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Laptop mit integriertem Blickschutz

(für HP), am 2017-07-01
Wer konzentriert arbeiten will, kann und soll nicht auch noch ständig seine Umgebung auf «visuelle Hacker» kontrollieren.

Eine der grössten Sicherheitslücken in Unternehmen sind nicht etwa die Server oder die Software, sondern schlicht und einfach der Bildschirm, der ungeschützt begehrlichen Blicken ausgesetzt ist.

Sensible Daten sollen vor neugierigen Blicken geschützt werden. Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Entweder man arbeitet erst gar nicht in Bahnhöfen, Cafés oder im Zug – schade um die Arbeitszeit und auch nicht angesagt bei den modernen Arbeitsformen. Oder man besorgt sich eine Polarisationsfolie und klemmt sie an den Bildschirm – wirkt wie ein provozierendes «ich will etwas verstecken», wird oft vergessen und behindert sogar die Nutzer selber. Oder man sichert sich beispielsweise im Business-Abteil im Zug einen Platz vor einer Wand statt vor einem Zwischenglas und muss seine Begleitung ständig im Auge behalten. Denn der Mensch schaut fast automatisch auf fremde Bildschirme – instinktiv, aus Neugier, aus fehlendem Respekt. Und hinterlassen beispielsweise keine Spuren, wenn sie etwa Passworteingaben beobachten.

Privatsphäre auf Knopfdruck

HP hat als erster und bisher einziger Anbieter einige seiner Business-Laptops mit einem eingebauten Blickschutz gegen den «shoulder view» ausgerüstet, «HP Sure View». Es ist sozusagen ein in den Bildschirm eingebauter Polarisationsfilter. Er lässt sich mit einem einfachen Tastaturbefehl ein- und ausschalten und so auch an verschieden helle Umgebungen anpassen. Sensible Inhalte des LCD-Bildschirms sind so ab einem Winkel von 35 Grad und damit für unautorisierte Blicke unsichtbar. Der Bildschirm wirkt von dort extrem kontrastlos. Mit der «Panik»-Tastenkombination [Funktion]-[P] wird der Bildschirm sogar komplett grau, also wenn beispielsweise ein nicht eingeweihter Kollege oder ein Familienmitglied überraschend direkt hinter einem auftaucht. HP Sure View ist eine Zusammenarbeit von HP mit dem Folienhersteller 3M mit über 20-jähriger Erfahrung.

Hardware und Software als integriertes Team

Natürlich ist Blickschutz als Hardware-Tool auf Tastendruck nicht alles. Wichtig ist das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem. In Windows 10 hat Microsoft wesentliche Änderungen an der Architektur der Plattform vorgenommen. Viele Neuerungen beugen kriminellen Taktiken vor, die in aktuellen Angriffen genutzt werden. Regelmässige Sicherheits-Updates sind dabei ein Muss. Windows 10 beschränkt sich aber nicht nur auf Verteidigungsmassnahmen. Es sind grundsätzliche Verbesserungen, die das Ausnutzen sicherheitskritischer Lücken erschweren oder ganz verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, zieht die Software Windows 10 wiederum vollen Nutzen aus modernsten Hardware-Technologien. Die Identität, Informationen und Geräte von Nutzern sollen so umfassend gegen Hacker- und Malwareangriffe geschützt werden.

Übrigens: Der integrierte HP Sure View-Blickschutz ist eine Funktion, die beim Kauf konfiguriert wird. Sie kann später nicht hinzugefügt werden, da sie fest in der Hardware verbaut ist. HP Sure View ist ab dem 2. Quartal 2017 in der Schweiz erhältlich – teils als Option, beim Business-Modell HP EliteBook x360 serienmässig.

Untersuchungsergebnisse zum «Schulter-Surfen»

  • 62 Prozent der Angestellten arbeiten von mehreren Standorten aus.
  • 61 Prozent der Arbeitgeber befassen sich mehr oder weniger mit dem Thema «visual hacking».
  • 60 Prozent der Angestellten nehmen Arbeitsunterlagen vom Arbeitsplatz mit auf den Weg.
  • 9 von 10 Versuchen, sensitive Geschäftsdaten rein optisch zu ergattern, gelingen.
  • In engen Verhältnissen ist die Arbeitsproduktivität mit Privatschutz zweimal höher als ohne.
  • In 70 Prozent der Fälle bleibt das visuelle Hacking unbemerkt
  • In rund der Hälfte der Falle gelang es, Informationen innerhalb einer Viertelstunde zu generieren. Nach einer halben Stunde waren es bereits 63 Prozent.

 

Quellen: Pew Research Center, Ponemon Institute