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Logistikkonzern weitet Abbau aus

Kühne+Nagel streicht über 2000 Jobs

Weil der Innerschweizer Logistikkonzern mehr sparen muss als erwartet, sollen auch mehr Stellen wegfallen. Nun sind es über 2000 Angestellte.

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Der Jobabbau soll zu Einsparungen von 150 Millionen Franken führen, nachdem bisher 110 Millionen angestrebt worden waren KEYSTONE/Alessandro Della Bella

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Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel streicht mehr Stellen als bisher geplant. Es sollen über 2000 Jobs wegfallen, wie aus einer Präsentation zum Jahresabschluss 2025 hervorgeht. Bisher war von einem Abbau von 1000 bis 1500 Vollzeitstellen die Rede gewesen. Per Ende Jahr arbeiteten über 80'000 Personen in einer Vollzeitanstellung beim Innerschweizer Unternehmen mit Sitz in Schindellegi SZ.
Der Jobabbau soll zu Einsparungen von 150 Millionen Franken führen, nachdem bisher 110 Millionen angestrebt worden waren. Insgesamt bleibt es aber beim Sparziel von 200 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Einsparungen sollen laut den Angaben im Verlauf des Jahres wirksam werden. Die Einmalkosten, die das Sparprogramm zunächst verursacht, seien im Schlussquartal 2025 verbucht worden.

Kühne+Nagel fährt schlechteres Jahresergebnis ein

Der Konzern hat 2025 einen leicht tieferen Umsatz geschrieben und unter dem Strich klar weniger verdient, wie aus den am Dienstag publizierten Jahreszahlen hervorgeht. Für das laufende Jahr zeichnet sich keine rasche Besserung ab.
Der Nettoumsatz nahm demnach im Gesamtjahr um 1 Prozent auf 24,48 Milliarden Franken ab. Währungsbereinigt hätte allerdings ein Wachstum von 3 Prozent resultiert.

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Kühne+Nagel büsste 2025 besonders bei der Profitabilität stark ein: Das Betriebsergebnis (operativer EBIT ohne Einmaleffekte) ging um 17 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken zurück, der Reingewinn um ein Viertel auf 925 Millionen. Darum gibts dieses Jahr auch für die Anleger weniger: Die Aktionäre sollen eine Dividende von 6,00 Franken pro Aktie erhalten, nachdem sie im Vorjahr bei 8,25 Franken gelegen hatte.
(sda/dob)

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