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Interhome: Ab ins Netz

Der Pionier im Vermitteln von Ferienwohnungen geht in die Offensive: mit einer neuen Plattform.

Veröffentlicht 02.04.2008

Ein Jahr hat Interhome-Chef Simon Lehmann an seinem Prestigeprojekt «Light- house» gearbeitet. Seit Anfang April ist es zu sehen: Das Ferienportal www.vacando.com, mit dem sich Interhome einen neuen Geschäftszweig er­­schliesst, ist aufgeschaltet. Kosten: sieben Millionen Franken.

Das Unternehmen Vacando richtet sich an die Ferienwohnungsbesitzer, die – etwa mit Zeitungsinseraten oder eigener Homepage – ihre Liegenschaften selbständig vermieten. Von den sechs Millionen Ferienobjekten in Europa werden die meisten auf diese Weise angeboten. Vermieter, die ihr Ferienhäuschen nicht direkt von Interhome vermitteln lassen ­wollen, können so doch von deren Buchungssystem und Backoffice profitieren. In einem ersten Schritt werden Ferienwohnungen und -häuser von organisierten ­Vermietern wie Sol og Strand, Cuendet oder Interchalet ­aufgeschaltet, ab Oktober können Privatbesitzer ihre Unterkünfte auf Vacando feilbieten, gegen Jahresgebühr oder Kommission.

Vacando tritt in Konkurrenz zu Online-Anbietern wie E-Domizil.com oder Fewo-direkt.de, doch Simon ­Lehmann ist überzeugt, dank neuer Technologie und ­Services wie Google-Land­karten diesen Anbietern überlegen zu sein. 2007 stieg der Interhome-Umsatz auf 209 Millionen. CA

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