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Japan und CEO-Wechsel belasten Nobel Biocare

Für das laufende Geschäftsjahr ist der Konzern vorsichtig optimistisch. (Bild: Nobel Biocare)

Enttäuschende Zahlen: Das Quartalsergebnis von Nobel Biocare verfehlt die Markterwartungen deutlich. Das liegt zu einem grossen Teil an Sonderkosten – aber selbst ohne diesen Effekt enttäuscht der Konzern.

Veröffentlicht 28.04.2011

Externe und interne Faktoren haben das Quartalsergebnis des Dentalimplantate-Produzenten Nobel Biocare beeinträchtigt: Die Katastrophe in Japan und der CEO-Wechsel beim Unternehmen drückten den Betriebsgewinn von 26 Millionen Euro im ersten Quartal 2010 auf 15,1 Millionen Euro. Der Reingewinn sank um zwei Drittel und lag nach den ersten drei Monaten des Jahres bei 12,9 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 143,5 Millionen Euro.

Die Erwartungen am Markt hat das Unternehmen mit diesen Zahlen deutlich verfehlt. Analysten haben im Schnitt einen Umsatz von 143,0 Millionen, einen Betriebsgewinn von 22,8 Millionen und einen Reingewinn von 15,8 Millionen Euro erwartet.

Auch, wenn man die Effekte Japan und CEO-Wechsel herausrechnet – Nobel Biocare klassifiziert diese als „Sonderkosten“ - hätte der Betriebsgewinn mit 19,0 Millionen Euro die Erwartungen der Experten verfehlt.

"Die Rentabilität ohne Berücksichtigung von Sonderfaktoren liegt im Rahmen unserer Erwartungen", so der CEO Richard Laube in einer Mitteilung.

Für das laufende Jahr bleibt man vorsichtig optimistisch: Das Unternehmen habe eine Verbesserung des Marktumfeldes beobachtet. Daher erwarte man für das Gesamtjahr  2011 ein Marktwachstum im mittleren einstelligen Bereich.

(laf/awp)

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