in Zukunft eine bedeutende Rolle zu spielen. So können auch junge oder wenig bekannte Banker mit Potenzial und besonderem Leistungsausweis deutlich vor etablierten Branchenvertretern rangieren.

Bei gleicher Punktzahl wurden die betreffenden Personen alle gleich hoch rangiert, aber alphabetisch gelistet. Die Punkte werden bei jedem Kandidaten in einem Barometer aufgezeigt.

Beispiel: 10. (49.) Hans-Ulrich Doerig, 69
[= 10. Rang Sektor (49. Gesamtrang), 69-jährig]

Für die Funktion – Präsident CS – gab es die volle Punktzahl. Nur 3 Punkte gab es bei der individuellen Gestaltungskraft. Da die Strategie steht, kann er wenig neue Akzente setzen. Operativer Herr im Haus ist CEO Brady Dougan. 8 Punkte gab es für die Performance, 2 für das Potenzial. Mit 69 Jahren hat Doerig seine Karriere hinter sich.

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