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Schweizer Unternehmen investieren Millionen in künstliche Intelligenz – und sehen kaum Resultate. Das erinnert an frühere Umbrüche.

Olivia Ruffiner
E-Mails, Analysen, Berichte – alles geht schneller und effizienter. In den Unternehmens- und Wirtschaftsdaten sieht man aber nichts davon.
Getty ImagesDer Computer fährt hoch. Der Startbildschirm weist darauf hin, dass es über Nacht ein firmenweites IT-Update gab. Ein Wechsel des IT-Systems hat meist eines zur Folge: ein Durcheinander. Mitarbeitende brauchen länger für ihre Aufgaben, Schnittstellen funktionieren noch nicht reibungslos, und die Gewohnheit fehlt.
Nach ein, zwei Monaten hat sich die Lage beruhigt – im besten Fall arbeiten die Angestellten effizienter und produktiver mit dem neuen System. Eine solche Neuorientierung in Gross durchlebt die globale Wirtschaft derzeit mit der künstlichen Intelligenz (KI).
Die Zahlen sind eindeutig: 2,5 Billionen Dollar werden laut dem Beratungsunternehmen Gartner dieses Jahr weltweit in künstliche Intelligenz investiert. Die Rendite dieser Investitionen? Ernüchternd. In der jüngsten CEO-Umfrage von PWC gaben nur 21 Prozent der Schweizer Firmen an, mit KI ihre Kosten gesenkt zu haben – global sind es 26 Prozent.
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