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Gewinneinbruch bei Buffetts Imperium

Augen offen am Rückversicherungsmarkt: Investor Warren Buffett (Bild: Keystone)

Er rechnet mit einem Minus von fast 60 Prozent im ersten Quartal: Warren Buffett verzeichnet bei seiner Gruppe Berkshire Hathaway einen herben Gewinneinbruch. Grund sind Verluste im Versicherungsgeschäft durch die Erdbeben in Japan und Neuseeland.

Veröffentlicht 01.05.2011

Die schweren Naturkatastrophen zu Jahresbeginn drücken den Gewinn der Berkshire-Hathaway-Gruppe von Warren Buffett. Der legendäre Financier schätzt, dass seine Investmentfirma wegen Verlusten im Versicherungsgeschäft durch die Beben in Japan und Neuseeland im ersten Quartal 1,5 Milliarden Dollar eingenommen hat. Das ist ein Minus von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Versicherungen machen knapp die Hälfte der Geschäfte Buffetts aus, dessen Imperium aus 80 Firmen besteht. Nach Angaben von Buffett war das erste Quartal das zweitschlechteste Vierteljahr in der Geschichte der Versicherungsindustrie.

Wegen Japan und Neuseeland werde das Versicherungsgeschäft im laufenden Gesamtjahr wahrscheinlich erstmals in die roten Zahlen rutschen, sagte Buffett.

Buffet kündigte vor den rund 40'000 Aktionären in seiner Heimatstadt Omaha an, Ausschau nach weiteren Investitionen auf dem Rückversicherungsmarkt zu halten. Die Beteiligungen an den Branchenriesen Münchener Rück und Swiss Re seien nicht gross genug, um allein für Berkshires Risiko-Appetit stehen zu können.

(tno/sda)

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