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Martin Heller: Aus der Vitrine zu Vitra

Martin Heller entwickelt Ausstellungsobjekte – und nimmt Einsitz im Vitra-Verwaltungsrat.

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Martin Heller, Spiritus Rector der Expo.02, bekommt einen neuen (Teilzeit-)Job. Der ehemalige künstlerische Direktor der Landesausstellung wird Verwaltungsrat beim renommierten Möbelunternehmen Vitra mit Sitz in Birsfelden bei Basel. Heller soll, so die Absicht von Chairman Rolf Fehlbaum, sowohl den Blick von aussen ins Familienunternehmen einbringen als auch seine Kompetenz in Fragen des Designs und der Architektur.

Das Unternehmen, das einen konsolidierten Umsatz von rund 230 Millionen Euro erwirtschaftet, arbeitet mit international renommierten Designern zusammen. Mit ehemaligen leitenden Expo-Mitarbeitern wie seiner damaligen Stellvertreterin Eva Afuhs verfolgt Heller weitere Projekte: Gemeinsam entwickeln sie Ausstellungsund andere Kulturprojekte, die zur Marktreife entwickelt und dann an Interessierte verkauft werden sollen. Vorerst haben Heller & Co. nur eigenes Geld auf eigenes Risiko investiert, und der Expo-Geist erfährt auf diesem Weg durch die ehemaligen Macher eine Renaissance.

Seit Martin Heller sich im vergangenen Mai selbstständig gemacht und die Firma Heller Enterprises gegründet hat, ist er eine Art internationaler Globetrotter in Sachen Kultur. Er unterstützt die Stadt Bremen, sich als Kulturhauptstadt zu positionieren, berät Unternehmen wie Novartis oder Holcim und stellt sein Know-how für die Tiroler Landesausstellung 2005 zur Verfügung.

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