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Zitatenschatz: Mann der klaren Worte

Stiglitz nimmt keine Rücksicht auf ideologische Gesinnungen: Was ihm kritisierbar scheint, kritisiert er auch.

Von red
28.03.2006

Das Modell der perfekten Märkte

Es kann weder das grösste Übel noch den grössten Segen einer modernen Volkswirtschaft erklären: Arbeitslosigkeit und Innovationen.

Zur Staatsquote

Der Vorstellung, dass eine hohe Staatsquote an sich ökonomisch schädlich ist, fehlt jede empirische Grundlage.

Markt oder Staat?

Diese Frage führt weg vom rationalen Diskurs. Kollektives Vorgehen wird immer notwendig bleiben, und auch Märkte sind darauf angewiesen. Aber wir müssen uns immer fragen, wo kollektives Vorgehen Sinn macht, wo nicht und wie man vorgeht.

Zu den Globalisierungskritikern

Viel von deren Kritik ist richtig, was für deren Lösungsvorschläge nicht immer zutrifft.

Ökonomische Dogmen

Die populären Ansichten vom Funktionieren einer Marktwirtschaft hinken der Wissenschaft hinterher, weil die Leute schon zu viel in die Art ihres hergebrachten Denkens investiert haben. Sie mögen es nicht, wenn dieses Kapital zerstört wird.

Das angelsächsische Wirtschaftsmodell

Die Realität im Vergleich zu Europa ist nicht so verschieden. Auch US-Firmen sorgen sich um die Loyalität ihrer Angestellten, entsprechend gut pflegen sie diese.

Das grössere US-Wirtschaftswachstum

Man muss aufpassen, welche Zahlen man genau zum Massstab nimmt. Die meisten Amerikaner sind heute schlechter dran als vor fünf Jahren.

Ökonomie und die Politik

Überall versucht man, die Ökonomie zum Dienstmädchen der Politik zu machen. Doch das Fach ist kompliziert. Aufgenommen wird nur, was gerade zu gängigen Ideologien passt.

Die Bush-Administration

Was ich an der Clinton-Administration kritisiert habe, ist bei Bush hundertmal schlimmer. Das einzig Gute ist, dass jetzt jedermann klar sehen kann, in wessen Interesse dort Politik gemacht wird.

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