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Jahrestag

Die Bundessteuer - von den Ursprüngen bis heute

Im Jahr 1915 wurde mit einer «einmaligen» Kriegssteuer die Grundlage für die heutige Bundessteuer gelegt. Warum wir sie bis heute zahlen.

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Linkes Abstimmungsplakat für die Einführung der direkten Bundessteuer. Die Volksinitiative wurde 1918 zwar knapp abgelehnt, doch der Grundstein für die Steuer war bereits drei Jahre vorher gelegt worden...
Linkes Abstimmungsplakat für die Einführung der direkten Bundessteuer. Die Volksinitiative wurde 1918 zwar knapp abgelehnt, doch der Grundstein für die Steuer war bereits drei Jahre vorher gelegt worden...RMS
Linkes Abstimmungsplakat für die Einführung der direkten Bundessteuer. Die Volksinitiative wurde 1918 zwar knapp abgelehnt, doch der Grundstein für die Steuer war bereits drei Jahre vorher gelegt worden...
Linkes Abstimmungsplakat für die Einführung der direkten Bundessteuer. Die Volksinitiative wurde 1918 zwar knapp abgelehnt, doch der Grundstein für die Steuer war bereits drei Jahre vorher gelegt worden...RMS

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... als das Volk am 6. Juni 1915 mit über 94 Prozent Ja-Stimmen eine «einmalige» Kriegssteuer annahm. Der Krieg stellte die Schweiz vor schwere innere Probleme, die Not war gross. Auch die reichen Bürger sahen deshalb ein, dass sie einen Teil der Kriegslasten schultern mussten. Im Bild: Kriegsbergwerk in Bassersdorf.
... als das Volk am 6. Juni 1915 mit über 94 Prozent Ja-Stimmen eine «einmalige» Kriegssteuer annahm. Der Krieg stellte die Schweiz vor schwere innere Probleme, die Not war gross. Auch die reichen Bürger sahen deshalb ein, dass sie einen Teil der Kriegslasten schultern mussten. Im Bild: Kriegsbergwerk in Bassersdorf.RMS
... als das Volk am 6. Juni 1915 mit über 94 Prozent Ja-Stimmen eine «einmalige» Kriegssteuer annahm. Der Krieg stellte die Schweiz vor schwere innere Probleme, die Not war gross. Auch die reichen Bürger sahen deshalb ein, dass sie einen Teil der Kriegslasten schultern mussten. Im Bild: Kriegsbergwerk in Bassersdorf.
... als das Volk am 6. Juni 1915 mit über 94 Prozent Ja-Stimmen eine «einmalige» Kriegssteuer annahm. Der Krieg stellte die Schweiz vor schwere innere Probleme, die Not war gross. Auch die reichen Bürger sahen deshalb ein, dass sie einen Teil der Kriegslasten schultern mussten. Im Bild: Kriegsbergwerk in Bassersdorf.RMS
Die sozialen Spannungen nahmen nach dem Krieg noch zu. Während dem Landesstreik besetzten Soldaten gar das Bundeshaus. In der aufgeheizten Stimmung erschien 1919 eine Erneuerung der «einmaligen Kriegssteuer» als guter Kompromiss.
Die sozialen Spannungen nahmen nach dem Krieg noch zu. Während dem Landesstreik besetzten Soldaten gar das Bundeshaus. In der aufgeheizten Stimmung erschien 1919 eine Erneuerung der «einmaligen Kriegssteuer» als guter Kompromiss.RMS
Die sozialen Spannungen nahmen nach dem Krieg noch zu. Während dem Landesstreik besetzten Soldaten gar das Bundeshaus. In der aufgeheizten Stimmung erschien 1919 eine Erneuerung der «einmaligen Kriegssteuer» als guter Kompromiss.
Die sozialen Spannungen nahmen nach dem Krieg noch zu. Während dem Landesstreik besetzten Soldaten gar das Bundeshaus. In der aufgeheizten Stimmung erschien 1919 eine Erneuerung der «einmaligen Kriegssteuer» als guter Kompromiss.RMS
Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen spiegelt sich auch in den Abstimmungsplakaten der Zeit wider. Heftig bekämpft wurde von bürgerlicher Seite eine weitere «einmalige Vermögensabgabe» im Jahr 1922, zur Tilgung der Kriegsschulden.
Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen spiegelt sich auch in den Abstimmungsplakaten der Zeit wider. Heftig bekämpft wurde von bürgerlicher Seite eine weitere «einmalige Vermögensabgabe» im Jahr 1922, zur Tilgung der Kriegsschulden.RMS
Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen spiegelt sich auch in den Abstimmungsplakaten der Zeit wider. Heftig bekämpft wurde von bürgerlicher Seite eine weitere «einmalige Vermögensabgabe» im Jahr 1922, zur Tilgung der Kriegsschulden.
Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen spiegelt sich auch in den Abstimmungsplakaten der Zeit wider. Heftig bekämpft wurde von bürgerlicher Seite eine weitere «einmalige Vermögensabgabe» im Jahr 1922, zur Tilgung der Kriegsschulden.RMS

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Sie wurde mit einem Ja-Anteil von 13 Prozent klar verworfen. Trotzdem wurden in der Krisenzeit zwischen 1915 und 1945 weitere, als «ausserordentlich» etikettierte, direkte Bundessteuern eingeführt. Insgesamt blieb der Widerstand dagegen gering. Nach dem Zweiten Weltkrieg aber brauchte es einige Anläufe, bis die Wehrsteuer 1958 verfassungsmässig verankert werden konnte. Diese Steuer bezahlen wir unter neuem Namen bis heute.
Sie wurde mit einem Ja-Anteil von 13 Prozent klar verworfen. Trotzdem wurden in der Krisenzeit zwischen 1915 und 1945 weitere, als «ausserordentlich» etikettierte, direkte Bundessteuern eingeführt. Insgesamt blieb der Widerstand dagegen gering. Nach dem Zweiten Weltkrieg aber brauchte es einige Anläufe, bis die Wehrsteuer 1958 verfassungsmässig verankert werden konnte. Diese Steuer bezahlen wir unter neuem Namen bis heute.RMS
Sie wurde mit einem Ja-Anteil von 13 Prozent klar verworfen. Trotzdem wurden in der Krisenzeit zwischen 1915 und 1945 weitere, als «ausserordentlich» etikettierte, direkte Bundessteuern eingeführt. Insgesamt blieb der Widerstand dagegen gering. Nach dem Zweiten Weltkrieg aber brauchte es einige Anläufe, bis die Wehrsteuer 1958 verfassungsmässig verankert werden konnte. Diese Steuer bezahlen wir unter neuem Namen bis heute.
Sie wurde mit einem Ja-Anteil von 13 Prozent klar verworfen. Trotzdem wurden in der Krisenzeit zwischen 1915 und 1945 weitere, als «ausserordentlich» etikettierte, direkte Bundessteuern eingeführt. Insgesamt blieb der Widerstand dagegen gering. Nach dem Zweiten Weltkrieg aber brauchte es einige Anläufe, bis die Wehrsteuer 1958 verfassungsmässig verankert werden konnte. Diese Steuer bezahlen wir unter neuem Namen bis heute.RMS
Auch 2015 sorgen Steuervorlagen noch für rote Köpfe. Das zeigt sich aktuell im Kampf um die Erbschaftssteuer. Das Plakat der Gegenkampagne spielt bewusst mit der sozialistischen Bildsprache...
Auch 2015 sorgen Steuervorlagen noch für rote Köpfe. Das zeigt sich aktuell im Kampf um die Erbschaftssteuer. Das Plakat der Gegenkampagne spielt bewusst mit der sozialistischen Bildsprache...RMS
Auch 2015 sorgen Steuervorlagen noch für rote Köpfe. Das zeigt sich aktuell im Kampf um die Erbschaftssteuer. Das Plakat der Gegenkampagne spielt bewusst mit der sozialistischen Bildsprache...
Auch 2015 sorgen Steuervorlagen noch für rote Köpfe. Das zeigt sich aktuell im Kampf um die Erbschaftssteuer. Das Plakat der Gegenkampagne spielt bewusst mit der sozialistischen Bildsprache...RMS
... während die Befürworter das Thema der Gerechtigkeit bearbeiten. Denn wie schon 1915 geht es auch am 14. Juni 2015 um die Frage nach der Verteilung der Lasten im Staat.Bilder: Bundesarchiv/Wikimedia/CC/Keystone
... während die Befürworter das Thema der Gerechtigkeit bearbeiten. Denn wie schon 1915 geht es auch am 14. Juni 2015 um die Frage nach der Verteilung der Lasten im Staat.Bilder: Bundesarchiv/Wikimedia/CC/KeystoneRMS
... während die Befürworter das Thema der Gerechtigkeit bearbeiten. Denn wie schon 1915 geht es auch am 14. Juni 2015 um die Frage nach der Verteilung der Lasten im Staat.Bilder: Bundesarchiv/Wikimedia/CC/Keystone
... während die Befürworter das Thema der Gerechtigkeit bearbeiten. Denn wie schon 1915 geht es auch am 14. Juni 2015 um die Frage nach der Verteilung der Lasten im Staat.Bilder: Bundesarchiv/Wikimedia/CC/KeystoneRMS

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