Lonza-Bombe
Ein besonders interessantes Exemplar ist da der Chemiekonzern Lonza, der innerhalb von zehn Monaten gleich zwei Mal einen Chefwechsel meldete. Beim ersten Mal im Januar verabschiedete Präsident Albert Baehny den langjährigen CEO Richard Ridinger noch mit einem «Dank für den aussergewöhnlichen Beitrag», und natürlich hatte auch Ridinger «selbst entschieden, sein Amt niederzulegen» – auch wenn Recherchen ergaben,
dass Baehny seinen CEO vor die Tür gesetzt hatte, weil er dessen teutonisch-hierarchische Chefkultur nicht goutierte und strategische Lücken ortete.