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Jahresbilanz 
Nestlé passt seinen Gewinn für 2017 an

Nestlé-Hauptsitz in Vevey
Nestlé-Hauptsitz in Vevey: Unternehmen muss Bilanz anpassen. Quelle: Getty/Fairfax Media

Der Lebensmittelkonzern korrigiert rückwirkend die Umsatz- und Ergebniskennzahlen. Grund seien auch neue Vorschriften zur Rechnungslegung.

Veröffentlicht 29.03.2018

Nestlé hat rückwirkend die Umsatz- und Ergebniskennzahlen für das vergangene Jahr angepasst. Grund dafür seien unter anderem neue Rechnungslegungsvorschriften, die der Nahrungsmittelkonzern damit vorwegnehme, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

Zudem habe Nestlé das Geschäft für Säuglingsnahrung umgebaut. Der Gewinn liegt nunmehr bei 7,51 Milliarden Franken statt der bislang angegebenen 7,54 Milliarden Franken – der Umsatz bei 89,6 statt bislang 89,8 Milliarden Franken.

Wassergeschäft in Brasilien dezimiert

Nestlé trennt sich ausserdem von Teilen seines Wassergeschäfts in Brasilien. Der Konzern verkauft die Marken Sao Lourenco und Petropolis, drei Werke sowie verschiedene Vertriebslizenzen an Indalá Minalba, einer Tochter der Grupo Edson Queiroz.

Das teilte das brasilianische Unternehmen am Mittwoch mit. Einen Kaufpreis nannte die Gruppe nicht. Nestlé trennt sich auch von den Lizenzen für «Pureza Vital» und den Vertriebsrechten von Perrier, S. Pellegrino und Acqua Panna für Brasilien. Trotz des Verkaufs bleibe der Konzern im Wassergeschäft in Brasilien mit einigen Marken präsent. Die Transaktion muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

(reuters/me)

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