Guten Tag,
Die Preise von Liften und Rolltreppen geraten unter Druck.
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Dass der Luzerner Liftbauer Schindler trotz stabilem Zahlenkranz im dritten Quartal vor allem in Nordamerika, Portugal und Spanien Stellen streicht und sich in Indien und China fit trimmt, überrascht daher nicht. Jährlich werden rund sechs von zehn Anlagen in China gebaut – das sind gut 285 000 Stück. Indien folgt mit 50 000 Anlagen zwar weit dahinter, doch Nordamerika zählt im Vergleich bloss 15 000. Schindler wagte 1980 den Sprung nach China als erster westlicher Industriekonzern. In jüngster Zeit akzentuiert sich die Verlagerung in der Branche: Die finnische Kone stockte ihren Anteil am chinesischen Joint Venture Zhejiang Giant im Frühjahr um fast 100 Millionen Euro von 40 auf 80 Prozent auf, Otis engagiert sich verstärkt in Indien und rechnet dort in den nächsten drei Jahren mit einem Wachstum von 40 Prozent.
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