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Strategie

So erobern Aldi und Lidl die Schweiz

Zehn Jahre nach dem Start sind Aldi und Lidl im Schweizer Detailhandel etabliert, aber noch nicht am Ziel ihrer Wünsche. Die ehrgeizigen Pläne der Deutschen.

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Vor zehn Jahren startete der deutsche Lebensmitteldiscounter Aldi in der Schweiz. Per Ende 2014 zählt er hierzulande 175 Filialen mit 2566 Mitarbeitenden und einen Umsatz von 1,79 Milliarden Franken.
Vor zehn Jahren startete der deutsche Lebensmitteldiscounter Aldi in der Schweiz. Per Ende 2014 zählt er hierzulande 175 Filialen mit 2566 Mitarbeitenden und einen Umsatz von 1,79 Milliarden Franken.RMS
Vor zehn Jahren startete der deutsche Lebensmitteldiscounter Aldi in der Schweiz. Per Ende 2014 zählt er hierzulande 175 Filialen mit 2566 Mitarbeitenden und einen Umsatz von 1,79 Milliarden Franken.
Vor zehn Jahren startete der deutsche Lebensmitteldiscounter Aldi in der Schweiz. Per Ende 2014 zählt er hierzulande 175 Filialen mit 2566 Mitarbeitenden und einen Umsatz von 1,79 Milliarden Franken.RMS

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Die beiden Aldi-Chefs der Schweiz: Verwaltungsratspräsident Günther Helm (l.) und Landesgeschäftsführer Timo Schuster. Helm tritt erstmals öffentlich in der Schweiz auf, der 36-Jährige ist CEO der Muttergesellschaft Hofer KG, die von Österreich aus mehrere Länder im Reiche Aldis führt. Gian Marco Castelberg
Die beiden Aldi-Chefs der Schweiz: Verwaltungsratspräsident Günther Helm (l.) und Landesgeschäftsführer Timo Schuster. Helm tritt erstmals öffentlich in der Schweiz auf, der 36-Jährige ist CEO der Muttergesellschaft Hofer KG, die von Österreich aus mehrere Länder im Reiche Aldis führt. Gian Marco CastelbergRMS
Die beiden Aldi-Chefs der Schweiz: Verwaltungsratspräsident Günther Helm (l.) und Landesgeschäftsführer Timo Schuster. Helm tritt erstmals öffentlich in der Schweiz auf, der 36-Jährige ist CEO der Muttergesellschaft Hofer KG, die von Österreich aus mehrere Länder im Reiche Aldis führt. Gian Marco Castelberg
Die beiden Aldi-Chefs der Schweiz: Verwaltungsratspräsident Günther Helm (l.) und Landesgeschäftsführer Timo Schuster. Helm tritt erstmals öffentlich in der Schweiz auf, der 36-Jährige ist CEO der Muttergesellschaft Hofer KG, die von Österreich aus mehrere Länder im Reiche Aldis führt. Gian Marco CastelbergRMS
Vier Jahre nach Aldi, im Jahr 2009, folgte Lidl. Als Aldi-Klon gestartet, zählt der Discounter per Ende 2014 98 Filialen mit 2600 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 800 Millionen Franken in der Schweiz.
Vier Jahre nach Aldi, im Jahr 2009, folgte Lidl. Als Aldi-Klon gestartet, zählt der Discounter per Ende 2014 98 Filialen mit 2600 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 800 Millionen Franken in der Schweiz.RMS
Vier Jahre nach Aldi, im Jahr 2009, folgte Lidl. Als Aldi-Klon gestartet, zählt der Discounter per Ende 2014 98 Filialen mit 2600 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 800 Millionen Franken in der Schweiz.
Vier Jahre nach Aldi, im Jahr 2009, folgte Lidl. Als Aldi-Klon gestartet, zählt der Discounter per Ende 2014 98 Filialen mit 2600 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 800 Millionen Franken in der Schweiz.RMS
Der Markteintritt der deutschen Discounter löste Gewaltiges aus. Die Preispolitik etablierter Detailhändler wurde angeregt, die Grossverteiler überprüften ihre Logistik und Sortimente, zum Teil wurden auch die Anzahl der Artikel in kleinen Verkaufstellen gekappt.
Der Markteintritt der deutschen Discounter löste Gewaltiges aus. Die Preispolitik etablierter Detailhändler wurde angeregt, die Grossverteiler überprüften ihre Logistik und Sortimente, zum Teil wurden auch die Anzahl der Artikel in kleinen Verkaufstellen gekappt.RMS
Der Markteintritt der deutschen Discounter löste Gewaltiges aus. Die Preispolitik etablierter Detailhändler wurde angeregt, die Grossverteiler überprüften ihre Logistik und Sortimente, zum Teil wurden auch die Anzahl der Artikel in kleinen Verkaufstellen gekappt.
Der Markteintritt der deutschen Discounter löste Gewaltiges aus. Die Preispolitik etablierter Detailhändler wurde angeregt, die Grossverteiler überprüften ihre Logistik und Sortimente, zum Teil wurden auch die Anzahl der Artikel in kleinen Verkaufstellen gekappt.RMS

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Philippe Gaydoul sah in Aldi und Lidl «Giganten ins Land kommen». Er rüstete seine Denner-Kette im Bereich Frischwaren und im wichtigen Weinsortiment hoch und stiess sie 2007 schliesslich zum Höchstpreis an die nun discount- und alkoholversorgte Migros ab.
Philippe Gaydoul sah in Aldi und Lidl «Giganten ins Land kommen». Er rüstete seine Denner-Kette im Bereich Frischwaren und im wichtigen Weinsortiment hoch und stiess sie 2007 schliesslich zum Höchstpreis an die nun discount- und alkoholversorgte Migros ab.RMS
Philippe Gaydoul sah in Aldi und Lidl «Giganten ins Land kommen». Er rüstete seine Denner-Kette im Bereich Frischwaren und im wichtigen Weinsortiment hoch und stiess sie 2007 schliesslich zum Höchstpreis an die nun discount- und alkoholversorgte Migros ab.
Philippe Gaydoul sah in Aldi und Lidl «Giganten ins Land kommen». Er rüstete seine Denner-Kette im Bereich Frischwaren und im wichtigen Weinsortiment hoch und stiess sie 2007 schliesslich zum Höchstpreis an die nun discount- und alkoholversorgte Migros ab.RMS
Coop-Präsident Hansueli Loosli (l.) und Migros-Chef Herbert Bolliger lancierten eigene Billiglinien und senkten die Preise, bevor Aldi in der Schweiz startete.
Coop-Präsident Hansueli Loosli (l.) und Migros-Chef Herbert Bolliger lancierten eigene Billiglinien und senkten die Preise, bevor Aldi in der Schweiz startete.RMS
Coop-Präsident Hansueli Loosli (l.) und Migros-Chef Herbert Bolliger lancierten eigene Billiglinien und senkten die Preise, bevor Aldi in der Schweiz startete.
Coop-Präsident Hansueli Loosli (l.) und Migros-Chef Herbert Bolliger lancierten eigene Billiglinien und senkten die Preise, bevor Aldi in der Schweiz startete.RMS
Aldis Kennzeichen: Karg ausgestattete Märkte, die wenig farbenfroh sind und seltener Impulskäufe auslösen, weil die Markenartikel nicht so dicht verteilt sind. Zwar legt Aldi hier zu, doch der Anteil an Eigenmarken soll bei 90 Prozent bleiben.
Aldis Kennzeichen: Karg ausgestattete Märkte, die wenig farbenfroh sind und seltener Impulskäufe auslösen, weil die Markenartikel nicht so dicht verteilt sind. Zwar legt Aldi hier zu, doch der Anteil an Eigenmarken soll bei 90 Prozent bleiben.RMS
Aldis Kennzeichen: Karg ausgestattete Märkte, die wenig farbenfroh sind und seltener Impulskäufe auslösen, weil die Markenartikel nicht so dicht verteilt sind. Zwar legt Aldi hier zu, doch der Anteil an Eigenmarken soll bei 90 Prozent bleiben.
Aldis Kennzeichen: Karg ausgestattete Märkte, die wenig farbenfroh sind und seltener Impulskäufe auslösen, weil die Markenartikel nicht so dicht verteilt sind. Zwar legt Aldi hier zu, doch der Anteil an Eigenmarken soll bei 90 Prozent bleiben.RMS

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Lidl verkauft immerhin 25 Prozent Markenanteil.
Lidl verkauft immerhin 25 Prozent Markenanteil.RMS
Lidl verkauft immerhin 25 Prozent Markenanteil.
Lidl verkauft immerhin 25 Prozent Markenanteil.RMS
Überhaupt kommen Aldi und Lidl inzwischen gut in der Bevölkerung an. Ihre Botschaft «Value for Money» setzt sich nach und nach in den Köpfen fest. Insbesondere Aldi betont ununterbrochen die Qualität der Eigenmarken.
Überhaupt kommen Aldi und Lidl inzwischen gut in der Bevölkerung an. Ihre Botschaft «Value for Money» setzt sich nach und nach in den Köpfen fest. Insbesondere Aldi betont ununterbrochen die Qualität der Eigenmarken.RMS
Überhaupt kommen Aldi und Lidl inzwischen gut in der Bevölkerung an. Ihre Botschaft «Value for Money» setzt sich nach und nach in den Köpfen fest. Insbesondere Aldi betont ununterbrochen die Qualität der Eigenmarken.
Überhaupt kommen Aldi und Lidl inzwischen gut in der Bevölkerung an. Ihre Botschaft «Value for Money» setzt sich nach und nach in den Köpfen fest. Insbesondere Aldi betont ununterbrochen die Qualität der Eigenmarken.RMS
Die Discounter entwickeln sich stetig weiter: Lidl backt in der Abteilung «Direkt aus dem Ofen» im Laden Brot frisch auf und verkauft heute rund 120 Obst- und Gemüseartikel.
Die Discounter entwickeln sich stetig weiter: Lidl backt in der Abteilung «Direkt aus dem Ofen» im Laden Brot frisch auf und verkauft heute rund 120 Obst- und Gemüseartikel.RMS
Die Discounter entwickeln sich stetig weiter: Lidl backt in der Abteilung «Direkt aus dem Ofen» im Laden Brot frisch auf und verkauft heute rund 120 Obst- und Gemüseartikel.
Die Discounter entwickeln sich stetig weiter: Lidl backt in der Abteilung «Direkt aus dem Ofen» im Laden Brot frisch auf und verkauft heute rund 120 Obst- und Gemüseartikel.RMS

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Aldi zog mit der «Panetteria» nach. Mit frischem Brot sowie einer breiteren Auswahl an Obst und Gemüse folgt Aldi den Kundenwünschen, hält aber an einem schmaleren Sortiment und mehr Eigenmarken als die Wettbewerber fest.
Aldi zog mit der «Panetteria» nach. Mit frischem Brot sowie einer breiteren Auswahl an Obst und Gemüse folgt Aldi den Kundenwünschen, hält aber an einem schmaleren Sortiment und mehr Eigenmarken als die Wettbewerber fest.RMS
Aldi zog mit der «Panetteria» nach. Mit frischem Brot sowie einer breiteren Auswahl an Obst und Gemüse folgt Aldi den Kundenwünschen, hält aber an einem schmaleren Sortiment und mehr Eigenmarken als die Wettbewerber fest.
Aldi zog mit der «Panetteria» nach. Mit frischem Brot sowie einer breiteren Auswahl an Obst und Gemüse folgt Aldi den Kundenwünschen, hält aber an einem schmaleren Sortiment und mehr Eigenmarken als die Wettbewerber fest.RMS
Wie geht es weiter im Schweizer Detailhandel? Als langfristiges Ziel gibt Aldi-Landeschef Timo Schuster 300 Verkaufsstellen an. Allein die Stadt Zürich habe Potenzial für rund 20 Filialen, und entlang des Zürichsees wäre in praktisch jedem Ort eine Filiale denkbar.Bilder: Keystone/PR
Wie geht es weiter im Schweizer Detailhandel? Als langfristiges Ziel gibt Aldi-Landeschef Timo Schuster 300 Verkaufsstellen an. Allein die Stadt Zürich habe Potenzial für rund 20 Filialen, und entlang des Zürichsees wäre in praktisch jedem Ort eine Filiale denkbar.Bilder: Keystone/PRRMS
Wie geht es weiter im Schweizer Detailhandel? Als langfristiges Ziel gibt Aldi-Landeschef Timo Schuster 300 Verkaufsstellen an. Allein die Stadt Zürich habe Potenzial für rund 20 Filialen, und entlang des Zürichsees wäre in praktisch jedem Ort eine Filiale denkbar.Bilder: Keystone/PR
Wie geht es weiter im Schweizer Detailhandel? Als langfristiges Ziel gibt Aldi-Landeschef Timo Schuster 300 Verkaufsstellen an. Allein die Stadt Zürich habe Potenzial für rund 20 Filialen, und entlang des Zürichsees wäre in praktisch jedem Ort eine Filiale denkbar.Bilder: Keystone/PRRMS
Billiglandschaft Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Discounter in der Schweiz zu finden sind.
Billiglandschaft Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Discounter in der Schweiz zu finden sind.RMS
Billiglandschaft Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Discounter in der Schweiz zu finden sind.
Billiglandschaft Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Discounter in der Schweiz zu finden sind.RMS

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